In dieser Themenwoche laden wir die Kinder ein, die Welt der Formen spielerisch und mit allen Sinnen zu entdecken. Grundformen begegnen ihnen überall im Kita-Alltag und genau dort greifen wir sie gemeinsam auf! Durch Sehen, Fühlen, Suchen und Bewegung erleben die Kinder Formen nicht nur als abstrakte Begriffe, sondern ganz konkret und greifbar. Im Mittelpunkt steht dabei das selbstständige Lernen. Die Kinder probieren aus und sammeln eigene Erfahrungen. Mit den Bildungsangeboten dieser Woche ermöglichen Sie ihnen einen ganzheitlichen Einstieg und eine gute Möglichkeit, sich mit den Grundformen auseinanderzusetzen. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema “Formen entdecken” finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Steckspiele sind für die Jüngsten im Kita-Alltag ein besonderer Spiel- ... Angebot ansehen
DI
Welche Formen haben sich im Beutel versteckt? Mithilfe von taktilen Re ... Angebot ansehen
MI
Fiete, die Formenfigur, braucht die Hilfe der Kinder! Er hat seine Kör ... Angebot ansehen
DO
Spielen Sie mit den Kindern ein Reaktionsspiel. Jetzt geht es um Tempo ... Angebot ansehen
FR
Die Kinder entdecken Formen überall in ihrem Alltag. Mit dem motiviere ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
In einem Legespiel lernen die Kinder erste geometrische Formen kennen. ... Angebot ansehen
In diesem Angebot lernen die Kinder verschiedene Formen spielerisch un ... Angebot ansehen
Dieses Angebot lädt die Kinder ein, verschiedene Formen noch besser ke ... Angebot ansehen
In diesem Angebot gehen die Kinder gemeinsam auf Formen-Schatzsuche. S ... Angebot ansehen
In diesem Angebot entdecken die Kinder unterschiedliche Formen direkt ... Angebot ansehen
Steckspiele sind für die Jüngsten im Kita-Alltag ein besonderer Spiel- ...
Kleben Sie das weiße Papier mithilfe des Klebestiftes auf den Deckel des Schuhkartons. Zeichnen Sie mit dem Filzstift 4 große Formen auf den Karton (z. B. Kreis, Viereck, Dreieck, Herz). Stechen Sie mit der Prickelnadel entlang der jeweiligen Linie der Form 6 Löcher und umranden Sie so die Formen. Schneiden Sie die Wattestäbchen mittig durch, sodass Sie 2 filzige Enden haben. Beziehen Sie im nächsten Schritt gern die Kinder ein! Geben Sie dafür Acrylfarbe in die Mischpalette. Die Kinder tunken die filzigen Enden der Wattestäbchen hinein. Danach alles gut trocknen lassen. Fertig sind die Steckteile!
Legen Sie die 24 Steckteile aus den Wattestäbchen in den Schuhkarton.
Treffen Sie sich mit einem Kind an einem Tisch im Gruppen- oder Nebenraum.
Zuerst müssen alle Wattestäbchen aus dem Schuhkarton genommen werden. Damit hat das Kind eine erste feinmotorische Herausforderung. Es greift in den Karton und legt alle Wattestäbchen auf den Tisch.
Jetzt beginnt der Steckspaß:
Durch Greifen und Stecken legt das Kind die einzelnen Formen nach. Achten Sie darauf, dass die filzige Seite beim Stecken nach oben zeigt. Geben Sie bei Bedarf Hilfestellung.
Sind alle Steckteile vollständig verteilt, sind die Formen fertig! Benennen Sie zum Abschluss die Namen der jeweiligen Form.
Achten Sie auf eine 1-zu-1-Begleitung, damit die Wattestäbchen nicht in den Mund des Kindes gelangen.
Zeichnen Sie die Formen mit je einem bunten Filzstift auf. Bemalen Sie je 6 Wattestäbchenenden mit einer Farbe. Die Kinder haben die Aufgabe, die Steckteile entsprechend der Farbe und der Form korrekt in den Karton zu stecken. Diese Variante steigert die Komplexität des Angebotes und fördert zusätzlich das Farbverständnis.
Inklusive Anregung:
Für Kinder mit feinmotorischen Schwierigkeiten können die Löcher größer gemacht werden. Ersetzen Sie die Wattestäbchen beispielsweise durch Strohhalme.
Steckspiele bieten einen strukturierten und repetitiven Ansatz. Schnell überreizten Kindern kann das Angebot bei der Selbstregulation helfen. Beobachten Sie das Verhalten der Kinder in der Gruppe und nutzen Sie das Angebot nach Bedarf.
Welche Formen haben sich im Beutel versteckt? Mithilfe von taktilen Re ...
Malen Sie mit einem schwarzen Filzstift 6 große Dreiecke auf den Bastelfilz und schneiden Sie sie aus. Nutzen Sie dafür optional ein Cuttermesser. Packen Sie alle Materialien in den Stoffbeutel.
Treffen Sie sich mit einem Kind am Tisch im Gruppen- oder Nebenraum. Achten Sie darauf, dass das Kind gegenüber von Ihnen sitzt.
Dann ziehen Sie je einen runden Flaschendeckel, einen viereckigen Baustein und ein Filzdreieck aus dem Beutel und benennen die Formen.
Legen Sie die 3 Materialien vor das Kind. Jetzt geht der Fühlspaß los! Das Kind darf gern die Augen schließen und mit den Händen in den Beutel greifen. Was fühlt das Kind? Jetzt zieht das Kind einen Gegenstand aus dem Beutel und Sie benennen gemeinsam die Form. Das Kind ordnet den Gegenstand dann passend zu den drei ausgelegten Materialien zu und legt ihn auf den Tisch. Wenn der Beutel leer ist, endet das Spiel.
Achten Sie auf eine 1-zu-1-Begleitung, damit keine Gegenstände in den Mund des Kindes gelangen.
Spielen Sie das Spiel mit 2 Kindern. Ein Kind hält den Beutel und das andere Kind zieht die Materialien heraus. Dann werden die Rollen getauscht. Diese Variante eignet sich für Kinder ab 2 Jahren und fördert sozial-emotionale Kompetenzen.
Suchen Sie gemeinsam mit den Kindern im Kita-Alltag nach weiteren Natur- und Alltagsmaterialien in den Grundformen und packen Sie sie zusätzlich in den Beutel (z. B. Münze, gefaltetes Taschentuch, Wimpel). Damit sensibilisieren Sie die Kinder für Formen in ihrer Lebenswelt und schaffen Achtsamkeit für das Wochenthema.
Inklusive Anregung:
Machen Sie vorab Fotos von den Materialien und legen Sie sie auf den Tisch. Durch zusätzliche Visualisierung kann das Angebot auch sprachfrei und als Sortierspiel angeboten werden, was insbesondere bei sprachlichen Barrieren die Teilhabemöglichkeit am Angebot vereinfacht.
Fiete, die Formenfigur, braucht die Hilfe der Kinder! Er hat seine Kör ...
Drucken Sie die Vorlage von Fiete doppelt und den Lageplan einmal aus. Verwenden Sie eine der Vorlagen als Bastelvorlage zum Ausschneiden der Formen. Laminieren Sie die Teile für eine nachhaltige Nutzbarkeit.
Orientieren Sie sich bei der Aufstellung der Bewegungsmaterialien am Lageplan im Zusatzmaterial.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im Bewegungsraum.
Zeigen Sie die Vorlage von Fiete. Er hat seine Formen verloren und benötigt dringend die Hilfe der Kinder. Das animiert die Gruppe zur Mitarbeit.
Jetzt beginnt der Parcours: Die Kinder stehen hintereinander in einer Reihe vor der Bank. Sie stehen daneben und halten die Bestandteile von Fiete in der Hand. Die Vorlage von Fiete liegt am Ende des Parcours, hinter den Pylonen.
Die Kinder bekommen je ein Teil. Benennen Sie gemeinsam die jeweilige Form. Jetzt hat das Kind die Aufgabe, das Teil zu Fiete zu bringen.
Dafür balanciert es über die Bank, hüpft durch die Reifen und läuft im Slalom um die Pylonen herum. Hier werden verschiedene Bewegungsformen angesprochen.
Wenn das Kind am Ende des Parcours angekommen ist, legt es das entsprechende Teil auf die Vorlage. Die visuelle Unterstützung hilft dem Kind dabei, den richtigen Platz zu finden, und schafft einen altersentsprechenden Zugang zum Angebot.
Vor dem Start durchlaufen Sie mit einem Teil von Fiete den Parcours und machen es den Kindern vor. Sie können sich dadurch besser orientieren und lernen am Modell.
Jedes Kind ist 2-mal an der Reihe. Wenn Fiete alle Körperteile vollständig zurückbekommen hat, endet das Angebot.
Bedanken Sie sich bei der Gruppe und klatschen Sie gegenseitig ab. Die Kinder sehen das gemeinsame Ergebnis und können stolz auf ihre Teamleistung sein.
Achten Sie darauf, dass die Kinder barfuß oder mit Turnschläppchen teilnehmen.
Legen Sie Fiete mit realen Materialien nach (z. B. eine Orange als Kopf, Bausteine als Arme usw.). Beziehen Sie die Kinder mit ein und suchen Sie in der Kita nach passenden Formen.
Inklusive Anregung:
Beobachten Sie vorab das Gruppengeschehen. Gibt es Einzelgänger und Einzelgängerinnen oder dominante Kinder in der Gruppe? Wählen Sie die Zusammenstellung der Kleingruppe bewusst, um sozial-emotionale Kompetenzen zu fördern.
Geben Sie den Kindern Bewegungsspielraum. Wenn ein Kind den Parcours durch Krabbeln bewältigt, reagieren Sie entsprechend flexibel. So können auch Kinder mit unterschiedlichem motorischen Entwicklungsstand teilnehmen.
Bieten Sie das Angebot am Tisch an und legen Sie Fiete nach. Diese Anregung eignet sich auch für Kinder mit motorischen Entwicklungsauffälligkeiten oder schneller Reizüberflutung durch die Materialvielfalt im Bewegungsraum.
Spielen Sie mit den Kindern ein Reaktionsspiel. Jetzt geht es um Tempo ...
Drucken Sie die Vorlage aus und schneiden Sie sie mit der Schere aus. Am Ende sollten Sie jeweils 6 rote Kreise, 6 grüne Vierecke, 6 gelbe Dreiecke und 6 blaue Kreuze haben.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern an einem Tisch im Gruppen- oder Nebenraum.
Legen Sie alle Formen bereit und zeigen Sie jede Form einmal deutlich. Benennen Sie die Formen gemeinsam mit den Kindern.
Anschließend mischen Sie alle Formenteile und verteilen sie mit viel Abstand auf dem Tisch, sodass jede Form gut erreichbar ist.
Nun beginnt das Spiel: Die Kinder legen ihre Hände auf den Schoß. Rufen Sie dann laut den Namen einer Form. Jetzt müssen die Kinder so schnell wie möglich mit der flachen Hand auf die passende Form klatschen.
Wer war am schnellsten? Dieses Kind bekommt die entsprechende Formenkarte und legt sie neben sich ab. Danach kommen wieder alle Hände auf den Schoß und die nächste Runde startet. Variieren Sie dabei die Zeitabstände, bis Sie den nächsten Formennamen rufen. Das fordert die Aufmerksamkeit und Impulskontrolle der Kinder besonders heraus.
Es zählt immer, wer zuerst auf die richtige Form klatscht. Klatschen 2 Kinder gleichzeitig auf eine korrekte Form, erhalten beide eine Formenkarte. Wenn beide Kinder dieselbe Karte auswählen, zählt, wessen Hand unten liegt.
Die Kinder sammeln und stapeln ihre gewonnenen Karten vor sich. Sobald alle Karten verteilt sind, endet das Spiel.
Wer hat am Ende die meisten Formenkarten gesammelt?
Schneiden Sie jede Form zusätzlich noch einmal aus. Halten Sie sie zusätzlich hoch, wenn Sie eine Form hineinrufen. Die Visualisierung unterstützt das Aufgabenverständnis für die Kinder.
Spielen Sie das Spiel mit den Füßen! Dafür verteilen Sie die Formenkarten auf dem Boden im Bewegungsraum. Die Kinder haben dann die Aufgabe, sich so schnell wie möglich auf die Form zu stellen.
Inklusive Anregung:
Achten Sie darauf, dass alle Kinder entsprechend ihrer Möglichkeiten am Spiel teilnehmen können. Für Kinder, die mehr Zeit zum Reagieren benötigen oder motorische Schwierigkeiten haben, können Sie das Tempo verlangsamen oder die Formen näher zu ihnen legen. Auch das Zeigen einer Formkarte zusätzlich zum Benennen kann helfen, damit Kinder mit Sprach- oder Hörschwierigkeiten die Aufgabe leichter verstehen. Falls das Klatschen Unruhe bringt, können die Kinder optional auch auf die Form zeigen oder einen Spielstein darauflegen. Nutzen Sie auch haptische Materialien (z. B. Bausteine), um visuell und haptisch starke Reize zu bieten. So bleibt das Spiel flexibel nutzbar und jedes Kind kann auf seine Weise erfolgreich teilnehmen.
Die Kinder entdecken Formen überall in ihrem Alltag. Mit dem motiviere ...
Drucken Sie die Vorlagen aus. Lernen Sie das Lied auswendig, damit Sie sich bei der Durchführung auf die Interaktion mit der Gruppe konzentrieren können.
Drucken Sie die Formenkarten aus und laminieren Sie sie für eine nachhaltige Nutzbarkeit. Legen Sie die Teile auf Ihren Platz im Stehkreis. Achten Sie auf folgende Reihenfolge: Kreis, Viereck, Dreieck.
Treffen Sie sich mit der Großgruppe im Stehkreis. Achten Sie darauf, dass die Kinder mit ausreichend Abstand nebeneinander stehen, um die Bewegungen ausführen zu können.
Spielen Sie das Lied ab und machen Sie es einmal mit den entsprechenden Bewegungen vor. Halten Sie zusätzlich die jeweilige Formenkarte bei jeder Strophe hoch. Die visuelle Unterstützung erleichtert den Kindern die Verknüpfung zur Form und damit das nachhaltige Lernen:
| Text | Bewegung |
| Kommt alle her, wir fangen an weil man die Formen tanzen kann. Mit Händen, Füßen, groß und klein, laden wir zum Formentanz ein. |
– |
| Der Kreis, der ist ganz rund. Dreht sich schnell und kunterbunt. Wir drehen uns im Kreise, laut. Habt ihr euch schon umgeschaut? |
Formenkarte „Kreis“ hochhalten
Auf der Stelle im Kreis drehen |
| Ein Viereck – 1, 2, 3, 4. 4 Ecken hat es, schau mal hier. Wir stampfen fest auf den Boden drauf. |
Formenkarte „Viereck“ hochhalten
Auf dem Boden ein Viereck nachgehen: großer Schritt nach vorn, dann nach links, dann nach hinten, dann nach rechts. |
| Das Dreieck ist spitz und auch dabei. Oben eine Ecke, unten 2. Die Arme hoch, spitz wie ein Dach. So schnell haben wir ein Dreieck gemacht. |
Formenkarte „Dreieck“ hochhalten
Mit den Armen ein Dach über dem Kopf formen |
| Unser Formentanz ist jetzt vorbei. Kreis, Viereck und Dreieck waren dabei. Die Formen kenne ich – oh ja, der Formentanz ist wunderbar. |
Arme nach oben und jubeln |
Wiederholen Sie das Lied gemeinsam. Die Kinder orientieren sich an Ihnen, daher dienen Sie bei dieser Aktivität als Modell. Wiederholen Sie den Formentanz. Die Kinder werden von Mal zu Mal Sicherheit in der Durchführung entwickeln!
Bitten Sie bei Bedarf eine Kollegin, neben Ihnen zu stehen und die Formenkarten hochzuhalten. So können Sie die Bewegungen besser ausführen.
Inklusive Anregung:
Jedes Kind kann teilnehmen. Unabhängig von seinen motorischen oder sprachlichen Fähigkeiten. Die Kinder können mitsingen oder zuhören.
Körperliche Voraussetzungen aller Art können in das Angebot integriert werden. Ein Kind im Rollstuhl kann die Kreisbewegung beispielsweise nachfahren. Beim Kreis können auch nur die Hände gedreht werden. Jedes Kind erlebt die Formen auf seine eigene Art und Weise.
In einem Legespiel lernen die Kinder erste geometrische Formen kennen. ...
Drucken Sie die Dateien aus dem Zusatzmaterial aus und machen Sie sich mit dem Text des „Formen-Reims“ vertraut.
Schneiden Sie aus Moosgummi passende Formen für das Legebild zurecht. Als Vorlage dafür dienen die im Zusatzmaterial abgebildeten Formen. Schneiden Sie diese aus und zeichnen Sie sie auf Moosgummi nach, um sie dann auszuschneiden. Beachten Sie dabei die unterschiedlichen Farben, die die Formen haben sollen.
Alternativ kaufen und nutzen Sie bereits fertige geometrische Formen in den jeweiligen Farben.
Füllen Sie die vorbereiteten Moosgummi-Formen in einen Behälter und stellen Sie diesen zusammen mit den ausgedruckten Vorlagen am Basteltisch bereit.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern am Basteltisch und verteilen Sie an jedes Kind ein Legebild. Motivieren Sie die Kinder, das Legebild mit passenden Moosgummi-Formen aus dem Behälter zu füllen.
Besprechen Sie zum Schluss mit den Kindern, aus welchen Formen ihre Figur besteht. Üben Sie als Merkspruch den folgenden Reim mit den Kindern:
Formen-Reim
Welche Formen hat der Mann?
Komm, schau sie dir mal an.
1, 2, 3 – 3 Ecken hat der Hut.
Ein Dreieck auf dem Kopf – das steht ihm gut.
1, 2, 3, 4 – was sehen wir denn hier?
4 Ecken hat der Körper, ja.
Ein Viereck, das ist wunderbar.
Nun sieh doch mal: der Kopf.
Ist ganz rund, so wie ein Knopf.
Wer kann sagen, wie es heißt?
Ja, ganz genau: Es ist ein Kreis!
Pro Kind:
In diesem Angebot lernen die Kinder verschiedene Formen spielerisch un ...
Drucken Sie die Datei aus dem Zusatzmaterial aus. Schneiden Sie nur die Formen mit gestrichelter Linie aus. Verwenden Sie alle weiteren Formen als Spielfelder im DIN-A4-Ausdruck.
Legen Sie die 16 Ausdrucke auf einen rutschfesten Untergrund (Teppich) und ordnen Sie diese in einem 4-x-4-Raster an. Alternativ befestigen Sie die Ausdrucke mit etwas Klebeband auf dem Boden, sodass diese rutschsicher sind.
Es sollen 4 Reihen untereinander mit jeweils 4 Formen nebeneinander gelegt werden. Lassen Sie etwa 10 cm zwischen den Formen Platz.
Die Raster-Abbildung im Zusatzmaterial zeigt eine mögliche Anordnung der Formen.
Nehmen Sie von den ausgeschnittenen Formen jeweils eine von jeder Form und legen Sie diese auf eine Seite des Rasters – diese markiert das Ziel. Sie sollten in einem Abstand von etwa 1 bis 2 m zum Raster entfernt liegen. Die Reihenfolge, in der die Formen hier nebeneinanderliegen, ist nicht relevant.
Sammeln Sie die restlichen ausgeschnittenen Formen in einem Korb und stellen Sie diesen auf die andere Seite des Rasters. Dies markiert den Startpunkt des Spielfeldes.
Treffen Sie sich mit 6 bis 8 Kindern am vorbereiteten Angebot und erklären Sie das Spiel.
Nehmen Sie dafür das Kuscheltier in die Hand und erklären Sie, dass das „Formen-Tier“ namens Milli in einem Sturm all ihre Formen verloren hat. Der Wind hat sie ganz durcheinandergebracht. Milli hat ihre Formen bereits wieder eingesammelt, aber nun müssen sie sortiert werden. Motivieren Sie die Kinder, Milli dabei zu helfen und alle Formen aus dem Korb auf die andere Seite zu bringen. Legen Sie das Kuscheltier an das Ziel und erklären Sie die Regeln:
Alle Kinder stellen sich zu Beginn des Spiels neben den Korb in eine Reihe. Das vordere Kind beginnt, indem es sich eine Form aus dem Korb nimmt und diese durch das Raster hüpfend auf die andere Seite bringt. Dabei darf das Kind nur die Felder benutzen, auf denen die Form abgebildet ist, die es auch in der Hand hält.
Beispiel: Das Kind nimmt einen Kreis aus dem Korb und springt nun von Kreis-Feld zu Kreis-Feld, um ans Ziel zu kommen. Im Ziel legt es den Kreis auf die passende Form am Boden und stellt sich dann wieder in die Reihe zu den anderen Kindern.
Wenn ein Kind versehentlich auf ein falsches Formen-Feld springt, stellt es sich wieder hinten an und darf sein Glück erneut versuchen, wenn es wieder an der Reihe ist.
Wenn alle Formen aus dem Korb ins Ziel gebracht wurden, haben die Kinder Milli erfolgreich beim Sortieren der Formen geholfen und das Spiel ist vorbei.
Ordnen Sie die Formen-Felder anders an, um für Abwechslung oder für einen erhöhten Schwierigkeitsgrad zu sorgen. Beispiele hierzu könnten folgende sein: Formen-Felder so anordnen, dass gleiche Formen nicht direkt nebeneinanderliegen und die Kinder weiter springen müssen.
Dieses Angebot lädt die Kinder ein, verschiedene Formen noch besser ke ...
Drucken Sie die Datei aus dem Zusatzmaterial aus. Laminieren Sie die Karten und schneiden Sie sie dann zurecht. Mischen Sie die Karten und legen Sie diese als Stapel im Gruppenraum bereit.
Schneiden Sie aus den Moosgummi-Bögen folgende Formen zurecht: Dreiecke, Kreise, Rechtecke, Sterne.
Jede Form wird 10-mal benötigt und soll einen Durchmesser von etwa 3 bis 4 cm haben. Nutzen Sie die Datei aus dem Zusatzmaterial als Vorlage, indem Sie diese ausdrucken, ausschneiden und die einzelnen Formen auf Moosgummi nachzeichnen.
Befüllen Sie den Beutel damit und legen Sie ihn im Gruppenraum bereit.
Treffen Sie sich mit 6 Kindern im Gruppenraum und erklären Sie ihnen, dass sie nun die Formenwelt mit ihren Händen ertasten dürfen.
Zeigen Sie den Kindern den Fühlbeutel und 4 Karten, auf denen jede Form zu sehen ist. Erklären Sie den Kindern das Spiel:
Die Kinder ziehen der Reihe nach eine Karte vom Stapel. Die Form, die sie auf ihrer Karte sehen, müssen sie dann im Fühlbeutel ertasten.
Wenn ein Kind glaubt, die richtige Form ertastet zu haben, holt es diese aus dem Beutel. Stimmt die Form mit der Karte überein, hat das Kind einen Punkt gemacht und darf Karte und Form gemeinsam zur Seite legen. Bei einer falschen Form wird diese zurück in den Beutel gelegt und die Karte wird unter den Kartenstapel gelegt.
Unterstützen Sie bei Bedarf mit Fragen:
Das Spiel ist vorbei, wenn der Kartenstapel leer ist. Lassen Sie die Kinder ihre Punkte zählen, um herauszufinden, welches Kind Formen-Meister ist.
Um das Gelernte zu verinnerlichen, fragen Sie die Kinder zum Schluss, welche Formen für sie am leichtesten zu ertasten waren oder welche besonders schwer war.
In diesem Angebot gehen die Kinder gemeinsam auf Formen-Schatzsuche. S ...
Drucken Sie die Datei aus dem Zusatzmaterial aus. Verteilen Sie die 3 Kisten im Gruppenraum und befestigen Sie mit etwas Klebeband an jede Kiste eine der Formen.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Gruppenraum und erklären Sie ihnen, dass sie sich jetzt auf eine gemeinsame Formen-Schatzsuche begeben. Sie sollen im Raum nach Gegenständen suchen, die zu den Formen auf den Behältern passen. Legen Sie zu Beginn fest, ob die Kinder auch in einem weiteren Raum suchen dürfen. Die Kinder haben ca. 10 Minuten Zeit, um möglichst viele passende Gegenstände zu finden und sie in den Behältern zu sammeln.
Sollten sie zu einer Form keine Gegenstände im Raum finden, können die Kinder auch in Büchern nach passenden Alltagsgegenständen suchen (z. B. Dreieck: Verkehrsschild).
Für Gegenstände, die zu groß sind oder nicht transportierbar (z. B. Türen, Fenster, Tische), geben Sie den Kindern die Möglichkeit, diese mit einem Klebepunkt in der jeweiligen Farbe zu markieren. Die Farben sind auf den Behältern sichtbar (Kreis: blau, Rechteck: rot, Dreieck: grün).
Behalten Sie die Zeit im Blick und rufen Sie zwischendurch, wie viel Zeit noch bleibt. Das hält die Spannung und motiviert die Kinder, weiterzusuchen.
Rufen Sie nach Ablauf der Zeit alle Kinder wieder zusammen, um die Schätze zu begutachten. Gehen Sie die Gegenstände nacheinander durch und überprüfen Sie dabei mit der Gruppe, ob die gefundenen Gegenstände zur jeweiligen Form auf dem Behälter passen oder nicht. Entscheiden Sie gemeinsam, ob manche Schätze aussortiert oder in einen der anderen Behälter umsortiert werden müssen.
Fragen Sie die Kinder zum Schluss, wie leicht es war, passende Alltagsgegenstände zu finden, und welche Form wohl am häufigsten (oder am seltensten) im Alltag wiederzufinden ist.
Beispiele für Alltagsgegenstände:
Sie können das Spiel auf den Außenbereich erweitern und die Kinder auch draußen suchen lassen.
In diesem Angebot entdecken die Kinder unterschiedliche Formen direkt ...
Befüllen Sie den Behälter mit den Knöpfen.
Drucken Sie die Karten aus dem Zusatzmaterial aus, laminieren Sie diese und schneiden Sie sie dann zurecht.
Legen Sie die Karten sowie den Behälter im Gruppenraum bereit.
Treffen Sie sich mit 8 Kindern im Gruppenraum und erklären Sie, dass die Kinder heute durch Rückenmalen Formen erraten.
Bilden Sie Paare und verteilen Sie an jedes Paar 2 Kissen, 5 Knöpfe sowie von jeder Form eine Karte. Wichtig: Verteilen Sie nur an ältere Kinder eine Sternenkarte. Die kleineren Kinder erhalten drei Formen: Dreieck, Viereck, Kreis.
Motivieren Sie die Kinder dann, sich paarweise einen Platz der Wahl im Gruppenraum zu suchen und sich hintereinander auf ihre Kissen zu setzen. Das hintere Kind kann so mit seinem Finger eine Form auf den Rücken des vorderen Kindes malen.
Die 3 Formen-Karten legen sie schräg vor sich ab, sodass beide Kinder die Karten sehen können. Das hintere Kind sucht sich eine der drei Formen aus, ohne zu sagen, welche. Mit dem Finger malt es diese Form dann auf dem Rücken des anderen Kindes nach. Jetzt muss das vordere Kind erraten, welche Form nachgezeichnet wird. Hat es Schwierigkeiten beim Erraten, malt das hintere Kind die Form erneut mit dem Finger auf, aber diesmal langsamer.
Wurde die Form erraten, dürfen sich die Kinder einen Knopf als Spielpunkt aus dem Behälter holen und neben sich ablegen. Haben sie 5 Punkte erreicht, werden die Knöpfe zurückgelegt. Die Kinder tauschen dann ihre Plätze, sodass jetzt das Kind, das zuvor geraten hat, hinten sitzt und auf den Rücken malt.
pro Kind: