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Ein sommerliches Projekt mit Wasser für Ihre Kita

In dieser Projektwoche für den Sommer kommen Sie in Ihrer Kita auf die Spur des Wassers.

Das Element „Wasser“ – Mit diesem Projekt knüpfen Sie an die Lebenswelt der Kinder an
Besonders im Sommer lieben Kinder Wasser zum Planschen, Matschen, Experimentieren, Baden und natürlich zum Trinken. Wasser hat eine hohe Anziehungskraft auf Kinder und weckt daher insbesondere ihren Forschergeist.

In dieser Projektwoche für den Sommer sammeln die Kinder Ihrer Kita anhand von Alltagsfragen wie: Woher kommt Wasser eigentlich? Und was passiert mit dem schmutzigen Wasser? als „Wasserdetektive“ in verschiedenen Aktionen Informationen über das Element „Wasser“. Die Angebote sind spannend, erfahrbar und abwechslungsreich aufbereitet, da sie verschiedene Bildungsbereiche ansprechen. Als Kernaussage vermittelt Sie ihnen, dass Wasser ein lebenswichtiges und somit kostbares Element ist.

Materialien für das gesamte Wasser-Projekt

Damit keine Idee und kein Kommentar der Kinder während der Projektzeit verloren geht, sollten Sie Kamera, Stift und Notizblock stets mit sich führen. Bevor Sie mit dem Projekt beginnen, legen Sie für jedes Kind einen blauen Schnellhefter mit Klarsichtfolien zur Dokumentation an.
Anhand der Bild-Dokumentation, Skizzen, selbst gemalten Bildern und Ihren Kommentaren, können die Kinder und Sie die Projektinhalte immer wieder nachvollziehen. 

Ihre Offenheit – Das A und O für eine gelungene Projektarbeit
Geben Sie den Kindern während und vor allem zu Beginn des Projektes Raum, um ihre eigenen Vorstellungen und Ideen einbringen zu können. So können sie selbst mitgestalten und gemeinsam Entscheidungen treffen. Machen Sie beispielsweise nach jedem Angebot, ein Brainstorming, „Was machen wir beim nächsten Projekttreffen?“ Passen Sie den Verlauf oder die einzelnen Angebote an die Interessen Ihrer Kindergruppe an und orientieren sich an ihren Wünschen.

Mit der folgenden spannenden Geschichte begeistern Sie die Kinder für das Thema „Wasser“
Als thematischen Projekteinstieg lesen und besprechen Sie mit den Kindern diese Wassergeschichte.

 

Eine Wassergeschichte
Montag
Ab 3 Jahren
Für 10 Kinder benötigen Sie:
  • 2 Liter Trinkwasser
  • 10 Gläser
  • 1 Ausdruck der Geschichte „Wanja auf der Suche nach Wasser“ siehe unten
Mit dieser „Wassergeschichte“ gestalten Sie den thematischen Einstieg in Ihr Projekt zum Thema „Wasser“. Indem Sie die Geschichte vorlesen, führen Sie die Kinder an das Thema „Wasser“ heran. Dabei fördern Sie das Sprachverständnis und erweitern das Sachwissen der Kinder.

Drucken Sie diese Geschichte einmal aus. Legen Sie für jedes Kind ein Sitzkissen in einer ruhigen Raumecke oder im Nebenraum auf dem Boden bereit.
Setzen Sie sich mit den Kindern in gemütlicher Runde mit den Kissen auf den Boden. Indem Sie die folgende Geschichte vorlesen und anschließend mit den Kindern darüber sprechen, gestalten Sie den thematischen Einstieg in Ihr Wasserprojekt.

Geschichte: „Wanja findet Wasser“

Wanja und ihr kleiner Hund Wuffi waren zusammen auf der Suche nach Wasser. All ihre Wasservorräte waren aufgebraucht und nun waren sie sehr, sehr durstig. Sie liefen und liefen. Endlich erreichten sie einen Brunnen. Wanja und Wuffi waren außer sich vor Freude. Sie mussten nur an der Kurbel drehen und schon kam ein Eimer mit frischem, klaren Wasser zu ihnen an den Rand des Brunnens. „Ich kann es kaum erwarten, endlich etwas zu trinken“, sagte Wanja. Wuffi stimmte ihr mit lautem Hundegebell zu. Schließlich füllte Wanja eine Schale mit Wasser für Wuffi. Sie selbst trank direkt aus dem Eimer, so durstig war sie. Wanja und ihr kleiner Hund genossen das Wasser mit geschlossenen Augen. Es schmeckte so frisch und gut – ein Geschenk über das sie sich sehr, sehr freuten. ENDE

Im Anschluss an die Geschichte werden die Kinder sicherlich viele Fragen und Anmerkungen haben, auf die Sie eingehen. Besprechen Sie mit den Kindern auch Folgendes:
  • Wie haben Wanja und sein Hund sich wohl gefühlt, als sie den ersten Schluck Wasser getrunken haben?
  • Wer von euch hatte schon einmal großen Durst?
  • Wer von euch hatte schon einmal so großen Durst, dass ihm das Wasser so wertvoll wie ein Geschenk vorkam?
  • Wer hat jetzt gerade Durst?
  • Woher bekommen wir denn hier bei uns in der Kita Wasser, wenn wir durstig sind?

Sicherlich denken die Kinder an den Trinkwasservorrat in Ihrer Küche. Dann fragen Sie weiter, wo Wasser zu finden ist, wenn dieser Vorrat verbraucht ist. Sicherlich fällt den Kindern der Waschraum bzw. die Wasserhähne in der Kita ein. Kommen die Kinder auch auf Regenwasser? Ansonsten sollten Sie dies hier unbedingt erwähnen.

Abschließend verteilen Sie das Trinkwasser für alle durstigen Kinder in die Wassergläser.

Im nächsten Angebot der Projektwoche zum Thema Wasser werden die Kinder zum ersten Mal als Wasserdetektive tätig. Damit die Kinder sich mit Ihrer Rolle besonders gut identifizieren können, bastelt jedes Kind im nächsten Angebot auch eine „Wasserdetektiv-Krone“.
Dann stellen Sie die elementare Frage: „Woher kommt das Wasser eigentlich?“

 

Wie kommt das Wasser zu uns?
Dienstag
Ab 4 Jahren
Pro Kind benötigen Sie:
  • 1 Kopie der Malvorlage „Wasserdetektiv“ auf weißem Papier siehe Anhang
  • 1 Töpfchen dunkelblaue Wasserfarbe
  • 1 Töpfchen hellblaue Wasserfarbe
  • 1 Glas mit Wasser zum Mischen mit Wasserfarbe
  • 1 Pinsel
  • 1 Schere
  • 1 Tisch
  • 1 Kopie der Skizze
Für alle Kinder benötigen Sie:
  • 1 Tisch
  • 1 Wachstischtuchdecke
  • 1 Tacker
  • 1 Waschbecken aus Ihrem Waschraum
  • 1 leerer 10-Liter-Eimer
  • ggf. eine Rohrzange
  • 1 blauen Schnellhefter zur Projektdokumentation für jedes Kind
Die Leitfragen heute: Woher kommt das Wasser aus dem Hahn und wohin verschwindet es? Zunächst aber basteln die Kinder eine Wasserdetektiv-Krone. Damit fordern Sie die Feinmotorik heraus. Unterstützt durch ein Experiment, erarbeiten Sie dann mit den Wasserdetektiven, wie das Wasser in den Wasserhahn kommt und wo es danach hinläuft. Damit fördern Sie die Kinder in den Bereichen Naturwissenschaften und Umwelterfahrungen.

Entwerfen Sie eine Krone aus Wassertropfen zum Ausmalen und kopieren Sie sie. Breiten Sie die Wachstischtuchdecke als Schutz auf dem Tisch aus. Dann legen Sie das Wasser, die Farben, die Kopien und die Scheren darauf bereit.
Versammeln Sie sich mit den Kindern um den Tisch und erklären: „Wir sind jetzt dem Wasser auf der Spur und finden heraus, wo es herkommt und wohin es wieder verschwindet. Als Wasserdetektive gehen wir dem Wasser auf den Grund. Damit uns alle als Wasserdetektive erkennen, basteln wir, bevor es richtig losgeht, eine Wasserdetektiv-Krone.“

Jedes Kind malt die Wasserdetektiv-Krone mit der blauen Wasserfarbe an. Wenn alles getrocknet ist, schneidet es sie mit der Schere entlang der Linie aus. Sie tackern die Krone entsprechend des Kopfumfanges der Kinder zusammen. 
Die Kinder setzen die Krone auf ihren Kopf und sind nun als Wasserdetektive gut erkennbar.

Jetzt geht es auf Wassersuche in den Waschraum. Die Kinder dürfen das Wasser laufen lassen und mutmaßen woher es kommt. Sicherlich kommen Sie auf die Idee, dass das Wasser durch ein Abflussrohr wegfließt und durch ein anderes Rohr aus der Leitung kommt.

Sie schrauben mit der Hand oder ggf. mit der Rohrzange das Abflussrohr eines Waschbeckens auf und stellen einen Eimer so darunter, dass er das Wasser auffangen kann. Die Kinder können auf diese Weise in die Rohrteile schauen, die in die Wand und ins Waschbecken führen. Außerdem sehen Sie das schmutzige Wasser in den Eimer laufen.

Mit Unterstützung der Skizze „So kommt das Wasser in den Wasserhahn“ (siehe oben), erklären Sie den Kindern:

„Das angesammelte Grundwasser wird durch die Pumpen eines Wasserwerkes hochgepumpt. Dann wird es im Sickerteich und der Filteranlage gereinigt. Das saubere Wasser wird in einem Hochbehälter gesammelt. Über viele verschiedene Wasserleitungen gelangt es dann zu euch nach Hause und in den Kindergarten. Durch Rohre in der Wand wird das schmutzige Wasser in die Kanalisation und von dort bis zur Kläranlage geleitet. Dort wird es wieder gesäubert und der Kreislauf beginnt von Neuem.“

Die Kopie der Skizze legt jedes Kind in das Projektheft der Wasserdetektive ein.
 
Eine mögliche Alternative:   
Nutzen Sie das aufgeschraubte Abflussrohr für folgendes Experiment: Ein Kind wäscht sich die Hände. Wie viel Wasser ist danach im Eimer? Sicherlich sind die Wasserdetektive erstaunt, wie viel Wasser benötigt wurde. Diese Sensibilisierung nutzen Sie, um mit den Kindern zu erarbeiten, wo und wie man Wasser sparen kann. Ihre Ergebnisse halten Sie schriftlich fest. Beispielsweise:
  • Den Wasserhahn immer ganz zudrehen, damit er nicht tropft.
  • Nur ab und zu Wasser für Wasserspiele nutzen und das Wasser danach zum Blumengießen verwenden.
  • Wasser nicht sinnlos weglaufen lassen.

 

Nun wissen Ihre Wasserdetektive, woher das Wasser kommt und wohin es fließt. Wie aber wird es sauber, wenn wir es beispielsweise durch das Händewaschen, verschmutzt haben? Sprechen Sie das bei den Kindern an, wenn Sie mit ihnen beim Händewaschen oder Geschirrspülen sind.

Mit dem folgenden Angebot erklären Sie den Kindern, wie verschmutztes Wasser wieder sauber wird, indem sie eine Mini-Kläranlage bauen.

 

Unsere Mini-Kläranlage
Mittwoch
Ab 5 Jahren
Für alle Kinder gemeinsam benötigen Sie:
  • 5 Blumentöpfe mit Löchern im Boden, Maße: ø 25 cm, ø Innen: 22 cm, ø Boden: 18 cm, Höhe: 18 cm, Erdvolumen: 5,3 Liter
  • 2 Liter Aktivkohle (beispielsweise in der Zoohandlung erhältlich)
  • 2 Liter feiner Sand
  • 2 Liter Kieselsteine
  • 2 Liter feiner Kies
  • 2 Kaffeefilter
  • 1 stabiles Einmachglas auf das Sie die Blumentöpfe stapeln können
  • 1 Sandspieleimer
  • Naturmaterialien, wie: Erde, Sand, Blätter, Rindenmulch
  • 500 ml Wasser
  • 1 Kamera
Anhand einer Mini-Kläranlage lernen die Kinder wie Wasser gesäubert wird. Der Bau der Kläranlage erfordert die Fingerfertigkeit der Kinder. Ihr Wortschatz wird durch die Namen der verwendeten Materialien erweitert und gleichzeitig erlangen sie Sachwissen über den Prozess der Wassersäuberung.

Stellen Sie die Materialien auf einem Tisch für die Kinder bereit. Damit die Kinder sich besonders gut mit dem Projektthema identifizieren können, setzen sie ihre Wasserdetektiv-Krone auf.
Die Kinder füllen den Sand, den feinen Kies, die Kieselsteine sowie den Filter  in je einen Blumentopf. Bevor die Kinder die Aktivkohle in den nächsten Topf einfüllen, legen Sie 1 Filterpapier  auf den Boden, damit die Kohle nicht durch die untere Topföffnung entrinnen kann.
Dann stapeln die Kinder die Blumentöpfe und das Einmachglas in folgender Reihenfolge übereinander: Zuerst stellen sie das Einmachglas auf den Boden, darüber den Topf mit dem Filterpapier, dann den Topf mit der Aktivkohle, den Topf mit dem Sand, den Topf mit dem feinen Kies und schließlich den Topf mit den Kieselsteinen.

Im nächsten Schritt gehen die Kinder nach Draußen. Gemeinsam füllen Sie den Sandeimer mit dem Wasser und verschiedenen Naturmaterialien. Auf diese Weise erzeugen die Kinder „schmutziges Wasser“. Anschließend schütten die Kinder das verschmutzte Wasser vorsichtig in den obersten Topf der Mini-Kläranlage.

Die Kinder können beobachten, wie das Wasser im unteren Glas „relativ sauber“ ankommt. Natürlich möchten die Kinder wissen, wo all der Sand und die weiteren Naturmaterialien geblieben sind, die sie dem Wasser zuvor hinzugefügt haben. Als Wasserdetektive gehen die Kinder der Sache auf den Grund, indem sie die Kläranlage anschließend wieder abbauen. Dabei entdecken sie die verschiedenen Schmutzteile in den einzelnen Filterstationen.

Achten Sie darauf, dass die Kinder die Aktivkohle und die Kieselsteine nicht in den Mund nehmen.

Nun haben die Wasserdetektive spannende Experimente durchgeführt und dabei jede Menge Sachwissen zum Thema „Wasser“ erlangt. Zeit für eine entspannende, musikalische Aktion.

 

Wir machen Wassermusik
Donnerstag
Ab 4 Jahren
  • 8 leere und gesäuberte Glasflaschen, Fassungsvermögen 0,75 Liter
  • ca. 15 Liter Wasser in einem Plastikeimer
  • 1 Kindergießkanne, Fassungsvermögen 500 ml
  • 1 Holzlöffel pro Kind
  • 1 Tuch zum Aufwischen möglicher Wasserpfützen
  • 1 Wachstischtuchdecke ca. 2 x 2 m groß

Aus mit Wasser gefüllten Flaschen erzeugen die Wasserdetektive verschiedene Klänge. Die Kinder füllen unterschiedlich viel Wasser in Glasflaschen. Indem Sie mit einem Holzlöffel gegen die Flaschen schlagen, erzeugen sie ähnlich wie bei einem Xylophon verschiedene Klänge. Mit diesem sinnlichen Angebot, fördern Sie die Kinder im Bereich Musik.

Entfernen Sie die Papieraufkleber auf den Flaschen und spülen Sie sie mit heißem Wasser gründlich aus. Dann breiten Sie die Wachstischtuchdecke auf dem Boden aus und legen alle Materialien auf dem Boden in einem Nebenraum für die Kinder bereit. Das Tuch zum Aufwischen möglicher Pfützen, legen Sie ebenfalls griffbereit.
Mit einer Kleingruppe von 4 Kindern entdecken Sie die verschiedenen Materialien für dieses Angebot. Vielleicht kommen die Kinder ohne Ihre Hilfe auf die Idee, die Gießkanne in den Eimer mit Wasser zu tauchen und das Wasser damit schließlich in die leeren Flaschen zu füllen.

Lassen Sie die Kinder experimentieren:

  • Wie wirkt sich die Wassermenge in den Flaschen auf den Ton aus, der durch Anschlagen der Flasche mit dem Löffel erzeugt wird?
  • Wann entsteht ein besonders heller Klang?
  • Wann entsteht ein besonders dunkler Klang?
  • Schaffen es die Kinder, aus den Flaschen auf- und absteigende Töne zu erzeugen?

Abschließend können die Kinder für die restliche Kindergruppe ein Wasserflaschenkonzert geben.
Achten Sie darauf, dass die Kinder vorsichtig mit den Glasflaschen umgehen, um Verletzungen mit Scherben zu vermeiden.

Zum Schluss der Projektwoche zum Thema Wasser, gehen Sie mit den Kindern in die freie Natur und lassen sie dort das Element Wasser in Flüssen, Seen und Pfützen entdecken.

 

Ein Wasserspaziergang
Freitag
Ab 3 Jahren
  • 3 Marmeladengläser mit Schraubdeckel pro Kind
  • 3 weiße Marmeladenaufkleber
  • 1 schwarzer Filzstift
  • 1 Bollerwagen o. Ä.
  • 1 blaues Chiffontuch pro Kind
Die Wasserdetektive bewegen sich an der frischen Luft auf der Suche nach Wasserquellen. Sie gehen mit den Kindern in die freie Natur in den Wald oder auf Wiesen auf die Suche nach Wasser. In leeren Marmeladengläsern sammeln die Kinder Wasser aus verschiedenen natürlichen Quellen. Sie fördern damit die Bewegung an der frischen Luft und die Begeisterung für die Natur und Umwelt.

Inspizieren Sie die Umgebung Ihrer Kita auf natürliche Wasserquellen hin. Suchen Sie ein Stück Natur auf dem die Kinder einen See, Bach, Fluss o. Ä. entdecken können. Dieses Angebot können Sie bei trockenem oder nassem Wetter durchführen. Lassen Sie sich von einer Kollegin unterstützen. Sie erkunden mit der Kindergruppe in der freien Natur verschiedene Wasserquellen. Beispielsweise einen Bach, einen See, Pfützen und Rinnsale.

Achtung! Weisen Sie die Kinder unbedingt daraufhin, sich vorsichtig am Ufer zu bewegen, damit sie nicht ins Wasser fallen.

Die Wasserdetektive entdecken die verschiedenen Wasserquellen. Sie tauchen ihre Marmeladengläser ins Wasser hinein und füllen sie damit. Wenn die Gläser gut verschraubt sind, kleben sie einen Aufkleber auf die Deckel. Sie schreiben mit dem schwarzen Filzstift den Fundort des Wassers und den Namen des Kindes darauf. Anschließend stellen die Kinder ihre Wassergläser auf den Bollerwagen. Wenn alle Gläser gefüllt sind, geht es wieder zurück in die Kita.

Zurück in der Einrichtung gestalten die Kinder eine Wasserinstallation. Dazu breiten sie die blauen Chiffontücher auf dem Tisch aus und bauen ihre Gläser darauf dekorativ auf.

Zum Abschluss der Projektwoche laden die Kinder Ihre Eltern ein, die Wasserinstallation zu bestaunen. Besonders schön ist es, wenn die Kinder die Projektfotos neben den Wassergläsern auslegen. Die Eltern freuen sich sicherlich über die Wasserausstellung ihrer Wasserdetektive. Zu einem echten Höhepunkt wird die Ausstellung mit einem selbst gemachten Wassereis für Kinder und Erwachsene:

Das wird dafür gebraucht:
  • 1 200-ml-Plastikbecher pro Kind
  • 50 ml Trinkwasser pro Kind
  • 50 ml klarer Apfelsaft pro Kind
  • 1 Eisstäbchen pro Kind (im Kreativbedarf erhältlich)
  • 1 Gefrierfach

Die Kinder mischen das Wasser und den Saft in ihrem Becher. Dann stellen sie alle Becher ins Gefrierfach. Nach ca. 90 Minuten steckt jedes Kind ein Eisstäbchen in die angefrorene Flüssigkeit in die Mitte seines Bechers. Nach weiteren 3 Stunden ist das Wassereis fertig.
Gemeinsam mit den Kindern entnehmen Sie es dem Gefrierfach und lassen etwas lauwarmes Wasser über den Becher laufen. Das Eis löst sich aus dem Becher und kann nun genossen werden.

Nach fünf spannenden Projekttagen ist es Zeit für eine Reflexion mit den Kindern. Mit der folgenden Aktion gelingt es Ihnen spielerisch zu überprüfen, was die Kinder vom Projekt mitnehmen konnten.

Reflexionsspiel „Wassertreppe“:

Die Kinder beantworten nacheinander 5 Fragen zum Thema „Wasser“. Für jede richtige Antwort dürfen die Kinder eine Treppenstufe weiter nach oben gehen.

Folgende Fragen könnten Sie beispielsweise zur Projektreflexion an die Kinder stellen:

  • „Wie nennt man das Wasser, dass sich in der Erde sammelt?“
  • „Wie kommt das Wasser in unseren Wasserhahn?“
  • „Wo wird das Wasser gesäubert?“
  • „Wie kann man mit Wasser Klänge erzeugen?“
  • „Wo finden wir Wasser in der freien Natur?“


Vielleicht haben die Kinder selbst auch eine Idee für eine Reflexionsfrage. Dazu können sie auch ihre Projektmappen noch einmal durchblättern.

Zum Schluss dieser Aktion machen Sie noch ein Gruppenfoto der Kinder mit ihren Wasserkronen für die Projektmappe.

Wenn das Thema „Wasser“ die Kinder auch über den geplanten Projektverlauf beschäftigt, gehen Sie darauf ein und vertiefen Sie auf diese Weise, das Wissen der Kinder. Denn: Über das Ende des Projektes entscheiden das Interesse und die Motivation der Kinder.