Unsere Kinder haben ein beneidenswertes Zeitempfinden. Immer ganz in der Gegenwart und keinerlei Gedanken an gestern oder Sorgen „wegen morgen“. Die Fähigkeit, zwischen „Gestern“, „Heute“ und „Morgen“ zu unterscheiden, entwickelt sich erst nach und nach. Dennoch begeben Sie sich in dieser Woche mit den Kindern auf eine Zeitreise und schaffen dadurch Möglichkeiten, sich auf der „Zeitleiste“ orientieren zu können. In Fingerspielen erfahren die Kinder, dass gewisse Tagesabläufe immer wiederkehrend sind. In Bewegungsspielen und Collagen lernen die Kinder den Jahreskreis und die Bedeutung von „Gestern“, „Heute“ und „Morgen“ kennen und selbst gebaute Sanduhren vermitteln ein echtes Zeitgefühl.
3 - 6 Jahre
Ab 3 Jahren. Mit einem Fingerspiel steigen Sie gemeinsam in die neu ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Bei diesem Spiel treten die Kinder in 2 Gruppen gegene ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Um Zeit für die Kinder sichtbar und erlebbar zu machen ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Kalender begegnen den Kindern tagtäglich. Gemeinsam ge ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist es noch sehr ab ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Mit einem Fingerspiel steigen Sie gemeinsam in die neu ...
Treffen Sie sich mit den Kindern im Stuhlkreis. Sprechen Sie das Fingerspiel vor, und laden Sie die Kinder direkt zum Mitspielen ein. Das Fingerspiel kann beliebig oft wiederholt werden.
| „Morgens früh um 6“ | So wird´s gemacht: |
| Morgens früh um 6, lieg ich noch im Bett. |
Die beiden Hände unter der Wange gefaltet halten und „schlafen“ stellen. |
| Morgens früh um 7, wird aus dem Bett gestiegen. |
Sich ausstrecken und räkeln. |
| Morgens früh um 8, wird Frühstück gemacht. |
Die Hände zum Mund führen, als würde man etwas essen. |
| Morgens früh um 9, kann ich mich auf die Kita freuen. |
Mit den Beinen stampfen, als würde man gehen. |
| Morgens früh um 10, werd ich zum Bauen gehen. |
Mit dem Zeigefinger ein Haus in die Luft zeichnen. |
| Morgens früh um 11, ich beim Aufräumen helf. denn der weiß eines ganz genau. |
Die Arme zu „Muskeln“ anwinkeln. |
| Um 12 beginnt die Mittagszeit, zum Mittagessen bin ich bereit. |
Die Hände zum Mund führen, als würde man etwas essen. |
| Von 1 Uhr bis um 2, wart ich, bis die Mittagsruh ist vorbei. |
Die beiden Hände unter der Wange gefaltet halten und „schlafen“ stellen. |
| Nachmittags um 3, kommen Freunde zum Spielen vorbei. |
Die Kinder fassen sich an den Händen. |
| Von 4 Uhr bis um 5, ich mir etwas zum Essen wünsch. |
Mit der Hand über den Bauch streichen. |
| Doch abends dann um 6, wird das Abendbrot gedeckt. |
Eine Handfläche nach oben gestreckt halten und mit dem Zeigefinger der anderen Hand darüber streichen, als würde man sich ein Brot schmieren. |
| Abends dann um 7, versuch ich, das Zähneputzen zu verschieben. |
Mit einer Hand „um den Mund herum“ das Zähneputzen andeuten. |
| Jetzt am Abend um kurz nach 8, muss ich ins Bett: „Gute Nacht!“ |
Einen Handkuss in die Luft verteilen. |
Für dieses Fingerspiel benötigen Sie keine zusätzlichen Materialien.
Ab 3 Jahren. Bei diesem Spiel treten die Kinder in 2 Gruppen gegene ...
Drucken Sie im Vorfeld die Würfel-Vorlage aus. Übertragen Sie die Umrisse auf einen festen Karton.
Malen Sie je 2 Seiten grün (für heute), 2 Seiten blau (für gestern) und 2 Seiten gelb (für morgen) aus, wobei Ihnen die Kinder eventuell schon behilflich sein können. Ebenfalls können Sie die Seiten zusätzlich mit „Gestern“, „Heute“, „Morgen,“ beschriften.
Falten Sie die Kanten, und bestreichen Sie die gestrichelten Randflächen mit Kleber. Nun kann der Würfel zusammengebaut werden.
Für das Spiel brauchen Sie etwas Platz im Raum.
Teilen Sie Ihre Kinder in 2 ca. gleich große Gruppen auf.
Ziel des Wettspiels ist, möglichst schnell von einer Wand (Ecke) des Raums zur anderen zu kommen. Die Gruppen (abwechselnd ein Kind jeder Gruppe) wechseln sich dabei mit dem Würfeln ab. Dabei gibt der Würfel folgende Regel vor:
Ab 3 Jahren. Um Zeit für die Kinder sichtbar und erlebbar zu machen ...
Treffen Sie sich mit der Gruppe im Kreis, und stellen Sie die Materialien in Ihre Mitte.
Starten Sie mit einer Frage: „Wie lange geht eigentlich eine Minute?“
Um dies den Kindern zu veranschaulichen, vereinbaren Sie, auf ein Startsignal hin eine Minute lang gemeinsam zu schweigen. Dafür stoppen Sie die Zeit mit einer Stoppuhr. So eine Minute kann ganz schön lang sein!
Leiten Sie nun über, und laden Sie die Kinder zum Bauen einer Sanduhr ein.
Dafür piken Sie zunächst mit der Schere (oder Prickelnadel) mittig in beide Flaschendeckel. Schrauben Sie an einer Flasche den Deckel ab, und laden Sie einzelne Kinder ein, mithilfe des Trichters diese zu 3/4 mit Vogelsand zu befüllen.
Nun werden die Flaschen (Flaschenhals auf Flaschenhals) übereinandergestellt. (Für den Moment lässt es sich besser arbeiten, wenn die Flaschen liegen.) Achten Sie darauf, dass dabei die Löcher möglichst aufeinanderliegen. Die Flaschenhälse werden nun mit dem Klebeband aneinander befestigt.
Der eigentliche Bau der Sanduhr ist fast abgeschlossen. Doch woher weiß man nun, wie viel Zeit beim Verrinnen des Sandes von einer Flasche in die andere vergeht? Geben Sie die Frage an die Gruppe weiter.
Mithilfe eines Edding-Stiftes und der Stoppuhr machen Sie nun die Zeit „sichtbar“.
Achten Sie darauf, dass sich der komplette Sand in der (unten stehenden) Flasche befindet. Laden Sie ein Kind ein, die Flasche umzudrehen, sodass der Sand langsam in die leere Flasche rieselt. Zeitgleich stoppen Sie die Zeit und zeichnen mit dem Edding-Stift einen Strich auf der Höhe, den der Sand nach 1 (2, 3 …) Minuten erreicht hat. Jetzt kann die Zeit tatsächlich gemessen werden.
Bauen Sie gemeinsam noch weitere Sanduhren, und machen Sie die Löcher, durch die der Sand hindurchrieselt, unterschiedlich groß.
Ab 3 Jahren. Kalender begegnen den Kindern tagtäglich. Gemeinsam ge ...
Bereiten Sie aus dem Tonkarton 4 gleich große Kreisviertel vor, die zusammen einen Kreis ergeben. Dabei symbolisiert jede Farbe eine Jahreszeit.
Treffen Sie sich mit der Gruppe im Kreis, und beginnen Sie mit verschiedenen Impulsfragen nach den Jahreszeiten:
Mit der aktuellen Jahreszeit (Frühling) steigen Sie intensiver in das Gespräch ein:
Legen Sie das entsprechende Kreisviertel in die Mitte, und fragen Sie die Kinder, ob sie wissen, welche Jahreszeit auf die aktuelle folgt. Auf diese Weise vervollständigen Sie Schritt für Schritt den Jahreskreis.
Verteilen Sie nun die Zeitschriften und Naturmaterialien sowie die Holzstifte an die Kinder. Gemeinsam sucht die Gruppe nach Motiven, die zu den jeweiligen Jahreszeiten passen, und legen diese zunächst in das jeweilige Kreisviertel. Wünschen sich die Kinder noch weitere Symbole, die nicht zu finden sind, können diese auch passend dazu gemalt werden.
Abschließend kommen Sie nochmals ins Gespräch, und die Kinder benennen ihre gefundenen Motive, bevor diese festgeklebt werden und die Kreisviertel zu einem großen Ganzen ebenfalls aneinandergeklebt werden.
Tipp: Hängen Sie den Jahreskreis in Ihrer Gruppe auf und ergänzen Sie diesen um Monate und Geburtstage der Kinder! Dem Winter wird Dezember bis Februar, dem Frühling März bis Mai, dem Sommer Juni bis August und dem Herbst September bis November zugeordnet.
Ab 3 Jahren. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist es noch sehr ab ...
So wird‘s gemacht:
Für dieses Spiel braucht es etwas Vorbereitung. Sammeln Sie für die 7 Wochentage Motive, und drucken Sie diese beispielsweise aus dem Internet aus:
Drucken Sie die Symbole auf einzelnen DIN-A4-Blättern aus. Durch die Bilder schaffen Sie für die Kinder anschauliche „Eselsbrücken“ für die verschiedenen Wochentage.
Treffen Sie sich nun mit Ihrer Gruppe im Stuhlkreis. Stellen Sie zunächst die Frage nach dem heutigen Wochentag. Fahren Sie fort, und erfragen Sie die übrigen Wochentage.
„Welche Tage kennt ihr noch?“
Erklären Sie, dass Sie für jeden Wochentag ein passendes Bild dabeihaben. Beginnen Sie mit dem Symbol des aktuellen Wochentags.
„Was seht ihr auf dem Bild?“
„Warum könnte das Bild zum heutigen Tag passen?“
Fahren Sie so Tag um Tag fort, bis alle Wochentage in der richtigen Reihenfolge liegen. Erzählen Sie von einem kleinen Wicht namens „Tagdreher“. Dieser wirbelt manchmal die Wochentage durcheinander. Laden Sie Ihre Kinder dazu ein, dem „Tagdreher“ auf die Schliche zu kommen.
Hierzu darf ein Kind kurz vor die Tür gehen oder die Augen fest schließen. Ein weiteres Kind vertauscht in der Zwischenzeit 2 der Tage / Bilder.
Nun darf das Kind wieder hereinkommen. Kann es erkennen, welche Tage vertauscht wurden? Dabei spielt es keine Rolle, ob nur die Symbole oder auch die die richtigen Wochentage benannt werden können. Findet das Kind die Symbole heraus, kann die restliche Gruppe auch beim Finden des Wochentags helfen.
Nun darf das nächste Kind vor die Tür, und ein neuer Tagdreher macht sich ans Werk.
Alternative: Spielen viele jüngere Kinder mit, können auch „Tagdiebe“ ihr Unwesen treiben. Dafür wird einfach ein Wochentag beiseitegenommen. Denn nur ein fehlendes Teil zu „entlarven“ fällt leichter.
Tipp: Hängen Sie nach Abschluss des Spiel die Symbole untereinander auf. So können Sie täglich darauf zurückgreifen. Klemmen Sie beispielsweise gemeinsam fortlaufend eine Wäscheklammer an den passenden Tag.
Das wird gebraucht:
Symbole für die einzelnen Wochentage