In dieser Woche entdecken die Kinder gemeinsam, wie sie mit kleinen und großen Aufgaben helfen können. Hilfsbereitschaft zu entwickeln, gehört zu einer wichtigen Kernkompetenz. Sie fördert den gemeinschaftlichen Umgang untereinander und stärkt sozial-emotionale Kompetenzen. Helfen zu können, ermöglicht den Kindern, die Bedürfnisse in der Umgebung zu erkennen und wertschätzend miteinander umzugehen. Durch kreative und ganzheitliche Angebote fördern Sie das gemeinschaftliche Lösen von Aufgaben und setzen wichtige Impulse, um die Grundidee des Helfens altersgerecht und verständlich zu vermitteln. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Ich kann helfen“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Die Kinder gestalten eine Sonne mithilfe ihrer eigenen Handabdrücke un ... Angebot ansehen
DI
Das Fingerspiel vermittelt den Kindern, wie viel Spaß gemeinsames Anpa ... Angebot ansehen
MI
Hilfe, die Schatzkiste öffnet sich nicht! Können die Kinder die passen ... Angebot ansehen
DO
Der Wurm Susi hat seine Glitzersteine verloren! Können die Kinder Susi ... Angebot ansehen
FR
Die Kinder helfen sich gegenseitig bei verschiedenen Aufgaben. Vermitt ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
Mithilfe von Bildkarten und einem Erfahrungsaustausch führen Sie die K ... Angebot ansehen
Beim Lauschen dieser alltagsnahen Geschichte über Jan und seine Freund ... Angebot ansehen
Kinder helfen im Alltag bereits mehr, als ihnen klar ist. Verdeutliche ... Angebot ansehen
Bei verschiedenen Bewegungsaufgaben erfahren die Kinder, dass bestimmt ... Angebot ansehen
Für den heutigen Tag bilden die Kinder mit Ihrer Unterstützung Helfer- ... Angebot ansehen
Die Kinder gestalten eine Sonne mithilfe ihrer eigenen Handabdrücke un ...
Malen Sie mithilfe des Esstellers einen Kreis auf die gelbe Pappe und schneiden Sie ihn aus.
Setzen Sie sich mit 4 Kindern an den Tisch.
Zeigen Sie den Kreis der Sonne. Sie ist traurig, da sie ihre Sonnenstrahlen nicht finden kann. Können die Kinder ihr helfen? Durch diese gezielte Frage schaffen Sie Bezug zum Wochenthema und motivieren die Kinder zur Mitarbeit.
Helfen Sie bei Bedarf beim Anziehen des Malkittels. Jetzt bekommt jedes Kind ein weißes Papier und sucht sich eine Fingerfarbe aus. Geben Sie die gewünschte Farbe großzügig auf den Farbteller.
Das Kind spreizt zuerst die Hände und tunkt die Handinnenfläche vorsichtig in die Fingerfarbe. Dann druckt es die flache Hand mit den gespreizten Fingern auf das weiße Papier. Jetzt alles gut trocknen lassen und den Namen des Kindes auf die Rückseite des gestalteten Handabdrucks schreiben.
Wiederholen Sie das Angebot mit allen Kindern der Gruppe. Wenn alle Fingerabdrücke getrocknet sind, schneiden Sie sie aus.
Treffen Sie sich mit der Großgruppe im Sitzkreis und verteilen Sie die Handabdrücke an die Kinder. Die Sonne liegt in der Mitte des Kreises auf dem Boden. Jedes Kind steht nacheinander auf und sucht sich an der Sonne einen Platz für seinen Handabdruck. Sie kleben den Handabdruck gemeinsam fest – dafür am unteren Teil der Handinnenfläche großzügig Kleber verteilen und unterhalb des Randes der Pappe aufkleben.
Reihum entsteht die Sonne und die Kinder schauen aktiv zu, wie jeder Strahl der Sonne hilft, wieder hell zu scheinen!
Hängen Sie die fertige Sonne in Ihrer Kita auf.
Inklusive Anregung:
Bei Kindern mit Überempfindlichkeit an den Händen kann auch die Hand umrandet und anschließend mit einem Wachsmalstift ausgemalt werden. Für Kinder, auf die sensorische Reize beruhigend wirken, können alternativ oder zusätzlich Fußabdrücke mit der Fingerfarbe gestaltet werden. Durch die intensive Wahrnehmung können aktive Kinder bei der Selbstregulation unterstützt werden.
Pro Kind:
Das Fingerspiel vermittelt den Kindern, wie viel Spaß gemeinsames Anpa ...
Drucken Sie die Tabelle aus dem Zusatzmaterial aus und üben Sie das Fingerspiel vorab. Dadurch können Sie sich bei der Durchführung besser auf die Interaktion mit der Gruppe konzentrieren.
Treffen Sie sich mit der Großgruppe im Sitzkreis.
Machen Sie das Fingerspiel einmal vor. Wer möchte, darf gern mitmachen! Im Anschluss wiederholen Sie die Strophen einzeln. Machen Sie unbedingt alle Finger- und Handbewegungen mit, da sich die Kinder an Ihnen orientieren:
| Text | Finger- oder Handbewegung |
| Unsere Hand kann das Durcheinander nicht mehr sehen. Komm, wir wollen zusammen aufräumen gehen. |
Mit einer Hand die Augen zuhalten. Hand wegnehmen und Augen öffnen. |
| Der Daumen hilft ganz flink und fein. Er räumt das Spielzeug zurück in die Kiste hinein. |
Daumen zeigen. Mit dem Daumen auf die andere Handinnenfläche tippen. |
| Der Zeigefinger hilft beim schweren Tragen. „Ich helfe gern“, kann er schon sagen. |
Zeigefinger zeigen.
Beide Fäuste ballen und über je eine Schulter werfen.
|
| Der Mittelfinger schaut genau.
Er hilft beim Tragen der Bücher, wie schlau. |
Mittelfinger zeigen.
Handinnenfläche der anderen Hand auf dem Mittelfinger ablegen. |
| Der Ringfinger packt auch mit an, weil er schon so toll helfen kann. |
Ringfinger zeigen.
Applaudieren. |
| Der kleine Finger gibt auch Gas. Zusammen aufräumen macht richtig Spaß. Wenn alle mitmachen, egal ob groß oder klein, wird bald kein Chaos mehr sein! |
Kleinen Finger zeigen. Mit allen Fingern zusammen zappeln. |
Mit etwas Übung entwickeln die Kinder Sicherheit in der Durchführung und empfinden Freude, beim Aufräumen zu helfen!
Achten Sie auf ein langsames Sprechtempo und Sprechpausen, damit die Kinder ausreichend Zeit für die Umsetzung haben.
Bieten Sie das Angebot ganzheitlicher an, indem Sie es nachspielen.
Legen Sie vorab eine Kiste, 2 Spielzeugautos und 2 Bücher in die Mitte des Kreises. Bei jeder Strophe steht ein Kind auf und geht in die Mitte:
1. Strophe: 1 Kind legt ein Auto zurück in die Kiste.
2. Strophe: 1 Kind kommt dazu und hilft, das 2. Auto zurück in die Kiste zu legen.
3. Strophe: 1 Kind hebt ein Buch auf und hält es fest.
4. Strophe: 1 Kind kommt hinzu und hebt auch ein Buch auf.
Mit dieser Variante vermitteln Sie das Wochenthema noch verständlicher.
Inklusive Anregung:
Jedes Kind macht in seinem Tempo und nach seinen individuellen Fähigkeiten mit – egal, ob Kinder zuschauen oder die Bewegungen mit der kompletten Hand mitmachen.
Machen Sie alle Bewegungen groß und deutlich vor. Dadurch können auch Kinder mit unterschiedlichem Sprachentwicklungsstand, aufgrund des Modelllernens, teilhaben.
Hilfe, die Schatzkiste öffnet sich nicht! Können die Kinder die passen ...
Drucken Sie die Vorlagen aus und schneiden Sie die 4 bunten Schlüssel und die 4 Münzen aus. Laminieren Sie alles für eine nachhaltige Nutzbarkeit.
Verstecken Sie die Schlüssel in einem Nebenraum an verschiedenen Stellen, beispielsweise unter einem Kissen, auf einem niedrigen Schrank oder hinter einem Stuhl.
Gestalten Sie vorab die Schatzkiste. Dafür schneiden Sie mit einem Cuttermesser ein großzügiges, längliches Loch unterhalb des Deckels des Schuhkartons aus. Die Kinder malen die Kiste mit Wachsmalstiften bunt an.
Legen Sie die 4 Münzen im Anschluss in den Karton und verschließen Sie den Deckel
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im Nebenraum.
Erzählen Sie, dass Sie eine Schatzkiste gefunden haben. Sie öffnet sich nicht, da alle Schlüssel verschwunden sind. Sie brauchen die Hilfe der Kinder!
Jedes Kind sucht sich ein Chiffontuch aus. Sie knoten das Tuch am Hosenbund oder am Oberarm fest. Jetzt haben die Kinder die Aufgabe, den farblich passenden Schlüssel im Raum wiederzufinden. Das Chiffontuch unterstützt die Kinder dabei, ihre Farbe nicht zu vergessen und sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Hat ein Kind den passenden Schlüssel gefunden, setzt es sich zu Ihnen und der Schatzkiste.
Bobachten Sie die Interaktion der Kinder. Helfen sie sich gegenseitig, wenn jemand den Schlüssel nicht findet? Können sie gut abwarten? Hier werden sozial-emotionale Kompetenzen gefordert und gefördert!
Versuchen Sie, nicht aktiv in das Suchspiel einzugreifen, sondern setzen Sie Impulse für die Kooperation. Entlasten Sie die Kinder vom Wettbewerbsgedanken und achten Sie auf eine Atmosphäre ohne Zeitdruck.
Wenn alle Schlüssel gefunden worden sind, steckt jedes Kind seinen Schlüssel nacheinander in das Schloss. Die Kiste öffnet sich und jedes Kind bekommt eine Goldmünze.
Das Angebot kann bei gutem Wetter im Außenbereich durchgeführt werden.
Inklusive Anregung:
Beobachten Sie das Gruppengeschehen und kombinieren Sie aktive oder dominante Charaktere mit zurückhaltenden Einzelgängern. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Die Schlüssel bieten eine erste visuelle Handlungsorientierung, können aber auch durch größere, besser greifbare Gegenstände ersetzt werden. Beispielsweise durch Löffel mit einem bunten Sticker.
Schaffen Sie unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten. Wenn ein Kind lieber außerhalb stehen und auf die Kiste aufpassen möchte, spricht sich die Gruppe ab. Wenn ein Kind beispielsweise gar nicht suchen möchte, darf es optional den Deckel beim Abschluss abheben oder die Münzen verteilen. Jede Rolle ist gleich wichtig für das Öffnen der Kiste und jede Hilfe ein Mehrwert.
Der Wurm Susi hat seine Glitzersteine verloren! Können die Kinder Susi ...
Drucken Sie die Vorlage aus und laminieren Sie sie für eine nachhaltige Nutzbarkeit.
Treffen Sie sich mit 3 Kindern am Tisch.
Legen Sie die Vorlage auf den Tisch. Der Wurm Susi ist sehr traurig, weil er ohne seine Glitzersteine nicht so schön in der Sonne funkelt.
Können die Kinder Susi helfen? Dieser spielerische Einstieg erleichtert den Kindern den Zugang zum Angebot.
Verteilen Sie an jedes Kind 3 Muggelsteine.
Das Kind links neben Ihnen beginnt und legt einen Muggelstein, ausgehend vom hinteren Ende des Wurms, auf das Blatt.
Dann geht es reihum weiter, bis alle Steine bis zum Kopf auf Susis Körper liegen. Susi freut sich und bedankt sich für die Hilfe der Kinder!
Achten Sie darauf, dass Sie das Spiel eng begleiten, damit die Steine nicht in den Mund der Kinder gelangen.
Nutzen Sie bunte Muggelsteine und einen Farbwürfel, um das Farbverständnis zu fördern. Die Kinder würfeln und müssen die jeweilige Farbe auf Susis Körper legen.
Inklusive Anregung:
Nutzen Sie Filzkreise, Duplo-Bausteine oder große Kieselsteine, um Kindern mit unterschiedlichem feinmotorischen Entwicklungsstand die Teilhabe zu ermöglichen.
Runde Sticker können zusätzlich die Orientierung erleichtern und visualisieren, wo der Stein genau liegen soll. Das kann Kindern mehr Sicherheit im Angebot bieten und das Aufgabenverständnis verbessern.
Das Angebot kann auch auf dem Boden gespielt werden, damit individuelle grobmotorische Entwicklungsstände kein Hindernis für die Teilnahme darstellen.
Pro Kind:
Die Kinder helfen sich gegenseitig bei verschiedenen Aufgaben. Vermitt ...
Legen Sie die Materialien unter Ihren Stuhl.
Treffen Sie sich mit der Großgruppe im Sitzkreis.
Fragen Sie die Kinder, ob sie schon einmal jemandem bei etwas geholfen oder selbst Hilfe bekommen haben. Geben Sie bei Bedarf Impulse:
Durch die gezielten Fragen stärken Sie den Bezug zum Wochenthema. Jetzt spielen Sie 3 Runden im Sitzkreis, bei denen die Kinder aktiv helfen. Jede Aufgabe steht für eine andere Form der Hilfe.
Leiten Sie mit dem folgenden Satz in das Angebot ein und wiederholen Sie ihn nach jeder Aufgabe:
„Ich kann mit meinen Händen helfen, oja. Wer braucht Hilfe? Ich bin schon da.“
| Wer braucht Hilfe? | Aufgabe | Pädagogische Bedeutung |
| Ball: Der Ball möchte einmal durch den Kreis getragen werden, bis er wieder am Anfang ankommt. | Sie geben den Ball an das Kind links neben Ihnen. Die Kinder geben den Ball weiter in die Hände des Kindes links daneben. Der Ball kommt am Ende wieder bei Ihnen an. | Kooperation, alle Kinder kommen direkt miteinander in Kontakt. |
| Teddy: Der Teddybär ist traurig, weil er hingefallen ist. Er braucht Pflaster und ein Taschentuch, um seine Tränen wegzuwischen. | 3 Kinder dürfen sich freiwillig melden und dem Teddy 2 Pflaster auflegen und mit dem Taschentuch über das Gesicht reiben. Geben Sie beim Abziehen der Schutzfolie der Pflaster Hilfestellung. |
Einzelne Kinder helfen aktiv. |
| Brücke: Legen Sie 2 blaue Chiffontücher hintereinander in die Mitte des Kreises, um das Wasser zu symbolisieren. Verteilen Sie an jedes Kind einen Baustein, damit die Kinder eine Brücke bauen. | Jedes Kind legt nacheinander von links nach rechts einen Baustein mittig auf das blaue Tuch hintereinander. | Alle Kinder helfen zusammen und sehen ein Endergebnis. |
Die Aufgaben zeigen spielerisch, dass Kinder Hilfe anbieten, aber auch einfordern dürfen.
Integrieren Sie weitere Aufgaben, die auch im Alltag der Kinder vorkommen:
Inklusive Anregung:
Die Teilnahme basiert auf Freiwilligkeit. Wenn ein Kind eine beobachtende Rolle einnehmen möchte, ist das in Ordnung.
Führen Sie das Angebot in einer kleineren Gruppe oder auch im 1-zu-1-Setting durch, um Kindern mit geringer Aufmerksamkeits- und Konzentrationsspanne oder je nach sozial-emotionalem Entwicklungsstand die Teilhabe zu ermöglichen.
Visualisieren Sie zusätzlich, indem Sie beispielsweise ein Foto von dem Teddy und ein Foto von den Pflastern machen und ausdrucken. Legen Sie beide Bilder bei der Aufgabe in die Mitte des Kreises. Das kann das Aufgabenverständnis und die inhaltliche Verknüpfung für die Kinder verdeutlichen.
Pro Kind:
Mithilfe von Bildkarten und einem Erfahrungsaustausch führen Sie die K ...
Drucken Sie die Bildkarten aus dem Zusatzmaterial aus. Ergänzen Sie diese bei Bedarf mit Bildern aus Bilderbüchern.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Kreis. Zeigen Sie den Kindern nacheinander die Bildkarte und lassen Sie sie beschreiben, was auf den Bildern zu sehen ist.
Fragen Sie die Kinder, was alle Szenen/Bilder gemeinsam haben.
Wenn Sie gemeinsam auf das Thema „Helfen“ gekommen sind, motivieren Sie die Kinder, an eigene Erfahrungen zu denken und diese mitzuteilen.
Wo und wie können wir uns gegenseitig noch besser unterstützen und selbstverständlich helfen?
Beim Lauschen dieser alltagsnahen Geschichte über Jan und seine Freund ...
Treffen Sie sich mit den Kindern in einem gemütlichen Sitzkreis und laden Sie sie zum Lauschen der folgenden Geschichte ein.
Lesen Sie den Kindern die Geschichte langsam und mit angemessener Betonung vor.
Beobachten Sie dabei die Kinder und machen Sie bei Bedarf nach den einzelnen Abschnitten eine Pause.
Fragen Sie die Kinder: „Kennt ihr so eine Situation? Hat euch schon einmal ein Freund beim Wiederaufbau eines Turms geholfen?“
Gehen Sie auch auf die Gefühle der einzelnen Situationen in der Geschichte ein. Fragen Sie beispielsweise: „Wie hat sich Jan wohl gefühlt, als er hingefallen ist? Und wie hat Jan sich gefühlt, als Lena ihm geholfen hat?“
Motivieren Sie die Kinder dazu, ähnliche Situationen aus ihrem Alltag mitzuteilen. Wo haben sie schon einmal geholfen? Wann wurde ihnen geholfen?
Kinder helfen im Alltag bereits mehr, als ihnen klar ist. Verdeutliche ...
Legen Sie die benötigten Materialien im Kreativbereich bereit.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im vorbereiteten Bereich und zeigen Sie ihnen die Materialien. Erzählen Sie den Kindern, dass sie heute Helfer-Hände gestalten.
Haben die Kinder eine Idee, was Helfer-Hände sind? Erzählen Sie den Kindern, dass sie dafür Situationen aufschreiben und malen, in denen sie „helfen“.
Im ersten Schritt zeigen Sie den Kindern, wie sie ihre Hand auf das Tonpapier legen, mit einem Stift umfahren und anschließend mit der Schere ausschneiden. Beim Aufzeichnen der Hand können sich die Kinder auch gegenseitig unterstützen und einander helfen. Gemeinsam gelingt dies nämlich viel einfacher und die Kinder erleben das Helfen direkt.
Wenn alle Kinder eine Hand ausgeschnitten vor sich liegen haben, erarbeiten Sie gemeinsam mit den Kindern Situationen, in denen sie schon einmal geholfen haben.
Beispielsweise:
Unterstützen Sie die Kinder, wie immer, individuell. Einigen Kindern fällt es vielleicht leichter, sich an Helfer-Situationen zu erinnern, als anderen.
Die einzelnen Situationen werden in Stichworten auf die Hände geschrieben oder auch von den Kindern symbolisch gemalt. Reicht der Platz auf einer Hand nicht aus, gestalten die Kinder eine weitere.
Wählen Sie einen Platz aus, an dem die Helfer-Hände aufgehängt werden.
Bewerten Sie die einzelnen Aussagen der Kinder nicht.
pro Kind:
Bei verschiedenen Bewegungsaufgaben erfahren die Kinder, dass bestimmt ...
Treffen Sie sich mit den Kindern im Bewegungsraum. Erzählen Sie den Kindern, dass alle anstehenden Aufgaben nur im Miteinander bewältigt werden können – Teamarbeit und Kooperation sind gefragt.
Besprechen Sie mit den Kindern, was wichtig ist, um im Team gemeinsam Aufgaben erledigen zu können:
Geben Sie den Kindern folgende Aufgaben, um das soziale Miteinander zu üben:
Bilden Sie mit den Kindern einen Kreis. Zeigen Sie ihnen den Luftballon und stellen Sie folgende Aufgabe: Lasst den Luftballon in der Luft tanzen, ohne dass er den Boden berührt.
Welche Lösungsideen finden die Kinder?
Für die nächste Aufgabe legen Sie eine Decke auf den Boden und bitten die Kinder, sich alle daraufzustellen. Die zu bewältigende Aufgabe lautet: Dreht die Decke um, ohne selbst von der Decke herunterzusteigen.
Als Abschlussspiel erläutern Sie den Kindern folgende Spielregel:
Es gibt 3 verschiedene Tiere, die durch Geräusche und Bewegung dargestellt werden dürfen – Hund, Katze, Maus.
Üben Sie mit den Kindern kurz die verschiedenen Tiere und deren Präsentation.
Es geht los: Auf ein abgesprochenes Kommando (z. B. 1, 2, 3) wählt jedes Kind ein Tier und stellt es dar. Sicherlich haben nicht alle Kinder das gleiche Tier gewählt. Das Ziel ist aber, dass am Ende alle Kinder das gleiche Tier darstellen. Wie gelingt es ihnen untereinander, zu kommunizieren und zu kooperieren, dass am Ende alle das gleiche Tier darstellen? Gelingt den Kindern die Absprache auch, ohne miteinander zu reden? Unterstützen Sie die Kinder bei Bedarf.
Begleiten Sie die einzelnen Aufgaben eher zurückhaltend und greifen Sie nicht vorschnell ein. Geben Sie beispielsweise eher kleine sprachliche Impulse und unterstützen Sie die Lösungsfindungen, ohne diese vorzugeben.
Für den heutigen Tag bilden die Kinder mit Ihrer Unterstützung Helfer- ...
Erzählen Sie den Kindern im Morgenkreis, dass für den heutigen Tag immer 2 Kinder ein Helfer-Team bilden.
Erarbeiten Sie gemeinsam mit den Kindern, wobei sie sich gegenseitig unterstützen und helfen können:
Sicherlich fallen den Kindern noch weitere Situationen ein, in denen sie sich gegenseitig helfen können.
Unterstützen Sie die Kinder bei der Bildung der Teams. Sinnvoll kann es sein, dass ein älteres und ein jüngeres Kind sich zusammenfinden. Dies ist aber nicht zwingend notwendig.
Besprechen Sie mit den Kindern:
Beobachten und begleiten Sie die Kinder und achten Sie darauf, dass einzelne Kinder es mit der übernommenen Verantwortung nicht „übertreiben“.
Auch ist es wichtig, zu lernen: Helfen heißt nicht automatisch Übernehmen. Wenn ein Kind Hilfe fordert, kann der Helfer dem Kind auch zeigen oder sagen, wie es die Aufgabe bewältigen kann.
Bilden Sie Kleingruppen, die für bestimmte Helfer-Tätigkeiten verantwortlich sind. Diese können sein: Küchenhelfer, Aufräumspezialisten, Kreativ-Experte, Mal-Genie etc.
Für dieses Angebot brauchen Sie keine weiteren Materialien.