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Hängematten in der KiTa? So vermeiden Sie Unfälle

Hängematten sind bei Kindern sehr beliebt, um sich in der Mittagspause auszuruhen oder einfach nur ein bisschen zu schaukeln. Aber wie bei den meisten Dingen, die Ihren Schützlingen Spaß machen, stellt sich Ihnen als verantwortliche Leiterin die Frage: Ist die Benutzung von Hängematten in einer KiTa überhaupt erlaubt? Worauf muss ich achten und wer haftet, wenn einem Kind etwas passiert?

Praxisbeispiel

In der KiTa „Spatzennest“ wurde ein so genannter Snoezelraum eingerichtet. Hier sollen sich die Kinder auf weichen Kissen und Matratzen von den Anstrengungen des KiTa-Alltags entspannen können. Der Förderverein hat außerdem eine große Hängematte gestiftet. Die Leiterin überlegt jetzt, ob und wo sie dieses Geschenk aufhängen kann und ob die Kinder unbeaufsichtigt darin schaukeln dürfen.

Rechtlicher Hintergrund

Als Leiterin einer KiTa muss es Ihr oberstes Ziel sein, die Ihnen anvertrauten Kinder vor Gefahren zu schützen. Sie sind im Rahmen der normalerweise an Sie delegierten Verkehrssicherungspflicht dafür verantwortlich, dass die Innenausstattung und das Mobiliar Ihrer Einrichtung den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und so gestaltet sind, dass von ihnen keine Gefahr für die Kinder ausgeht.

Was bedeutet das für Sie?

Grundsätzlich ist es zulässig, im Innenraum einer KiTa Hängematten zu benutzen. Die Kinder sind beim Spielen in der Hängematte gesetzlich unfallversichert. Sie müssen aber, wollen Sie in Ihrer KiTa eine Hängematte aufhängen, einige Sicherheitsvorkehrungen treffen, um potenzielle Unfallgefahren zu vermeiden. Lassen Sie diese Vorsichtsmaßnahmen außer Acht und passiert einem Kind etwas, müssen Sie mit Regressforderungen Ihres Trägers bzw. der gesetzlichen Unfallversicherung und unter Umständen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Außerdem müssen Sie um Ihren Arbeitsplatz bangen. Prüfen Sie anhand der unten stehenden Checkliste, ob das Aufhängen einer Hängematte in Ihrer KiTa möglich und sicher ist. Dann kann Ihren Schützlingen und auch Ihnen nichts passieren.

Achten Sie auf Qualität

Achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich Hängematten mit Prüfzertifikat kaufen. „Normale“ Hängematten für den Privathaushalt sind für die KiTa nicht geeignet. Passen Sie außerdem bei der Auswahl auf, dass die Hängematte keine gefährlichen Fangstellen, insbesondere für den Kopf, bietet.

Suchen Sie den Platz sorgfältig aus

Überlegen Sie sorgfältig, wo die Hängematte aufgehängt werden soll. Achten Sie darauf, dass genügend Platz zur Wand ist und die Hängematte nicht im unmittelbaren Spielbereich der Kinder hängt. Lassen Sie den geplanten Standort von einem Statiker auf seine „Hängematten-Tauglichkeit“ prüfen. Die Hängematte sollte außerdem von einem Fachmann aufgehängt werden.

Behalten Sie Hängematte und Kinder im Auge

Lassen Sie die Kinder nicht mit der Hängematte alleine und achten Sie darauf, dass Sie das Schaukelobjekt in Momenten, wo Sie eine lückenlose Beaufsichtigung nicht gewährleisten können, außer Reichweite der Kinder hängen können.

Checkliste: Hängematten in der KiTa

o.k.
Der Abstand zwischen Hängematte und Wand ist ausreichend groß.
Die Hängematte hängt nicht im direkten Lauf- und Tobebereich der Kinder.
Die Hängematte und ihre Aufhängung bieten keine Fangstellen, insbesondere für den Kopf.
Etwaige Abstürze werden durch Matten abgefedert.
Der Hängematten-„Standort“ wurde fachmännisch durch einen Statiker auf seine Belastbarkeit geprüft.
Die Hängematte wurde von einem sachkundigen Handwerker aufgehängt.
Die Hängematte stammt aus dem Fachhandel und weist ein Zertifikat darüber auf, dass sie für die KiTa geeignet ist.
Es wurden mit den Kindern Regeln für die Hängemattenbenutzung aufgestellt.