Bald ist es so weit. Das St.-Martins-Fest wird gefeiert, und die Kinder gehen mit ihren Laternen in der Dunkelheit über die Straßen. Erfahren Sie, wie Sie die Martinsgeschichte mit den Jüngsten vorbereiten und mit ihnen gemeinsam eine Laterne gestalten. Experimentieren Sie mit den Kindern: Fangen Sie das Licht einer Taschenlampe ein, oder verfolgen Sie dieses mit dem Stift.
1 - 3 Jahre
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Ab 2 Jahren. Durch kleine Spielszenen mit einfachen Materialien wec ...
Bereiten Sie den Raum zunächst vor. Verdunkeln Sie in dem Maße, dass sich die Kinder nicht ängstigen. Kleben Sie die Tapete an der Wand entlang oder auf den Boden. Fixieren Sie diese gut mit Klebeband, damit sie auf keinen Fall zu Boden fällt.
Versammeln Sie sich mit den Kindern im Raum. Schalten Sie eine Taschenlampe an, und lassen Sie den Lichtkreis über die Tapete wandern. Währenddessen erzählen Sie dazu eine kleine Geschichte.
Beispiel:
Das kleine Licht hat sich im dunklen Wald verlaufen. Könnt Ihr es einfangen? Manchmal versteckt es sich hinter einem hohen Baum oder einem Strauch. Manchmal bleibt es auch einen Moment stehen, um zu verschnaufen und eine Pause zu machen. Ein anderes Mal flitzt es geschwind von einem Ort zum anderen. Ab und zu läuft es im Zickzackschritt zwischen den Bäumen hin und her usw.
Diese Geschichte können Sie nach Belieben erweitern. Führen Sie einfach die unterschiedlichsten Bewegungen mit der Lampe aus, und beschreiben Sie den Kindern die Bewegungen. Variieren Sie die Bewegungen und das Tempo des Lichtstrahls.
Wenn Sie die Tapete an der Wand befestigt haben, können die Kinder den Lichtstrahl „einfangen“, indem sie diesem mit dem Wachsmalstift folgen. Dabei entstehen Kritzelspuren, die sich großflächig über das Papier verteilen.
Verlassen Sie mit dem Lichtstrahl wenn möglich nicht die Tapete, da die Kinder ansonsten die Wand oder den Boden damit anmalen könnten.
Wenn die Tapete auf dem Boden befestigt ist, treten die Kinder mit den Füßen auf die Tapete und folgen dem Lichtstrahl gehend / laufend.
Ab 1,5 Jahren. Spätestens zum St.-Martins-Fest möchte jedes Kind ei ...
Treffen Sie sich mit den Kindern an einem Tisch in der entsprechenden Arbeitshöhe. Reißen Sie zunächst die großen Bögen des Transparentpapiers etwas kleiner. Die restliche Arbeit übernehmen die Kinder, indem sie das Papier in möglichst kleine Stücke reißen. Sammeln Sie die Schnipsel in einer Schüssel in der Tischmitte. Rühren Sie dann gemeinsam mit den Kindern den Kleister nach Gebrauchsanweisung an.
Im nächsten Schritt pusten Sie den Luftballon auf. Beim Aufpusten können Sie die Größe des Luftballons variieren. Damit die Kinder die Laterne später gut tragen können, ist es ratsam, die Körpergröße der Kinder bei der Größe des Luftballons zu berücksichtigen.
Die nächsten Schritte führen Sie mit jeweils einem Kind gemeinsam durch. Legen Sie den Luftballon auf den Tisch, und stellen Sie die Schüssel mit dem Kleister und die Schüssel mit dem Transparentpapier daneben. Die Kinder beginnen nun damit, den Luftballon mit dem Kleister einzureiben. Mit etwas Kleisterrückständen an den Fingern lassen sich die Transparentpapierstücke gut mit dem Fingern aufnehmen und auf den bekleisterten Luftballon legen. Die Kinder legen die Papierstücke nebeneinander und übereinander. Wichtig ist, dass von dem Luftballon selbst nichts mehr zu sehen ist. Streichen Sie oder das Kind immer wieder etwas Kleister über einzelne Partien, die Sie schon beklebt haben. So bleiben die Schnipsel in jedem Fall auf dem Luftballon haften. Drehen Sie den Luftballon so lange, bis er vollständig beklebt ist.
Säubern Sie zwischendurch mit dem Tuch / Lappen den Tisch von den Kleisterrückständen, die durch das Drehen des Luftballons auf der Tischplatte entstanden sind. So vermeiden Sie, dass die aufgeklebten Stücke sich lösen und am Tisch kleben bleiben.
Wenn Sie spüren, dass Ausdauer und Engagement der Kinder nachlassen, bevor der Ballon rundum beklebt ist, können Sie das Angebot jederzeit unterbrechen. Zu einem späteren Zeitpunkt kleistert das Kind sicherlich wieder mit. Wichtig ist, dass das Kind in den Prozess einbezogen bleibt und sich als selbsttätig erfahren darf.
Ist der Ballon rundum beklebt, befestigen Sie ein Stück Paketschnur dort, wo Sie den Ballon verknotet haben. Das andere Ende der Schnur knoten Sie wiederum an eine Wäscheleine oder Schnur im Raum an. So kann die Laterne an der Luft trocknen.
Nach ca. 24 Stunden ist der Kleister getrocknet. Damit die gewünschte Leuchtkraft entsteht, kleistern Sie eine 2. Schicht aus Transparentpapier drum herum.
Nach weiteren 24 Stunden nehmen Sie den Luftballon von der Leine. Das Kind darf nun mit einer Nadel ein Loch in den Ballon stecken. So kann die Luft entweichen. Das Papier beginnt zu knistern und der Ballon wird an einigen Stellen ggf. einknicken. Das macht nichts. Für die Kinder ist es spannend, diesen Prozess zu erleben, und die Dellen können später wieder geglättet werden.
Dazu scheiden Sie ein kreisrundes Loch an das obere Ende der Kürbislaterne. So können Sie in den Ballon hineingreifen und die „Beulen“ glatt streichen. Entfernen Sie die Reste des Luftballons. Dann stechen Sie mit der Nadel 2 sich gegenüberliegende Löcher mit jeweils 1 cm Abstand zum Rand der Laternenöffnung. Durch die Löcher stecken Sie ca. 10 cm Blumendraht. Die Enden des Drahtes verbinden Sie miteinander.
An diesem Stück Draht können Sie später den Laternenstab einhaken.
Für den oberen Rand der Kürbislaterne können die Kinder nun aus grüner Pappe Blätter ausschneiden. Nutzen Sie die Gelegenheit, und lassen Sie die Kinder den Umgang mit der Schere üben. Für die Gestaltung der Laterne reicht es aus, wenn die Blätter vom Kürbis durch die Farbe der Pappe angedeutet werden.
Dass die Pappe nicht aussieht wie die echten Blätter an einem echten Kürbis, ist dabei nicht wichtig. Entscheidend ist, dass die Kinder selbst etwas tun. Nur auf diese Weise fordern und fördern Sie die Kreativität der Kinder.
Die Pappe wird ebenfalls mit Kleister auf dem Transparentpapier befestigt. Nach ca. 3 Stunden Trocknungszeit ist die Laterne fertiggestellt.
Sicherlich sind die Kinder stolz auf ihre selbst gestalteten Laternen.
Ab 2 Jahren. Die wichtigste Botschaft in der Geschichte des heilige ...
Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Sitzkreis auf den Boden. Sorgen Sie für eine Atmosphäre der Geborgenheit, indem Sie z. B. den Raum leicht verdunkeln und ein paar Kerzen im Raum verteilen und anzünden. In der Kreismitte liegen die oben benannten Spielgegenstände. Besprechen Sie die verschiedenen Gegenstände mit den Kindern, und benennen Sie diese.
Dann erzählen Sie den Kindern die folgende Geschichte. Wenn die Kinder die Geschichte zum ersten Mal hören, sollten sie Ihnen dabei zunächst nur zuhören. Schon beim 2. Mal können Sie an die Kinder Rollen verteilen. Verkleidet stellen die Kindern dann die Geschichte des heiligen Martin dar.
| Der heilige St. Martin | |
| Text |
Umsetzung |
| Martin ist ein Soldat. Auf dem Kopf trägt er einen Helm, und um seine Schultern trägt er einen warmen roten Mantel. An seinem Gürtel hängt ein Schwert. | Das Kind, das den St. Martin darstellt, zeigt z. B. entsprechend dem Text auf die benannten Spielgegenstände. Helfen Sie dem Kind, die Kleidungsstücke anzuziehen. |
| Er reitet auf seinem Pferd. | Kind steigt auf das Pferd und reitet in der Kreismitte umher. |
| Erst reitet Martin durch den Wald und über die Wiesen. Schließlich gelangt er zu einem Stadttor. | 2 weitere Kinder stellen sich einander gegenüber und bilden somit ein Tor. Der St. Martin reitet zwischen den beiden Kindern hindurch. |
| Am Stadttor sitzt ein armer Bettler. Der friert schrecklich, denn es ist Winter, und er trägt nichts als ein paar alte Lumpen am Leib. | Ein weiteres Kind sitzt am „Tor“ und trägt den Jutesack. |
| Martin sieht, dass der Bettler friert. Er steigt von seinem Pferd und teilt mit dem Schwert seinen Mantel in 2 Hälften. | Das Kind legt das Steckenpferd zu Boden, zieht den Mantel von den Schultern und teilt ihn mit dem Schwert in 2 Teile. (Der Klettverschluss wird geöffnet. Eventuell benötigt das Kind dabei Ihre Hilfe.) |
| St. Martin gibt eine Mantelhälfte dem Bettler. Dieser kann sich nun damit wärmen und ist vor der Kälte geschützt. | Das Kind, das den St. Martin spielt, legt dem den Bettler spielenden Kind die rote Mantelhälfte um die Schultern. Den anderen Teil legt es sich selbst wieder um die Schultern. Unterstützen Sie die Kinder beim Anlegen der Mantelteile. |
| Der Bettler bedankt sich bei St. Martin. | Das Kind sagt „Danke“ oder lächelt St. Martin an. |
| St. Martin aber reitet schnell auf seinem Pferd davon. | Das Kind, das den St. Martin spielt, reitet noch einmal durch das Stadttor. |
| St. Martin hat dem armen Bettler geholfen. Beide haben es in dieser kalten Zeit warm gehabt. Niemand musste frieren. | |
Die Rollen können immer wieder neu besetzt werden.
Ab 1,5 Jahren. Dieses Kimspiel sorgt für Spannung und Fantasie zugl ...
Bekleben Sie einen Schuhkarton nach Belieben mit Resten von Gold- und Glitzerpapier. Durch die ansprechende Optik hat der Karton eine besondere Anziehungskraft für die Kinder. Achten Sie darauf, dass Sie den Deckel des Kartons immer wieder abnehmen können, um später die Materialien immer wieder auszutauschen. Legen Sie verschiedene Materialien in den Karton, die die Kinder aus ihrer Lebenswelt kennen, z. B. Wäscheklammern, Pinsel, Naturmaterialien, Stifte, Puppenkleider, Löffel, Gabel u.v.m. Dann schneiden Sie 2 Löcher in den Karton, die etwas größer sind als der Radius der Taschenlampe.
So geht’s weiter:
Machen Sie die Kinder im Umgang mit der Taschenlampe vertraut. Dann kann es losgehen. Ein Kind leuchtet mit der Taschenlampe durch das Loch im Karton. Durch das andere Loch kann es erraten, welche Gegenstände sich im Inneren des Kartons befinden. Die Kinder können dieses Experiment auch zu zweit durchführen. Ein Kind leuchtet mit der Taschenlampe, und das andere Kind schaut hindurch. Danach wird abgewechselt. Für Kinder in diesem Alter stellt dies zunächst noch eine größere Herausforderung dar, kann aber so geübt werden.
Wenn die Kinder meinen, alle Gegenstände erkannt zu haben, nehmen Sie den Deckel der Kiste ab und den Inhalt mit den Kindern besprechen. Danach kann die Kiste wieder neu gefüllt werden.
Natürlich ist es auch spannend, wenn die Kinder einfach ins Dunkle hineinleuchten und Mutmaßungen über den Inhalt der Kiste anstellen.
Ab 1,5 Jahren. „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mi ...
Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Sitzkreis auf den Boden. In der Kreismitte liegt eine Laterne. Um das folgende Spiel möglichst stimmungsvoll zu gestalten, dunkeln Sie den Raum ab. Achten Sie darauf, dass es nicht zu dunkel ist. So vermeiden Sie, dass die Kinder in der Dunkelheit stolpern oder sich ängstigen.
Singen Sie mit den Kindern ein Laternenlied, das Sie gerade in Ihrer Gruppe üben. Wählen Sie ein Kind aus, das mit der Laterne durch die Kreismitte gehen darf. Die restliche Gruppe singt dazu. Danach wählt das Kind mit der Laterne das Kind aus, das als Nächstes mit der Laterne durch die Kreismitte laufen darf.
Variante:
Wenn es die Kindersituation in Ihrer Gruppe erlaubt, können Sie auch eine Laterne verwenden, die durch Kerzenlicht leuchtet. Zünden Sie dazu die Kerze in der Laterne mit einem Streichholz an. Das macht die Aktion für die Kinder besonders spannend. Machen Sie die Kinder auf die Gefahr von offenem Feuer aufmerksam, und wählen Sie die Kinder, die mit der Laterne laufen dürfen, mit Bedacht aus.