Kinder lieben es, zu experimentieren und etwas selbstständig zu erforschen. Dabei ziehen sie spielerisch kleine Erfolgserlebnisse für sich heraus und kommen ersten naturwissenschaftlichen Phänomenen auf die Spur. Dazu braucht es nur Dinge aus der alltäglichen Lebenswelt der Kinder, um den Entdeckerdrang zu wecken. In dieser Woche untersuchen Ihre Kinder verschiedene Materialien auf deren Magnetismus hin und stellen ihren eigenen, voll funktionstüchtigen Kleber her. Bei Experimenten entdeckt die Gruppe die Zauberkraft von Hefe und stellt dies zusätzlich bei einem leckeren Brotrezept unter Beweis. Ebenso lassen die Kinder an einem Lerntablett mit etwas Tinte eine eindrucksvolle Zuckersonne entstehen. Seien Sie gespannt auf eine experimentierfreudige Woche.
3 - 6 Jahre
Ab 3 Jahren. Mit der Einführung der „Magnet-Experimentierkiste“ ste ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Heute überraschen Sie Ihre Kinder mit einem selbst her ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. An einem Lerntablett lassen die Kinder „Zuckersonnen“ ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Bei diesem spannenden Experiment können die Kinder akt ... Angebot ansehen
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Ab 3 Jahren. Mit der Einführung der „Magnet-Experimentierkiste“ ste ...
Sammeln Sie zunächst alle Materialien, und geben Sie diese in die Experimentierkiste. (Auch den starken Magneten sowie das rote und das blaue Schälchen.)
Im Morgen- oder Stuhlkreis stellen Sie die neue Experimentierkiste Ihren Kindern vor, mit der sich die Gruppe in dieser Woche beschäftigen, spielen und experimentieren kann.
Fragen Sie zunächst Ihre Kinder, wer erklären kann, was ein „Magnet“ ist, bzw. wer erläutern kann, was es bedeutet, „magnetisch“ zu sein.
Sicherlich kommen Antworten wie „Wenn 2 Sachen aneinanderkleben“ oder „sich anziehen“.
Damit liegen Ihre Kinder bereits richtig. Durch das spätere Ausprobieren an der Magnet-Experimentierkiste wird Ihre Gruppe schnell herausfinden, dass ganz spezielle Stoffe, z. B. Eisen, von Magneten angezogen werden.
Geben Sie den Hufeisen-Magneten einmal ringsherum, damit die Kinder diesen befühlen und anschauen können. Zusammen mit dem Hufeisen-Magneten geben Sie ein „anziehendes“ Material aus der Kiste dazu, damit alle Kinder sich ein 1. Bild vom Magnetismus machen können.
Im Anschluss holen Sie jeden der anderen Gegenstände nacheinander aus der Kiste und lassen diese von den Kindern benennen. Geben Sie dabei aber noch keine Hinweise darauf, welche der Gegenstände magnetisch sind und welche nicht.
Anschließend holen Sie das rote und das blaue Schälchen heraus und erklären, dass die Kinder in den nächsten Tagen herausfinden können, welche der benannten Materialien magnetisch sind. Dazu sortieren die Kinder zunächst die Gegenstände. Alle Materialien, von denen angenommen wird, dass sie magnetisch sein könnten, kommen in die rote Schale. Alle übrigen werden in die blaue Schale gegeben. Erst dann können sich die Kinder mithilfe des Hufeisens selbst korrigieren.
Beenden Sie den Stuhlkreis, und geben Sie alle Materialien zurück in die Kiste. Bestimmt ist die Gruppe schon neugierig auf das Ausprobieren und Experimentieren daran.
Für Sie als Hintergrundwissen
Der Magnetismus ist ein physikalisches Phänomen. Es handelt sich dabei um die Eigenschaft eines Materials, magnetisch leitende Stoffe anzuziehen. Man bezeichnet diese Stoffe als „ferromagnetische Stoffe“. Darunter fallen die Elemente Eisen, Nickel und Kobalt. Ferromagnetische Stoffe können Magnetfelder verstärken. Richtung und Größe der magnetischen Kräfte werden durch Feldlinien angezeigt. Diese verlaufen außerhalb des Magneten vom Nordpol zum Südpol und innerhalb des Magneten vom Südpol zum Nordpol. Kommen sich 2 gleichartige Pole näher, so stoßen sie sich ab.
Material zum Experimentieren für die Kiste:
Außerdem:
Ab 3 Jahren. Heute überraschen Sie Ihre Kinder mit einem selbst her ...
Bereiten Sie einen Arbeitsplatz vor, an dem Sie mit Ihren Kindern in Kleingruppen (ca. 4–5 Kinder) den Kleber herstellen können. (Klappt auch prima in der Küche.) Stellen Sie die Materialien dafür bereit. Geben Sie das Mehl und den Zucker jeweils in eine Schale und das heiße Wasser in einen Messbecher.
Jetzt wird die Kleingruppe dazu eingeladen, sich einen eigenen Kleber anzurühren. Lassen Sie die Kinder zunächst die dafür erforderlichen Zutaten wie Kleber, Zucker und Wasser benennen.
Teilen Sie an jedes Kind das leere Marmeladenglas aus sowie einen Esslöffel und einen Becher. Mit dem Esslöffel darf sich jedes Kind den Becher halb voll mit Mehl schöpfen. Dieses wird in das Marmeladenglas geschüttet. Auf diese Weise wird auch der Zucker bemessen und ebenfalls zum Mehl in das Glas gegeben. Zum Schluss geben die Kinder 2–3 EL vom heißen Wasser zum Mehl-Zucker-Gemisch.
ACHTUNG: Das Wasser muss sehr warm sein. Eventuell schütten Sie nochmals heißes Wasser (aus dem Wasserhahn) in den Messbecher nach!
Mit dem Esslöffel wird alles gut verrührt. Wenn der Deckel des Marmeladenglases fest aufgeschraubt ist, kann das Ganze auch einmal gut durchgeschüttelt werden.
Tipp: Schneiden Sie ein Stück Krepp-Klebeband ab, worauf die Kinder ihren Namen schreiben können, sodass der eigene Kleber auch wiedererkannt werden kann.
Der Kleber sollte 1–2 Stunden (mit verschlossenem Deckel) ruhen, bevor die Kinder ihn auf seine Klebetauglichkeit überprüfen können. Bereiten Sie dafür am Basteltisch aus Papier verschiedenste Papierreste und Schnipsel vor, mit denen die Kinder sich kreativ austoben können. Da der Kleber völlig ungiftig ist, kann dieser mit den Händen oder mit einem Pinsel aufgetragen werden.
Der Kleber hält sich übrigens im Kühlschrank etwa ein Vierteljahr.
Hinweis: Der Nachhaltigkeit zuliebe weisen Sie Ihre Kinder bitte darauf hin, dass Lebensmittel grundsätzlich eigentlich nicht zum Spielen geeignet sind!
Zutaten/Material pro Kind:
Für den Kleber:
Außerdem:
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Führen Sie das Lerntablett im Stuhl- oder Morgenkreis ein. Stellen Sie dafür alle Materialien auf dem Tablett anschaulich bereit.
Führen Sie mit den Kindern das Experiment einmal komplett durch, aber beschreiben Sie zunächst einmal alle Materialien, die sich auf dem Tablett befinden.
Verbalisieren Sie bei dem Versuch Ihr Tun:
Laden Sie nach Beendigung des Stuhl- oder Morgenkreises Ihre Kinder einzeln zum selbständigen Ausprobieren am Lerntablett ein. So kann die Entstehung weiterer faszinierender Zuckersonnen beobachtet werden.
Ab 3 Jahren. Bei diesem spannenden Experiment können die Kinder akt ...
Treffen Sie sich mit Ihrer Gruppe im Sitzkreis, und stellen Sie alle Materialien für das Experiment bereit. Lassen Sie die Kinder beschreiben, welche der Zutaten und Materialien ihnen bereits bekannt sind, und ergänzen Sie gegebenenfalls. Beziehen Sie die Kinder bei der Durchführung des Experiments, beispielsweise beim Vermischen der Zutaten, aktiv mit ein:
Nun dauert es einige Minuten, bis sich der Ballon langsam wie aus Zauberhand aufbläst. Mutmaßen Sie in dieser Zeit gemeinsam mit den Kindern, was passieren könnte oder ob sich etwas am aktuellen Zustand verändern wird.
Erklären Sie der Gruppe, dass die kleinen unsichtbaren Pilze in den Hefekörnchen, sobald sie mit Wasser, Zucker und Wärme in Berührung kommen, zum Leben erwachen.
Für Sie als Hintergrundwissen
Die Pilze erzeugen beim „Fressen“ des Zuckers Kohlendioxid. Deshalb blubbert die Hefemischung in der Flasche, und der Ballon füllt sich langsam mit diesem Gas.
Ab 3 Jahren. Heute backen Sie gemeinsam ein gesundes Roggenbrot. Da ...
Bei diesem einfachen Rezept können die Kinder bereits beim Teigmachen mitarbeiten: Bereiten Sie einen sauberen Arbeitsplatz vor, und lassen Sie Ihre Kinder die Hände waschen und Schürzen tragen.
Nach dem Auskühlen des Brotes schmeckt dieses besonders lecker mit etwas Butter.
Tipp: Wie wäre es, wenn Sie bereits am Montag gemeinsam etwas Kresse säen? Das Ansäen der Kresse passt prima in die experimentierfreudige Woche und schmeckt im Frühling besonders lecker auf frisch gebackenem Butterbrot.
Zutaten für das Brot:
Gerätschaften:
Eventuell: