Bereiten Sie sich mit diesem Wochenfahrplan zusammen mit den Kindern auf das bevorstehende Fest vor, indem Sie gemeinsam Martinsgänse als Tisch-Deko herstellen, ein wärmendes Gedicht gestalten, eine Geschichte vom Helfen zu Ende erzählen, Eis-Mandalas anfertigen und die Legende vom St. Martin als Fingerspiel erleben.
3 - 6 Jahre
Kinder lieben es, spannende Geschichten zu hören. Sie lauschen dem Ver ... Angebot ansehen
Für U3-Kinder geeignet Frostige Temperaturen lassen Wasser zu Eis g ... Angebot ansehen
Fingerspiele vereinen Wort und Sprache in gleicher Weise. Das gesproch ... Angebot ansehen
Kinder lieben es, spannende Geschichten zu hören. Sie lauschen dem Ver ...
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem Stuhlkreis. In dessen Mitte steht eine Martinslaterne auf einem blauen Tuch. Zünden Sie die Kerze in der Laterne an, und erzählen Sie dazu folgende Geschichte:
Mia und die dunkle Nacht
In der Nähe eines dunklen Tannenwäldchens wohnte eine Familie. Mama, Papa und die kleine Tochter namens Mia. Gemeinsam hatten sie am vergangenen Sonntag eine bunte Martinslaterne gebastelt, denn bald wollten sie alle gemeinsam zum Martinsumzug gehen und fröhliche Laternenlieder singen. Bis dahin stand die Laterne auf einem kleinen Schrank im Wohnzimmer.
Als die Eltern eines Abends zum Einkaufen in den nächsten Supermarkt gefahren waren, stellte sich Mia vor das Schränkchen. Sie betrachtete die bunte Laterne und fragte sich, wie diese wohl hell erleuchtet strahlen würde. Kurzerhand zog sie sich ihre warme Winterjacke, die Stiefel, den Schal und die Mütze an, griff nach der Laterne und lief nach draußen ins Freie. Nachdem sie die Kerze in der Laterne entzündet hatte, wanderte sie auf das nahe Wäldchen zu. Da es dort sehr dunkel war, würde das Licht ihrer Laterne sicherlich noch viel schöner zwischen all den mächtigen Tannenbäumen leuchten. Fröhlich singend lief Mia einen Waldweg entlang. Gerade, als sie ein neues Lied anstimmen wollte, fegte ein heftiger Windstoß ihr Laternenlicht aus. (Kerze ausblasen)
Erschrocken blieb das Mädchen stehen und fragte sich, wie es denn nun, ohne Licht, den Heimweg zurück finden sollte. Mia bekam Angst und fing an zu weinen. Als sie so vor sich hin schluchzte hörte sie auf einmal eine Stimme neben sich: „Warum weinst du denn?“ Verwundert sah Mia sich um und erblickte einen kleinen Jungen, der ebenfalls mit einer Laterne durch den Wald streifte. (Eine weitere erleuchtete Laterne in die Kreismitte stellen)
Da erzählte Mia dem Jungen, was geschehen war und warum sie so sehr weinen musste. Daraufhin sagte der Junge zu Mia: „…
Versuchen Sie nun mit den Kindern gemeinsam zu überlegen, welchen weiteren Verlauf die Geschichte nehmen könnte. Lassen Sie dabei alle Kinder nacheinander zu Wort kommen, und versuchen Sie, miteinander ein Ende der Geschichte zu formulieren.
Für U3-Kinder geeignet Frostige Temperaturen lassen Wasser zu Eis g ...
Führen Sie dieses Angebot an einem großen Tisch durch, der genügend Platz und Raum für ein besinnliches Tun bietet. Reichen Sie jedem Kind einen Blumenuntersetzer, und geben Sie folgende Aufgaben in den Raum:
Durch das Gefrieren des Wassers werden die Pflanzenteile an einem bestimmten Platz in das Eis eingeschlossen. So werden die erdachten Muster sichtbar. Bringen Sie die Eis-Mandalas mit Hilfe der Aufhängungen an einen Busch oder Baum im Freien an. Je nach Tagestemperatur verändern sie sich, beginnen zu schmelzen oder gefrieren des Nachts erneut. So entstehen aus den ursprünglichen Mandalas neue bizarre Formen.
Fingerspiele vereinen Wort und Sprache in gleicher Weise. Das gesproch ...
Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Stuhlkreis. Sprechen Sie das Fingerspiel mit den entsprechenden Bewegungen den Kindern vor. Motivieren Sie so die Kinder zu einem lustbetonten Mittun.
| Ein Reitersmann | |
| Text | Bewegung |
| Am Wegesrand, da sitzt ein armer Mann. | Den Daumen der rechten Hand nach oben recken |
| Er friert so sehr, dass man seine Zähne klappern hören kann. | Die rechte Hand mit ausgestreckten Fingern auf- und zu schnappen lassen |
| Er möchte Hilfe – man hört ihn flehen. | Beide Hände zur Schale formen und nach oben strecken |
| Aber kein einziger Mensch bleibt bei ihm stehen. | Die Finger der rechten Hand laufen auf dem linken Arm bis zur Schulter |
| Doch horcht! Es kommt ein Reitersmann. | Den Daumen der linken Hand auf und ab bewegen |
| Er zieht schnell die Zügel seines Pferdes an. | Beide Hände zu Fäusten ballen und zum Oberkörper führen |
| Teilt seinen Mantel, gibt ein Stück | Die linke Hand um den rechten Daumen legen |
| und reitet schnell wieder in die Dunkelheit zurück. | Beide Hände vor die Augen halten |
Für dieses Angebot brauchen Sie keine weiteren Materialen.