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Sprachförderung im Kindergarten – So gelingt sie Ihnen im Alltag

Ob bewusst oder unbewusst – Sie praktizieren mit Ihren Kindern fast immer und überall Sprachförderung im Kindergarten. Dafür ist es wichtig, dass Sie sich immer wieder bewusst machen, wie Sprachförderung im Alltag gelingen kann. Setzen Sie die folgenden Anregungen in Ihrem Tagesablauf um. Die Checkliste hilft Ihnen, alle wichtigen Punkte für die Sprachförderung im Kindergarten-Alltag zu berücksichtigen.

Auch beim Freispiel findet Sprachförderung im Kindergarten statt

Alltag im Freispiel Ihres Kindergartens: Jana möchte, dass Sie ihr ein Buch vorlesen, bei den Kindern in der Kuschelecke läuft Musik und nach der Frühstückszeit steht das Geschirr zum Spülen an. Diese verschiedenen Situationen haben eines gemeinsam: Sie regen die Kinder zum Sprechen an. Bilderbücher sind nach wie vor der Klassiker, wenn es um gelungene Sprachförderung im Kindergarten geht. Neben dem Hören der Schriftsprache können die Kinder zudem durch Betrachtung und Erarbeitung ihre sprachlichen Fähigkeiten gezielt verbessern.

Nutzen Sie auch alltägliche Handlungen für die Sprachförderung im Kindergarten, z. B. beim Spülen des Geschirrs: „Achmed, bitte spüle zuerst die Gläser. Anne hilft dir dann beim Abtrocknen.“ Die Kinder freuen sich, wenn sie Aufgaben anvertraut bekommen, und Sie haben zudem eine Überprüfung, inwieweit Sie von den Kindern verstanden werden.

Ebenso fördern Hören und Mitsingen von Liedern den Spracherwerb der Kinder. Greifen Sie auf peppige Kindergartenlieder zurück, tanzen und singen Sie dazu und bieten Sie die Musik auch im Freispiel an.

Sprachförderung im Kindergarten in Kleingruppe und Stuhlkreis

Damit sich Kindern bei Angeboten im Stuhlkreis der Inhalt erschließt und sie in ihrer Sprache gefördert werden, beachten Sie:

  • Sprechen Sie immer möglichst viele Sinne an. Beispiel: Sie möchten die Urlaubserlebnisse der Kinder thematisieren. Dazu bringt jedes Kind ein Andenken mit. Dieses kann nun erfühlt, gerochen, gesehen und vielleicht sogar gehört werden.
  • Achten Sie stets auf klare, einfache und vollständige Satzkonstruktionen.
  • Stellen Sie Kleingruppen gezielt zusammen: Je nach Sprachentwicklungsstand des Kindes ist es sinnvoll, die Kinder je nach Förderbedarf für bestimmte Angebote zu trennen. Bedenken Sie: Nicht immer sind ,weiterentwickelte´ Kinder, die Antworten herausrufen, eine Hilfe für die schwächeren Kinder!
  • Nutzen Sie verschiedenste Medien: Hier können Sie auch anderen Medien Raum geben: Overhead-Projektor, Dias, Video, DVD, Fotoapparat, Computer und Beamer tragen zu einer gelungenen Sprachförderung bei.

Mit Natur und Bewegung spielend Sprache fördern

Sobald Sie mit den Kindern ins Freie gehen, sollten Sie stets die Augen offen halten: In der Mauerecke gibt es ein Spinnennetz zu entdecken, unter den Steinen tummeln sich Käfer und Würmer, die Wiese ist übersät von gelben Blumen. Tauschen Sie sich mit den Kindern über die Entdeckungen aus. Der Spracherwerb ist auch eng mit Bewegung verbunden. Je mehr sich Kinder bewegen und dabei neue Entdeckungen machen, umso schneller und einfacher lernen sie die Sprache. Nutzen Sie dieses Wissen auch in jeder anderen Lernsituation und verbinden Sie Ihre Angebote mit möglichst viel Bewegung und gezieltem Wahrnehmen der Kinder. Sicherlich kennen Sie dieses Phänomen schon: Je mehr die Kinder ein neues Lied mit Mimik und Gestik begleiten, umso schneller erlernen sie den Text.

Vertiefen Sie das Gelernte immer wieder

Damit sich neu erlerntes Wissen bei den Kindern festigen kann, bedarf es einer ständigen Wiederholung. Dies gelingt Ihnen durch den Einsatz von Fingerspielen, Reimen, Liedern, Rätseln und Spielen. Suchen Sie gezielt das heraus, womit sich die Kinder in den letzten Tagen und Wochen beschäftigt haben. Das Interesse der Kinder sollte in diesem Fall immer Vorrang haben!

Checkliste: Das sollten Sie für eine optimale Sprachförderung berücksichtigen

o.k.
Sie bieten den Kindern immer wieder wechselnde Bilderbücher an.
Die Kinder erzählen bei Bildbetrachtungen frei.
Sie setzen alltägliche Handlungen zur Sprachförderung ein und übertragen Aufgaben an Kinder.
Bei Angeboten arbeiten Sie mit möglichst vielen Sinnesreizen und Bewegungsmöglichkeiten.
Ihre Aussprache ist klar und deutlich, die Sätze sind vollständig.
Sie kennen den sprachlichen Entwicklungsstand der Kinder und nutzen ihn bei Kleingruppenarbeiten.
Sie setzen neben Bilderbüchern auch andere Medien ein.
Sie vertiefen in Stuhlkreis und Kleingruppe das neue Wissen.