Alltagsgegenstände wie Kartons, Stoffreste, Dosen oder Papprollen sind langweilig? Ganz im Gegenteil! Mit dem neuen Wochenplan entdecken die Kinder spielerisch, wie aus altem Material etwas Neues entsteht. Unscheinbare Gegenstände werden mit wenig Aufwand zu spannenden Spielmaterialien. Egal ob reißen, kleben, fühlen oder stapeln: Regen Sie die Fantasie, Kreativität und Sinneserfahrung der Kinder in der Kita an. Die Angebote sind alltags- und handlungsorientiert und bieten Raum für Materialerfahrung. Lernen Sie gemeinsam und mit Spaß etwas über Nachhaltigkeit! Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Aus alt mach neu“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Ermöglichen Sie den Kleinsten Materialerfahrung, die kinderleicht umzu ... Angebot ansehen
DI
Bringen Sie die Kinder mit selbst gebastelten Lichtern aus alten Joghu ... Angebot ansehen
MI
Das symbolische Spiel hat für die Kleinen im Kita-Alltag eine große Be ... Angebot ansehen
DO
Konstruktionsspiele sind für die Kinder eine gute Möglichkeit, ihre ko ... Angebot ansehen
FR
Erstellen Sie aus alten Toilettenpapierrollen ein neues Farbspiel. För ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
Heute werden Kunststoffdeckel sinnvoll genutzt und zu einer Insektentr ... Angebot ansehen
In jedem Haushalt findet man einzelne Socken, die ihren Partner verlor ... Angebot ansehen
Hier beginnt die Zusammenarbeit schon vor Beginn des Angebots! Die Kin ... Angebot ansehen
Früher war es ganz normal, die Knöpfe von abgetragener Kleidung zu tre ... Angebot ansehen
Unbrauchbare Wachsmalstifte landen nicht im Müll, sondern im Ofen. Daf ... Angebot ansehen
Ermöglichen Sie den Kleinsten Materialerfahrung, die kinderleicht umzu ...
Sammeln Sie vorab die Materialien und beziehen Sie bei Bedarf gern die Eltern mit ein. Eine Kindersocke mit einem Loch eignet sich beispielsweise vielleicht nicht mehr für den Alltag, aber für das Fühlspiel!
Zerreißen Sie das Zeitungspapier in kleine Stücke – lassen Sie sich von den Kindern helfen.
Legen Sie alle Materialien in den Karton, verdecken Sie sie mit den Zeitungspapierstücken und schließen Sie den Deckel.
Breiten Sie eine Decke in einem ruhigen, reizarmen Nebenraum auf dem Boden aus.
Setzen Sie sich mit einem Kind auf die Decke im Nebenraum. Auf dem Boden kann das Kind freier explorieren.
Stellen Sie den Karton vor das Kind. Wenn das Kind den Karton nicht selbstständig öffnet, geben Sie Hilfestellung. Dann zunächst beobachten! Wie geht das Kind mit dem Material um? Schaut es sich einzelne Materialien länger an? Drückt es die Toilettenpapierrolle zusammen? Empfindet das Kind einzelne Materialien als unangenehm oder angenehm? Schaffen Sie Raum für Sinnes- und Materialerfahrung!
Stellen Sie situationsabhängig Fragen:
– „Was entdeckst du unter den Schnipseln?“
– „Kennst du den Gegenstand?“
– „Wie fühlt sich das Material an? Ist es hart oder weich?“
– „Fühlt es sich gut oder schlecht an?“
Das sensibilisiert das Kind für die Wahrnehmung.
Im Anschluss legen Sie alle Materialien wieder zurück in den Karton und wiederholen das Angebot mit einem anderen Kind. Wenn die Toilettenpapierrolle zusammengedrückt wurde, tauschen Sie sie vor der nächsten Durchführung aus.
Leiten Sie das Angebot eng an, damit das Kind die Materialien nicht in den Mund nimmt.
Bieten Sie einen zusätzlichen Reiz, indem das Kind die Augen schließt und Sie nacheinander die Materialien zum Tasten in die Hand geben. Stellen Sie die Fragen aus der Durchführung. Dadurch hat das Kind den Fokus auf der taktilen Wahrnehmung und wird nicht durch den visuellen Reiz abgelenkt.
Inklusive Anregung:
Kinder mit hoher Reizempfindlichkeit können von dem Angebot profitieren, da die taktilen Reize beruhigend wirken können. Beobachten Sie die Gruppe und setzen Sie die Kiste gezielt ein, um die Kinder bei der Selbstregulation zu unterstützen.
Bringen Sie die Kinder mit selbst gebastelten Lichtern aus alten Joghu ...
Sammeln Sie vorab die Joghurtbecher und den Margarinebecher. Achten Sie darauf, dass alles gut ausgewaschen ist, und entfernen Sie das Etikett der Joghurtbecher. Kleiner Tipp: Weichen Sie den Becher vorher in warmem Wasser ein, das erleichtert das Lösen des Etiketts. Achten Sie darauf, dass keine Rückstände bleiben und die Becher bei der Durchführung vollständig trocken sind.
Treffen Sie sich mit 2 Kindern am Tisch in einem Nebenraum und helfen Sie bei Bedarf beim Anziehen des Malkittels.
Stellen Sie die Becher mit der offenen Seite nach unten auf den Tisch. Jetzt suchen sich die Kinder Farben aus und reißen kleine Stücke aus dem Transparentpapier. Das Reißen bietet eine gute Gelegenheit, die Feinmotorik der Kinder zu fördern. Gleichzeitig macht es den Kindern Spaß.
Geben Sie den Bastelkleber großzügig in den Margarinebecher. Er eignet sich sehr gut für Bastel- und Kreativangebote und bietet damit eine weitere Upcycling-Möglichkeit! Mit dem Pinsel tragen die Kinder eine dünne Schicht Bastelkleber auf den Joghurtbecher auf. Dann kleben die Kinder die Transparentpapierstücke auf den Becher, jedoch nicht in dicken Schichten, damit das Licht später gut durchscheint. Geben Sie beim Aufkleben gern etwas Hilfestellung.
Lassen Sie die Becher gut trocknen. Jetzt den Becher über das angeschaltete LED-Teelicht stülpen. Alternativ stellen Sie den Becher mit der offenen Seite nach oben auf und stellen das Teelicht hinein.
Verdunkeln Sie den Raum und bewundern Sie gemeinsam das bunte Lichter- und Farbenspiel.
Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht unbeaufsichtigt mit dem Bastelkleber arbeiten, damit er nicht in den Mund gelangt.
Die Lichter sind vielseitig einsetzbar: Nutzen Sie sie im Morgenkreis, zur Einschlafbegleitung oder zur Entspannung zwischendurch.
Inklusive Anregung:
Lichter können eine beruhigende Wirkung auf Kinder haben. Stellen Sie die Becher in einem ruhigen Nebenraum auf. Diese Rückzugsmöglichkeit kann zur Emotionsregulation genutzt werden. Auch reizüberflutete Kinder können zur Ruhe kommen und den visuellen Reiz auf sich wirken lassen. Kombinieren Sie nach Bedarf Entspannungsklänge, die für zusätzliche Beruhigung sorgen können.
Pro Kind:
Das symbolische Spiel hat für die Kleinen im Kita-Alltag eine große Be ...
Drucken Sie die Geschichte aus dem Zusatzmaterial aus.
Verteilen Sie die Sitzkissen in einem Kreis auf dem Boden eines Nebenraums. Legen Sie die Gegenstände in folgender Reihenfolge, von links nach rechts, vor Ihren Platz:
1. Plastikbecher
2. Schneebesen
3. Ast
4. Plastikflasche
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im Sitzkreis.
Leiten Sie in das Angebot ein: „Heute gehen wir in das Zauberschloss. Wir können alles verzaubern und aus alten Dingen neue Sachen machen.“
Dann lesen Sie die Geschichte vor und nutzen nach jedem Abschnitt den genannten Gegenstand wie beschrieben. Reichen Sie ihn dann reihum, links von Ihnen beginnend, im Kreis durch. Die Kinder imitieren Sie:
| Text | Symbolspiel |
| Was sollen wir mit dem alten Becher machen? Er ist jetzt ein Zaubertrank, der uns stark und fröhlich macht. |
Schütteln Sie die Dose und imitieren Sie, daraus zu trinken. |
| Was sollen wir mit einem alten Schneebesen machen? Er ist jetzt ein Mikrofon, damit trifft jede Zauberin ihren Ton. |
Singen Sie „Ene mene lalala“ in den Schneebesen. |
| Was sollen wir mit dem alten Ast machen? Er ist ein Hexenbesen und fliegt hoch hinaus über unser Zauberhaus. |
Stehen Sie auf und klemmen Sie den Ast zwischen Ihre Beine. Dann den Oberkörper hin- und herbewegen. |
| Was sollen wir mit einer alten Flasche machen? Die ist ein Telefon und jemand ruft an, dem ich meine Zaubersprüche erklären kann. |
Halten Sie die Plastikflasche ans Ohr und rufen Sie laut „Hallo“. |
| Unsere Zauberei hat geklappt, denn das, was alt war, wurde neu gemacht. | – |
Sammeln Sie die Materialien anschließend in einem Schuhkarton, um das Angebot wiederholen zu können.
Achten Sie darauf, dass die Kinder die Dose nicht am Mund ansetzen. Außerdem müssen die Kinder achtsam sein, wenn sie den Ast zwischen die Beine klemmen und weiterreichen.
Verteilen Sie die Rollen konkret an die Kinder, sodass jedes Kind eine Aufgabe hat und aufpassen muss, wann es an der Reihe ist.
Inklusive Anregung:
Um die größtmögliche Teilhabe zu ermöglichen, bieten Sie große Gegenstände an. Die können Kinder gut greifen. Verteilen Sie die Rollen den Stärken entsprechend. So könnte ein Kind mit grobmotorischen Schwierigkeiten die Dose nutzen und ein Kind mit feinmotorischen Auffälligkeiten den Ast.
Mischen Sie die Kleingruppen so, dass die Kinder in unterschiedlichen Konstellationen zusammenkommen. Das fördert die sozial-emotionalen Kompetenzen.
Pro Kind:
Konstruktionsspiele sind für die Kinder eine gute Möglichkeit, ihre ko ...
Bemalen Sie die Eierkartons vorab mit je einer Acrylfarbe Ihrer Wahl. Beziehen Sie gern die Kinder mit ein. Die bunten Farben machen das Spielmaterial interessant.
Setzen Sie sich mit einem Kind auf den Boden in der Bauecke oder dem Bauraum.
Jetzt legen Sie die Eierkartons vor das Kind und beobachten es. Wenn es nicht selbstständig mit dem Bauen beginnt, bauen Sie einmal vor. Das Kind wird Sie bestimmt imitieren. Wie viele Kartons schafft das Kind zu stapeln? Hat es Spaß dabei, den Turm wieder umzuwerfen? Bieten Sie die Möglichkeit, das Konstruktionsspiel kennenzulernen.
Im Anschluss legen Sie die Eierkartons in den Bauraum oder die Bauecke, damit sie für die Kinder im Freispiel verfügbar sind.
Bauen Sie mit 10er-Eierkartons und bieten Sie damit verschiedene Größen an. Machen Sie Fotos von fertigen Türmen und drucken Sie sie aus. Die Kinder versuchen, den Turm anhand der Vorlage nachzubauen,
Nutzen Sie für Kinder ab 2 Jahren leere Getränkedosen oder Margarinebecher. Variieren Sie mit den Größen, damit die Kinder die unterschiedliche Beschaffenheit kennenlernen. Außerdem bietet die Vielfalt Experimentierpotenzial.
Inklusive Anregung:
Das Stapeln kann eine gute Möglichkeit sein, reizüberflutete oder aufgeregte Kinder bei der Selbstregulation zu unterstützen. Das Stapeln gibt Kontrolle und kann wiederholt werden. Dadurch können Kinder zur Ruhe kommen.
Das Spiel kann zudem sprachfrei genutzt werden. Unabhängig von der Sprachentwicklung oder der Muttersprache können sich Kinder im Konstruktionsspiel gemeinsam beschäftigen.
Erstellen Sie aus alten Toilettenpapierrollen ein neues Farbspiel. För ...
Malen Sie die Toilettenpapierrollen und je 2 Flaschendeckel in Rot, Gelb, Grün und Blau an. Beziehen Sie bei diesem Schritt gern die Kinder mit ein. Wenn alles gut getrocknet ist, schneiden Sie jede Toilettenpapierrolle mittig in 2 Hälften. Die Kreise kleben Sie mit Flüssigkleber entlang der Kante und mit der offenen Seite nach oben durcheinander auf den Karton.
Treffen Sie sich mit einem Kind am Tisch.
Jetzt beginnt der Farbenspaß! Das Kind hat die Aufgabe, die Flaschendeckel farblich passend zuzuordnen und sie in die Öffnung der Toilettenpapierrolle zu legen.
Benennen Sie jede Farbe, um einen nachhaltigen Lerneffekt zu garantieren.
Nutzen Sie einen Farbwürfel, um ein Regelspiel zu entwickeln. Bei dieser Variante können auch 2 Kinder gemeinsam spielen und sich abwechseln.
Haben Sie ein Projektthema? Beispielsweise Frisuren? Malen Sie auf den Karton ein Gesicht und kleben Sie die zugeschnittenen Toilettenpapierrollen als Haare auf. Passen Sie das Angebot Ihrem Alltag an!
Inklusive Anregung:
Sortierspiele sind eine gute Möglichkeit, Kindern eine Rückzugsmöglichkeit zu schaffen. Durch das klare Spielprinzip kann sich das Kind allein und selbstbestimmt beschäftigen, wiederholen und Ordnung herstellen. Die überschaubaren Handlungsschritte fördern Ruhe und können sich positiv auf die Selbstregulation auswirken.
Heute werden Kunststoffdeckel sinnvoll genutzt und zu einer Insektentr ...
Sammeln Sie gemeinsam mit den Kindern geeignete Stöcke. Diese sollten ca. 1 bis 1,5 m lang sein und einen Durchmesser von 3 bis 5 cm haben. Bereiten Sie einen Arbeitsplatz mit den entsprechenden Materialien vor.
Sammeln Sie Kunststoffdeckel von PET-Flaschen in verschiedenen Farben und Größen.
Treffen Sie sich mit 4 bis 6 Kindern am vorbereiteten Platz. Erzählen Sie den Kindern, dass aus den Deckeln Insektentränken entstehen werden.
Jedes Kind wählt einen Stock aus und malt ihn in den gewünschten Acrylfarben an.
Während die Farbe trocknet, suchen die Kinder sich Deckel aus. Sie überlegen, wie sie die Deckel an dem Stock anordnen möchten. Die Deckel können beispielsweise einzeln spiralförmig am Stock befestigt werden oder auch im Kreis als Blume.
Bereiten Sie die Kinder auf das Ankleben der Deckel vor und erklären Sie, dass ein achtsames Halten der Deckel sehr wichtig ist.
Die Kinder kleben, mit Ihrer Unterstützung, die Deckel mit der Innenseite nach oben am Stock fest. Dafür geben sie einen Punkt Kleber an den Stock und drücken dann den Deckelrand auf den Klebepunkt.
Kinder mit entsprechenden Fähigkeiten können sich zu zweit zusammentun und sich gegenseitig unterstützen.
Suchen Sie abschließend mit den Kindern geeignete Plätze auf dem Außengelände und stecken Sie die Stöcke in die Erde.
Damit die Insekten einen kleinen Landeplatz im Wasser haben, geben die Kinder in jeden Deckel kleine Kieselsteine/Murmeln.
Mit einer kleinen Gießkanne befüllen die Kinder die einzelnen Flaschendeckel mit Wasser und können in den nächsten Tagen beobachten, welche Insekten die Tränke nutzen.
Beaufsichtigen Sie die Kinder beim Kleben mit der Heißklebepistole durchgehend.
Tipp: Arbeiten Sie mit Low-Melt-Pistolen und verringern Sie so die Verbrennungsgefahr.
Pro Kind
In jedem Haushalt findet man einzelne Socken, die ihren Partner verlor ...
Legen Sie die benötigten Materialien bereit.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im vorbereiteten Bereich. Zeigen Sie den Kindern die Materialien und motivieren Sie sie aus der Socke eine Handpuppe entstehen zu lassen.
Entwickeln Sie mit den Kindern gemeinsam Ideen zur Umsetzung und lassen Sie sie, einen entsprechenden Strumpf als Basis auswählen.
Leiten Sie die Kinder an, die Fußsohle auf ein Stück Pappe zu legen und den Umriss mit einem Bleistift zu umzeichnen. Hier können die Kinder sich auch gegenseitig unterstützen.
Im nächsten Schritt schneiden die Kinder das entstandene Oval mit einer Schere aus und falten es einmal mittig (kurze Seite auf kurze Seite), bevor sie es wieder auseinanderfalten.
Zeigen Sie den Kindern, wie sie das ausgeschnittene Stück Pappe der Länge nach in ihren Strumpf schieben. Dieser Schritt sorgt dafür, dass die Kinder im späteren Spiel beim Greifen der Pappe den Mund ihrer Handpuppe öffnen und schließen können.
Im letzten Schritt motivieren Sie die Kinder, ihre Handpuppe (die Außenseite ihres Strumpfes) individuell mit Augen, Haaren und einer Zunge aus der roten Pappe zu gestalten. Die Kinder kleben beispielsweise 2 Wattekugeln als Augen auf und verpassen der Puppe eine lustige Frisur aus Wolle.
Wer möchte, stellt seine Handpuppe abschließend den anderen Kindern vor.
Pro Kind:
Hier beginnt die Zusammenarbeit schon vor Beginn des Angebots! Die Kin ...
Erzählen Sie den Kindern, dass gemeinsam ein Motorik-Board entstehen soll. Erklären Sie bei Bedarf, was das ist. Für dieses Board werden einige aussortierte Alltagsgegenstände benötigt, etwa eine Fahrradklingel, Karabinerhaken etc.
Motivieren Sie die Kinder, zu Hause nach passenden Dingen Ausschau zu halten und diese, nach Absprache mit den Eltern, mit in die Kita zu bringen.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im vorbereiteten Bereich und schauen Sie sich gemeinsam die gesammelten Alltagsgegenstände an.
Geben Sie den Kindern auch die Möglichkeit, einzelne Gegenstände auszuprobieren.
Zeigen Sie den Kindern das Brett und überlegen Sie zusammen, welche Gegenstände auf das Motorik-Board montiert werden sollen.
Die Kinder können einzelne Gegenstände probeweise auf das Brett legen und anordnen, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Unterstützen Sie die Kinder, die ausgewählten Gegenstände auf das Brett zu kleben bzw. zu schrauben. Die Befestigung ist individuell auf die Gegenstände abzustimmen.
Ein Klettverschluss oder auch ein Lichtschalter kann beispielsweise mit doppelseitigem Klebeband befestigt werden.
Abschließend wird das Motorik-Board ausprobiert und besprochen, wo es seinen festen Platz bekommen soll. Sie können das Board mobil benutzen (je nach Größe und Gewicht) oder es auch an einer Wand befestigen.
Die Kinder können es nach einer kurzen Einführung selbstständig im Freispiel nutzen.
Inklusionstipp: Auch Kinder, die bei der Anfertigung des Boards nicht aktiv mitmachen, profitieren später beim Spielen am Board.
Haben Sie ein Auge auf die Kinder, die mit den Werkzeugen hantieren, damit sich keiner verletzt.
Stimmen Sie die Gegenstände für das Motorik-Board individuell auf die Bedürfnisse (Förderziele) einzelner Kinder ab. Für Kinder, die gerade das Binden von Schleifen üben, bietet sich beispielsweise ein Schnürsenkel auf einem Schuh an.
Früher war es ganz normal, die Knöpfe von abgetragener Kleidung zu tre ...
Besprechen Sie mit den Kindern, dass viele verschiedene Knöpfe benötigt werden und die Kinder sich gemeinsam mit ihren Bezugspersonen zu Hause auf die Suche machen. Vielleicht gibt es noch eine Knopfsammlung der Oma oder die Kinder trennen gemeinsam mit ihren Eltern Knöpfe von ausgetragener Wäsche ab.
Bitten Sie auch die Eltern und Kollegen um Mithilfe und sammeln Sie viele bunte Knöpfe. Stellen Sie alle benötigten Materialien auf einem Tisch bereit.
Treffen Sie sich mit 4 bis 6 Kindern im vorbereiteten Bastelbereich. Zeigen Sie den Kindern die Materialien und motivieren Sie sie, ein Bild aus Knöpfen entstehen zu lassen.
Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, welches Motiv entstehen soll.
Geben Sie jedem Kind ein Stück Leinwandpappe und unterstützen Sie evtl. beim Vorzeichnen des ausgewählten Motives, etwa einer Sonne, einem Baum oder auch einem Dinosaurier.
Zeigen Sie den Kindern, wie sie Bastelkleber auf die Leinwandpappe auftragen und dann die Knöpfe in den Kleber drücken.
Fertig sind kunterbunte, individuelle Knopfbilder!
Wenn die Knöpfe nicht aufgeklebt werden, kann auch ein Lerntablett daraus entstehen. So können die Kinder die Knöpfe in eine Schachtel geben und so unbegrenzt auf dem Tablett immer neue Figuren mit den Knöpfen legen.
Pro Kind
Unbrauchbare Wachsmalstifte landen nicht im Müll, sondern im Ofen. Daf ...
Legen Sie die benötigten Materialien bereit und heizen Sie den Backofen auf 90 Grad vor.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern und erzählen Sie ihnen, dass sie heute aus Wachsmalstiftresten neue Wachsmaler machen werden. Sammeln Sie zunächst gemeinsam Wachsmalstiftreste, indem Sie jedem Kind eine Schale zum Sammeln der Wachsmalstiftreste geben. Besuchen Sie beim Sammeln auch andere Gruppen in der Kita und bitten Sie um geeignete Reste. Motivieren Sie die Kinder, ihr Anliegen selbstständig vorzutragen. Dies fördert zusätzlich die Sprachfähigkeiten der Kinder.
Ist die Sammelaktion beendet, schauen Sie sich mit den Kindern die gesammelten Stifte an. Entwickeln die Kinder eine Idee, wie aus den unbrauchbaren Stiftresten neue Stifte entstehen können? Bei Bedarf erzählen Sie den Kindern, dass man das Wachs mithilfe von Wärme schmelzen und dann wieder neu in eine Form gießen kann.
Leiten Sie die Kinder an, das Papier von den Stiften restlos zu entfernen. Die Stiftreste werden (falls notwendig) mit dem Messer so verkleinert, dass sie gut in die einzelnen Mulden der Eiswürfelbehälter passen. Gut eignet sich eine Größe von 1 bis 1,5 cm.
Die Kinder befüllen die Eiswürfelbehälter mit den Stiftresten. Dabei sollten sie überlegen, ob sie einfarbige oder vielleicht auch bunte Stiftformen herstellen wollen.
Stellen Sie die fertig gefüllten Eiswürfelbehälter auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche und schmelzen Sie die Wachsmaler im vorgeheizten Ofen für ca. 10 bis 15 Minuten. Bestimmt verfolgen die Kinder mit Spannung den Schmelzvorgang.
Sind alle Stifte vollständig geschmolzen und die neue Form gefüllt, nehmen Sie die Backbleche aus dem Ofen und lassen alles vollständig abkühlen.
Nach dem vollständigen Abkühlen zeigen Sie den Kindern, wie sie die neuen Stifte vorsichtig aus der Silikonform drücken.
Sicherlich wollen die neuen Stifte direkt in der Malecke ausprobiert werden.
Beaufsichtigen Sie den heißen Backofen, damit sich die Kinder nicht verbrennen.