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Der Ton macht die Musik: Wie Sie Konflikte mit der Kollegin konstruktiv ansprechen können

Kritik an der Kollegin üben und diese auch noch offen aussprechen? Grummelt es da auch in Ihrem Bauch? Vielleicht haben auch Sie schon einmal die Erfahrung gemacht, dass ein solches Gespräch schnell im Streit endet und nachher beide verletzt auseinandergehen. Das muss aber nicht so sein! Wenn Sie einige wenige Punkte während des Gesprächs beachten, wird es Ihrer Kollegin leichter fallen, Ihre Kritik offen anzunehmen. Lesen Sie, wie auch Ihnen das gelingen kann.

Die wichtigste Voraussetzung: Emotionen kontrollieren

Bevor Sie in ein Kritikgespräch gehen, sollten Sie Ihre Gefühle so weit wie möglich im Griff haben. So schaffen Sie es leichter, sich trotz Kritik wertschätzend gegenüber der Kollegin zu verhalten. Auch Vorurteile sollten Sie, so gut es geht, außen vor lassen. Sagen Sie sich stattdessen: „Das ist eine vorschnelle Vermutung von mir, die ich nicht beweisen kann. Ich höre mir erst die Sichtweise meiner Kollegin an, bevor ich mir mein eigenes Bild mache.“

6 Tipps für Ihr Gespräch

Die im Folgenden dargestellten Tipps können Sie in der abgedruckten Tabelle, jeweils um ein negatives und ein positives Beispiel aus der Praxis ergänzt, nachlesen. So erhalten Sie gleich einen direkten Praxisbezug.

  • Wahren Sie die Verhältnismäßigkeit: Auch wenn die vorliegende Situation Ihren Ärger erregt und auch das Gespräch in Ihren Augen wenig erfreulich verläuft, sollten Sie Ihren Frust nie unkontrolliert und unverhältnismäßig herauslassen. Das verschlimmert die gesamte Lage nur umso mehr.
  • Keine Unterstellungen: Sie glauben, dass Ihre Kollegin dieses oder jenes Problem hat, wodurch es letztendlich auch zu der von Ihnen kritisierten Situation kam. Statt Ihrer Kollegin dies bewusst oder unbewusst zu unterstellen, stellen Sie besser offene Fragen!
  • Situation kritisieren, nicht Person: Im Vordergrund Ihres Kritikgespräches sollte in 1. Linie immer der zu kritisierende Sachverhalt stehen, der Ihnen Anlass zur Kritik gibt. Kritik am anderen führt nur zu Abwehrreaktionen, Verteidigungen und Blockaden.
  • Sagen Sie es positiv: Negative Formulierungen erzeugen negative Gefühle und betonen nur noch stärker, was nicht gelingt und auch in Zukunft vermieden werden soll. Viel besser ist es da, offene und positive Formulierungen zu gebrauchen. Diese zeigen freundlich auf, wie es besser klappen kann, und machen Mut, es zu versuchen.
  • „Man“ und „wir“ gibt es nicht: Wenn Sie Kritik äußern, stehen Sie bitte dazu und sprechen Sie diese in klaren Ich-Botschaften aus. Sagen Sie, wie die Situation aus Ihrer Sicht wirkt, wie Sie die Situation beeinflusst und warum Sie es wichtig finden, dies anzusprechen.
  • Offen sein für Rückfragen: Wenn Sie Ihre Sicht der Dinge geschildert haben, ist das Gespräch noch lange nicht beendet. Warten Sie, ob Ihre Kollegin alles verstanden hat oder ob eventuell Rückfragen kommen. Dafür sollten Sie immer offen sein, denn schließlich hat jeder eine andere Sicht auf die Dinge. Daher kann es sein, dass Ihr Gegenüber nicht gleich versteht, was genau Sie stört. Damit aber zu einer gemeinsamen Lösung gefunden werden kann, ist das die wichtigste Voraussetzung.

Finden Sie ein gutes Ende

Das Problem auszusprechen ist zwar der 1. und richtige Schritt, hilft aber nicht automatisch weiter. Überlegen Sie gemeinsam, was jede von Ihnen tun kann, um das Problem zu lösen. Suchen Sie gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten und einigen Sie sich auf eine Lösung. Wichtig ist hierbei, dass jede von Ihnen ernsthaft bemüht ist, das Problem in den Griff zu bekommen, und auch an sich selbst arbeitet. Ich wünsche Ihnen gute Gespräche, die Sie in der zukünftigen Teamarbeit weiterbringen!