In dieser Woche sammeln die Kinder spielerisch Erfahrungen im Straßenverkehr. Die Kinder lernen am Modell: Für die Jüngsten übernimmt ein Teddybär die Rolle eines Fußgängers und an einem selbst gemalten Zebrastreifen üben die Kinder die richtige Art und Weise, ihn zu überqueren. Beim Ampelrennen wird sich tüchtig ausgetobt. So starten alle gut vorbereitet in die Mini-Verkehrs-Olympiade und gehen mit einer Urkunde nach Hause. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Aufgepasst im Straßenverkehr“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Mit diesem anschaulichen Puppenspiel lernen die Kinder die Grundregeln ... Angebot ansehen
DI
Mit diesem Gedicht erlernen die Kinder erste Verkehrsregeln. Sie lerne ... Angebot ansehen
MI
Spielerisch und mit viel Bewegung lernen die Kinder die Bedeutung der ... Angebot ansehen
DO
Mit diesem Bewegungsspiel ermöglichen Sie den Kindern, das verkehrssic ... Angebot ansehen
In dieser Olympiade dreht sich alles um die Regeln im Straßenverkehr. ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
Jedes Kind ist auch ein Verkehrsteilnehmer. Mit einem bewegungsfreudig ... Angebot ansehen
Um Sicherheit im Straßenverkehr zu erleben, ist es wichtig, sich an vo ... Angebot ansehen
Was ziehe ich an, damit man mich auch gut sehen kann? Die richtige Kle ... Angebot ansehen
Beim Überqueren einer Straße ist es wichtig, nach links und rechts zu ... Angebot ansehen
Bei einem Ausflug im realen Straßenverkehr zeigen die Kinder, was sie ... Angebot ansehen
Mit diesem anschaulichen Puppenspiel lernen die Kinder die Grundregeln ...
Breiten Sie die Tapetenbahn vor sich auf dem Boden aus. Damit nichts verrutscht, kleben Sie diese mit dem Klebeband am Boden fest. Mit dem Filzstift zeichnen Sie den Mittelstreifen einer Fahrbahn auf. Das Auto und den Teddy legen Sie bereit. Drucken Sie die PDF „Montagsangebot. Puppenspiel: Teddy überquert die Straße“ aus.
Die Kinder versammeln sich im Halbkreis um die gezeichnete Straße auf dem Boden. Sie nehmen den Teddy in die Hand und spielen den Kindern folgende Szenen vor.
Puppenspiel: Teddy überquert die Straße
Sie bewegen den Teddybären zappelig und hüpfend vor Ihnen über den Boden.
Mit Ihrer „Teddystimme“ sagen Sie: „Hallo Kinder, ich bin Teddy. Ich will zur Straße laufen.“
Mit Ihrer „normalen“ Stimme sagen/fragen Sie: „Oh, oh! Was sagen wir zu Teddy, wenn er so zappelig in Richtung Straße läuft?“
Sie und mit etwas Übung auch die Kinder halten die Stopphand nach vorn und antworten: „Stopp!“
Sofort bleibt der Teddy stehen.
Sie fragen die Kinder: „Was macht Teddy jetzt, wenn er über (betonen Sie „über“ besonders deutlich) die Straße möchte?“
Die Kinder und Sie antworten gemeinsam: „Schauen!“
Alle Kinder, der Teddybär und Sie schauen und sprechen dabei:
Sie fragen die Kinder: „Kommt ein Auto?“
Ihre Kollegin schiebt am wartenden Teddybären ein Auto von rechts nach links über die Straße vorbei. Sie und Ihre Kollegin machen: „Brumm, brumm, brumm.“
Die Kinder antworten: „Jaaa!“
Sie lassen den Teddy am Straßenrand stehen. Dann zählen Sie gemeinsam mit den Kindern: „1, 2, 3!“
Jetzt sagen Sie: „Nun ist die Straße frei!“
Zum Abschluss lassen Sie den Teddy bewusst langsam über die Straße laufen.
Jetzt dürfen alle applaudieren. Schließlich hat es Teddy heil über die Straße geschafft!
Mit diesem Gedicht erlernen die Kinder erste Verkehrsregeln. Sie lerne ...
Drucken Sie die PDF zu diesem Wochenplan aus.
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. Dann sprechen Sie mit ruhiger Stimme den Text aus der linken Spalte und setzen dazu die Bewegungen aus der rechten Spalte um.
Gedicht: Stehen, Schauen, Gehen
| Text: | Bewegungen: |
| Ist die Ampel rot, bleibst du stehen! | Beide Hände werden zum Stoppschild. Dazu beide Hände mit den Handinnenflächen nach außen vor dem Körper ausstrecken. |
| Ist die Ampel grün, darfst du gehen. | Vorsichtig auf der Stelle gehen. |
| Aber: vorher gut hinsehen! | Einhalten. Eine Hand über die Augen legen, dann weiter auf der Stelle gehen. |
| Brumm, brumm, Bobbycar, | Alle machen „Brumm, brumm“ und bewegen dabei ein imaginäres Lenkrad vor dem Körper. |
| fahr nicht so schnell! | Zeigefinger nach oben ausstrecken. |
| Brumm, brumm, Bobbycar, | Alle machen „Brumm, brumm“ und bewegen dabei ein imaginäres Lenkrad vor dem Körper. |
| fahr nicht so schnell! | Alle strecken einen Zeigefinger nach oben aus. |
| Kommt ein Fußgänger zur Straße heran, | Mit einem Fuß neben dem anderen aufstampfen. |
| hältst du sofort an. | Alle frieren ein (bewegen sich nicht mehr). |
| Augen auf und Ohren spitz, | Mit ausgestreckten Zeigefingern auf die Augen und dann auf die Ohren zeigen. |
| wir sind schlau! | Mit einem Zeigefinger an die Stirn tippen. |
| Augen auf und Ohren spitz, | Mit ausgestreckten Zeigefingern auf die Augen und dann auf die Ohren zeigen. |
| wir sind schlau! | Mit einem Zeigefinger an die Stirn tippen. |
| Im Verkehr, da wissen wir: | Alle nicken wissend mit dem Kopf. |
| Aufpassen, das können wir! | Beide Daumen ausstrecken. |
Spielerisch und mit viel Bewegung lernen die Kinder die Bedeutung der ...
Legen Sie die 3 Tücher aus der Materialliste im Bewegungsraum oder in der Turnhalle Ihrer Einrichtung bereit.
Mit 4 bis 6 Kindern versammeln Sie sich stehend im Halbkreis im Bewegungsraum. Untereinander breiten Sie die 3 Tücher in der folgenden Reihenfolge aus: oben das rote, danach das gelbe und darunter das grüne Tuch.
Gemeinsam mit den Kindern benennen Sie die Farben. Dann erklären Sie den Kindern: „Das ist unsere Ampel.
Wer sich aus Versehen doch noch bewegt, macht einen ‚Aufpasser-Sprung‘ und darf danach direkt weiterspielen.“
Jetzt nehmen Sie die 3 Tücher in die Hand und stellen sich in die Raummitte. Nacheinander halten Sie in beliebiger Reihenfolge die einzelnen Tücher hoch. Die Kinder bewegen sich bzw. stoppen entsprechend der Bedeutung der jeweiligen Ampelfarben.
Auf diese Weise setzen Sie das Ampelrennen beliebig lang fort.
Gehen Sie mit den Kindern nach draußen und setzen Sie das Ampelrennen mit Rutschautos um.
Mit diesem Bewegungsspiel ermöglichen Sie den Kindern, das verkehrssic ...
Mit weißer Kreide zeichnen Sie die Umrisse der einzelnen Zebrastreifen für die Kinder vor. Dazu nutzen Sie eine trockene, möglichst ebene, asphaltierte Fläche auf Ihrem Außengelände oder in der Nähe. Zeichnen Sie dann die Umrisse von 5 Rechtecken/Zebrastreifen (ca. 1 m lang und 30 cm breit) im Abstand von 10 cm zueinander auf den Boden auf. Drucken Sie die PDF „Donnerstagsangebot Bewegungsscheck Zebrastreifenprofi“ aus dem Zusatzmaterial aus.
Gehen Sie mit den Kindern nach draußen zu der von Ihnen vorbereiteten Fläche für den Zebrastreifen.
Erklären Sie den Kindern: „Wir malen heute einen Zebrastreifen aus Kreide auf den Boden. Dann üben wir, wie wir ordnungsgemäß und richtig die Straße mithilfe des Zebrastreifens überqueren.“ Legen Sie die Kreide für die Kinder auf den Boden.
Nun kann es losgehen: Jedes Kind nimmt sich eine weiße Kreide und malt die Rechtecke bzw. Zebrastreifen so lange an, bis alle weiß sind.
Jetzt beginnt die Verkehrserziehung am Zebrastreifen. Die Kinder versammeln sich dazu vor den weißen Rechtecken. Sie erklären die folgenden Regeln, indem Sie die Gesten übertrieben deutlich vormachen und verbal begleiten.
Bewegungscheck-Zebrastreifenprofi
| Text: | Bewegungen: |
| Stopp | Hand nach vorn strecken. |
| Stehen | Einfrieren wie eine Statue. |
| Schauen | Eine Hand über die Augen legen. |
| Kopf nach links drehen. | Einmal nach links schauen. |
| Kopf nach rechts drehen. | Einmal nach rechts schauen. |
| Langsam auf der Stelle gehen. | Auf der Stelle treten. |
Erklären Sie den Kindern, dass sie echte Zebrastreifen nur zusammen mit einem Erwachsenen überqueren dürfen.
Anschließend überqueren die Kinder nacheinander den Zebrastreifen und setzen vorher bzw. währenddessen die Bewegungen/Regeln wie oben dargestellt um.
Bei Ihnen regnet es ohne Unterbrechung? Dann verlegen Sie den Zebrastreifen einfach ins Haus. Legen Sie dazu 5 Springseile auf den Boden in Ihrem Bewegungsraum. Platzieren Sie die Seile im Abstand von jeweils 10 cm und parallel zueinander auf dem Boden. Dann setzen Sie die Übung wie oben beschrieben um.
In dieser Olympiade dreht sich alles um die Regeln im Straßenverkehr. ...
Bauen Sie die Hütchen/Eimer im Abstand von jeweils 1 m zueinander auf einer ebenen Fläche Ihres Außengeländes auf. Alternativ nutzen Sie einen asphaltierten Bereich in der Nachbarschaft Ihrer Einrichtung.
Markieren Sie mit bunter Kreide einen etwa 3 Meter langen und 50 cm breiten Gehweg auf dem Boden.
Malen Sie parallel zueinander einen roten, einen gelben und einen grünen Strich mit farbiger Kreide auf den Boden. Jeder Strich sollte etwa 5 cm breit sein. Der Abstand zwischen den einzelnen Strichen sollte etwa 20 cm betragen.
Drucken Sie die Urkunden aus dem Zusatzmaterial für alle in Farbe aus.
Sie versammeln sich draußen mit den Kindern an den Hütchen. Wenn alle angekommen sind, laden Sie die Kinder zur Olympiade ein:
„Herzlich willkommen zu unserer Mini-Verkehrs-Olympiade. Heute erwarten euch 3 Stationen, auf denen ihr punkten könnt.“ (Angepasst an die Situation Ihrer Kindergruppe können Sie auch nur 1 oder 2 Stationen nutzen/umsetzen.)
Station 1: „Das ist unsere Slalom-Station. Eure Aufgabe ist es, um alle 6 Hütchen/Eimer herumzufahren. Es gelten folgende Regeln:
Nacheinander fahren dann alle Kinder um die 6 Hütchen/Eimer. Weiter geht es zur zweiten Station.
Station 2: „Das ist unsere 2. Station. Sie heißt ‚Hör genau‘. Vor euch auf dem Boden habe ich einen Gehweg aufgemalt. Daneben ist die Straße, auf der die Autos fahren. Ihr dürft nur auf dem Gehweg laufen. Folgende Regeln gelten:
Anschließend gehen alle weiter zur 3. Station.
Station 3: „Das ist die Ampelstation. 3 Kinder stellen sich an ein Ende der 3 Ampelstreifen. Ein Kind vor den roten Streifen, ein Kind vor den gelben Streifen und ein Kind vor den grünen Streifen. Es gelten folgende Regeln:
Die Kinder wechseln so lange die Ampelstreifen, bis alle Kinder alle 3 Ampelstreifen absolviert haben.
Natürlich fällt kein Kind durch bzw. alle erhalten die Urkunde der Mini-Verkehrs-Olympiade.
Jedes Kind ist auch ein Verkehrsteilnehmer. Mit einem bewegungsfreudig ...
Drucken Sie das Zusatzmaterial aus, laminieren Sie es ein und schneiden Sie die einzelnen Bildkarten auseinander.
Stellen Sie pro Kind einen Stuhl im Kreis auf. Für das Spiel wird später ein Stuhl wieder weggenommen.
Sie kennen die Kinder Ihrer Gruppe am besten und wissen sicherlich auch, mit welchem Verkehrsmittel sie in der Regel zum Kindergarten kommen. Passen Sie die Anzahl und Auswahl der Bildkarten evtl. auf Ihre Gruppe an.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Stuhlkreis. Die Bildkarten der verschiedenen Verkehrsmittel legen Sie offen in die Kreismitte.
Erzählen Sie den Kindern, mit welchem Verkehrsmittel Sie heute Morgen zur Arbeit gekommen sind. Sagen Sie beispielsweise: „Heute Morgen bin ich mit dem Fahrrad zum Kindergarten gefahren.“
Nehmen Sie eine Karte mit dem Fahrrad und halten Sie diese hoch, sodass alle Kinder sie sehen können.
Fragen Sie dann der Reihe nach die Kinder: „Wie bist du heute Morgen gekommen? Mit welchem Verkehrsmittel bist du gekommen?“ Das jeweilige Kind wählt die entsprechende Karte aus, die es dann auch bei sich behält.
Jetzt haben alle Kinder eine Karte in der Hand. Es wird Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer und vielleicht auch Busfahrer geben.
Besprechen Sie mit den Kindern, was als jeweiliger Verkehrsteilnehmer zu beachten ist. Beispielsweise:
Für das folgende Spiel stellen Sie einen Stuhl beiseite, sodass ein Sitzplatz fehlt.
Beginnen Sie mit dem Spiel, indem Sie z. B. rufen: „Alle Fahrradfahrer wechseln ihren Platz!“ Jetzt müssen die Kinder, die eine Fahrradkarte in der Hand halten, ihre Plätze untereinander tauschen.
Das Kind ohne Platz darf in der Kreismitte stehen und den nächsten Verkehrsteilnehmer rufen, woraufhin diese Kinder dann den Platz wechseln. Das Kind aus der Mitte versucht jetzt, schnell einen Platz zu ergattern.
Bei „Alle Verkehrsteilnehmer“ wechseln alle Kinder den Platz.
Die Kinder wechseln mit einem Bewegungsimpuls ihre Plätze: Alle Autofahrenden wechseln z. B. ganz langsam/brummend/rückwärts ihren Platz.
Um Sicherheit im Straßenverkehr zu erleben, ist es wichtig, sich an vo ...
Fertigen Sie aus Pappe oder Tonkarton einen grünen und einen roten Kreis an. Sie können auch ganz einfach zwei Pappteller entsprechend anmalen.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Bewegungsraum und zeigen Sie ihnen den roten Ampelkreis. Wissen alle Kinder, was die Farbe Rot bedeutet? Wiederholen Sie dies mit dem grünen Kreis.
Mit einem Reim können die Kinder es sich noch besser merken:
Erzählen Sie den Kindern, dass Sie im folgenden Spiel eine lebendige Ampel sind. Die Kinder bewegen sich als Fußgänger, Fahrradfahrer oder auch als Auto frei im Raum. Dabei müssen sie natürlich immer die Ampel im Blick haben. Halten Sie das grüne Zeichen hoch in die Luft und warten Sie dann, bis alle Kinder sich in Bewegung gesetzt haben.
Wechseln Sie die Ampelschilder und halten Sie das rote Schild hoch. Alle Kinder (Verkehrsteilnehmende) müssen sofort stoppen, bis Sie als Ampel wieder das Schild wechseln und auf Grün schalten.
Wiederholen Sie dies einige Male und variieren Sie das Tempo beim Wechseln. Geben Sie auch einzelnen Kindern die Möglichkeit, die Ampel zu spielen.
Ebenfalls sehr wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr ist, dass die Kinder auf wichtige Signale der Begleitpersonen achten und Regeln einhalten. Kinder können Gefahren häufig nicht so schnell einschätzen wie Erwachsene. Wenn ein Kind beispielsweise auf dem Fahrrad unterwegs ist und ein Erwachsener ruft „Stopp!“, sollte das Kind direkt anhalten.
Üben Sie dieses Verhalten spielerisch mit den Kindern.
Erläutern Sie, dass im folgenden Spiel alle Kinder frei durch den Raum laufen. Rufen Sie „Stopp!“, halten alle Kinder direkt in der Bewegung inne.
Rufen Sie „Weiter!“, dürfen die Kinder sich wieder frei durch den Raum bewegen.
Tipp: Wiederholen Sie die kurzen Rituale (Stopp-Kommando und bei Rot stehen bleiben) auch im Alltagsgeschehen, z. B. beim Rausgehen oder Aufräumen, um die Verkehrserziehung lebendig und nachhaltig zu gestalten.
Was ziehe ich an, damit man mich auch gut sehen kann? Die richtige Kle ...
Treffen Sie sich mit 10 Kindern im Sitzkreis und legen Sie die Leuchtwesten und Reflektoren in die Kreismitte.
Kennen alle Kinder die Utensilien und den Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit?
Benennen Sie gemeinsam mit den Kindern die einzelnen Teile und erarbeiten Sie, dass es wichtig ist, in der Dämmerung/Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen zu werden.
Dafür ist helle, leuchtende Kleidung wichtig, die zusätzlich mit reflektierenden Streifen, Westen und Reflektoren ergänzt werden kann.
Verdeutlichen Sie die Wichtigkeit gut leuchtender Kleidung mit folgendem Experiment:
Wählen Sie 4 Kinder aus, von denen 2 Kinder normale Straßenkleidung tragen und die anderen 2 ausgestattet werden mit Leuchtwesten, Reflektoren und so weiter.
Geben Sie 2 bis 4 Kindern eine Taschenlampe (als Autoscheinwerfer) und bitten Sie die Kinder, für einen Moment die Augen zu schließen. In der Zeit verteilen sich die anderen 4 Kinder im Raum. Wenn die Kinder einen Platz ausgewählt haben, verdunkeln Sie den Raum, um die Dämmerung/Dunkelheit nachzuahmen.
Die Taschenlampenkinder versuchen nun, die anderen Kinder zu entdecken. Schnell wird allen klar: Die Kinder mit den Leuchtwesten werden viel schneller gesehen.
Tauschen Sie bei Interesse der Kinder die Rollen und wiederholen Sie das Spiel.
Abschließend können die Kinder ihre Jacken, Matschhosen und Fahrradhelme mit der Taschenlampe nach Reflektoren absuchen.
Idealerweise ergänzen Sie gemeinsam Reflektoren, falls notwendig und in Absprache mit den Eltern, um die Verkehrssicherheit der Kinder zu erhöhen.
Beim Überqueren einer Straße ist es wichtig, nach links und rechts zu ...
Treffen Sie sich mit 10 bis 15 Kindern im Bewegungsraum und bauen Sie gemeinsam mit den Kindern eine Straße auf.
Markieren Sie mit Seilen die Straße. Das rote Klebeband nutzen Sie, um an der Straße entlang mehrere Bordsteinkanten zu markieren. Mit dem weißen Klebeband markieren Sie 1 bis 2 Zebrastreifen entlang der Straße.
Üben Sie zunächst mit allen Kindern das Überqueren einer Straße. Woran müssen die Kinder denken?
Stellen Sie sich mit den Kindern an eine Bordsteinkante und sprechen Sie laut:
Erst bleib ich stehen.
Ich schau nach links,
ich schau nach rechts
und auch noch mal nach links.
Kommt kein Auto, darf ich gehen.
Die Kinder schlüpfen in die Rolle verschiedener Verkehrsteilnehmer und spielen eine Verkehrsszene nach. Es gibt Autos, als Kinder auf Bobbycars, die entlang der Straße hin- und herfahren. Es gibt Fußgänger, die die Straße überqueren möchten. Natürlich müssen die Autofahrer auch daran denken, an einem Zebrastreifen anzuhalten, wenn ein Fußgänger die Straße überqueren möchte.
Begleiten Sie die Kinder im Rollenspiel und wiederholen Sie die Regeln, falls notwendig. Mehrmalige Wiederholungen sorgen dafür, dass die Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr verinnerlichen.
Bei einem Ausflug im realen Straßenverkehr zeigen die Kinder, was sie ...
Wählen Sie vorbereitend eine überschaubare Strecke aus, die sich gut eignet, um das zuvor Geübte mit den Kindern umzusetzen. Idealerweise laden Sie einen Verkehrspolizisten ein, der Sie und Ihre Kollegen bei dem Ausflug unterstützt.
Drucken Sie für jedes Kind einmal das Zusatzmaterial aus, sodass die Kinder nach Abschluss des Angebots einen Fußgängerführerschein überreicht bekommen.
Im heutigen Angebot setzen die Kinder ihr gelerntes Wissen in die Tat um. Treffen Sie sich zunächst mit allen Kindern und, falls möglich, mit einem Verkehrspolizisten.
Wiederholen Sie mit den Kindern die wichtigsten Regeln, die sie in den vergangenen Tagen gelernt haben.
Bevor es losgeht, ziehen alle eine Sicherheitsweste an.
Machen Sie sich mit einer Kleingruppe von 4 bis 6 Kindern (und dem Verkehrspolizisten) auf den Weg und lassen Sie die Kinder unter Ihrer Aufsicht einzelne Einheiten anwenden:
Zurück in der Einrichtung erhalten die Kinder ihren Fußgängerführerschein, der sicherlich gern vom Polizisten mit einem Stempel versehen wird.
Passen Sie das Angebot individuell auf das Alter und die Fähigkeiten der Kinder an. Mit den Schulkindern können Sie einen anspruchsvolleren Weg wählen als mit den jüngeren Kindern.
Pro Kind: