Überall auf der Welt begeistern Ballspiele Klein und Groß. Und das, obwohl der Ball eines der ältesten Spielgeräte ist und sich bereits in der Antike großer Beliebtheit erfreute. Kein Wunder, denn kein anderes Spiel- und Sportgerät ist so vielseitig einsetzbar und lädt zum Ausprobieren ein. Im aktuellen Wochenfahrplan gehen Sie auf die verschiedenen Spielmöglichkeiten ein. In Turnstunden und Spielrunden erlernen die Kinder, den Ball zu rollen, zu werfen, zu prellen und zu kicken. Bei einem Frühstücksbuffet überraschen Sie Ihre Gruppe mit „Runden Leckereien“. Diese Angebote fördern außerdem die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder. Das Wochenprojekt bietet eine ideale Plattform, die Frustrationstoleranz der Kinder zu stärken und gleichzeitig Selbstbewusstsein und Gruppenzugehörigkeitsgefühl aufzubauen. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche, sportliche Woche.
3 - 6 Jahre
Ab 3 Jahren. Ein Ball bietet dem Kind zahlreiche Bewegungs- und Spi ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Das sportliche Gedicht handelt von einem Kind, das von ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Das traditionelle Geschicklichkeitsspiel „Fang den Bal ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Kugelrunde Gegenstände finden wir nicht nur im Turnrau ... Angebot ansehen
Zum Wochenabschluss bietet es sich an, Ihren Kindern erneut das aktive ... Angebot ansehen
Ab 3 Jahren. Ein Ball bietet dem Kind zahlreiche Bewegungs- und Spi ...
Für diese Turnstunde brauchen Sie etwas Platz, daher bietet sich neben dem Bewegungsraum auch der Garten an.
Aufwärmen / Experimentieren:
Zunächst bekommt jedes Kind einen Ball. Mit diesem darf es sich frei bewegen und experimentieren:
Hauptteil:
Teilen Sie Ihre Gruppe in 2 gleich große Mannschaften auf, die „gegeneinander antreten“. Zunächst stellen Sie für jede Mannschaft die Pylonen in einer Reihe auf. Zwischen den Pylonen sollte ca. 1 m Abstand sein.
Übung 1:
Die Kinder stellen sich in ihrer jeweiligen Mannschaft hintereinander vor „ihrer“ Pylonen-Reihe auf. Das 1. Kind in der Reihe bekommt jeweils einen Ball. Ziel ist es, den Ball im Slalom um die Pylonen herum hin- und wieder zurückzurollen. Auf ein Startsignal hin geht es los. Kommt das Kind wieder bei seiner Mannschaft an, ist das nächste Kind der Mannschaft an der Reihe. Welche Gruppe schafft es schneller, dass alle Kinder einmal den Ball um die Pylonen herumgerollt haben?
Übung 2:
Nun stellen die Mannschaften die Pylonen nebeneinander auf eine Turnbank. Markieren Sie eine Startlinie (z. B. ein Seil) ca. 3–4 m von der Turnbank entfernt. Eine Gruppe beginnt und stellt sich hinter der Linie auf. Jedes Kind bekommt einen Ball.
Je mehr Bälle und Pylonen Ihnen zur Verfügung stehen, desto besser!
Nun heißt es „Feuer frei“, und die Kinder dürfen versuchen, in einer Minute so viele Pylonen wie möglich von der Turnbank zu werfen. Dann ist die nächste Mannschaft an der Reihe. Welche Mannschaft hat die meisten Pylone getroffen?
Abschluss:
Treffen Sie sich mit Ihrer Gruppe stehend im Kreis. Jedes Kind bekommt wieder einen Ball.
Sprechen Sie folgenden Text (mündlich überliefert):
„Mach es grade so wie ich, so wie ich, so wie ich,
etwas andres gibt es nicht, gibt es nicht!“
Stellen Sie eine Bewegungsmöglichkeit mit dem Ball vor (z. B. prellen), und alle Kinder ahmen diese nach. Dann ist das nächste Kind an der Reihe und darf sich selbst eine Variante ausdenken.
Praxstipp: Einen guten Impuls geben Sie, wenn Sie Ihren Kindern verschiedene Bälle zum Ausprobieren und Experimentieren zur Verfügung stellen, z. B. Tennisbälle, Softbälle, Hartbälle, Medizinbälle usw.
Ab 3 Jahren. Das sportliche Gedicht handelt von einem Kind, das von ...
Treffen Sie sich mit Ihrer Gruppe im Sitzkreis, und tragen Sie das Gedicht zunächst einmal mit den passenden Bewegungen vor. Anschließend laden Sie die Kinder zum direkten Mitsprechen und Mitspielen ein.
| Bewegungsgedicht „Mein Ball“ | |
| Text |
Umsetzung |
| Wenn mich mal die Langeweile plagt und ich nix zum Spielen finden mag, |
Gelangweiltes Gesicht machen und die Schultern hochziehen |
| dann hol ich meinen runden Ball, hab Spaß damit, fast überall. |
Mit den Fingern einen Kreis in die Luft zeichnen |
| Ich grüble und fang’s Überlegen an, was ich damit alles anstellen kann. |
Mit Finger „grübelnd“ an die Stirn tippen |
| Sogleich rollt er mir davon im Raum, der Ball ist schnell, man glaubt es kaum. |
Bewegungsablauf vom Ballrollen / -kegeln andeuten |
| Damit kicken wie ein Fußballstar, das macht Spaß, das ist doch klar. |
Bewegungsablauf vom Ballkicken andeuten |
| In die Luft werfen und wieder fangen, schaff ich schon, ohne zu bangen. |
Bewegungsablauf andeuten |
| Mit einer Hand prell ich den Ball zu Boden, mit viel Schwung fliegt er zurück nach oben. |
Bewegungsablauf andeuten |
| Den Ball prellen fällt mir nicht ganz leicht, noch ein bisschen üben, und mein Ziel ist erreicht. |
Bewegungsablauf andeuten |
| Einen Ball zu haben, das ist einfach toll, damit weiß ich immer, was ich machen soll! |
Mit der Hand (bzw. geballter Faust und nach oben zeigendem Daumen) „Spitze“-Zeichen andeuten. |
Ab 3 Jahren. Das traditionelle Geschicklichkeitsspiel „Fang den Bal ...
So wird’s gemacht:
Zunächst schauen Sie sich in Ihrer einrichtung nach bunten Papierresten um. Diese zerreißen Sie mit den Kindern in kleine Stücke und geben sie in ein Bastelschälchen.
Nun bekommt jedes Kind einen Becher und darf diesen mit den bunten Papierresten bekleben. Nach kurzer Trockenzeit piksen Sie mit Nadel und Faden durch den Boden des Bechers hindurch. Gerne können die Kinder dies mit Ihrer Unterstützung auch selbst versuchen. Machen Sie am hinteren Ende des Wollfadens einen dicken Doppelknoten, damit er nicht aus dem Becher rutscht. An das andere Ende wird die Holzperle gebunden.
Und fertig ist das Becherspiel: Mit etwas Geschick muss versucht werden, die Holzkugel, die an der Wolle hängt, aufzufangen. Dazu bewegen die Kinder den Becher so, dass die Perle am Faden in Bewegung gerät. Sie muss so weit in Bewegung geraten, dass die Kinder versuchen können, die Perle in den Becher zu bekommen.
Das wird gebraucht:
Ab 3 Jahren. Kugelrunde Gegenstände finden wir nicht nur im Turnrau ...
So wird’s gemacht:
Bereiten Sie einen sauberen Arbeitsplatz vor, und lassen Sie die Kinder Schürzen tragen.
Für den Hefeteig vermischen Sie alle Zutaten. Die Kinder können Ihnen behilflich sein, die einzelnen Zutaten abzuwiegen und in die Rührschüssel zu geben. Auch das Rühren mit dem Handrührgerät macht Ihren Kindern Freude. Das erfordert aber unbedingt Ihre Aufsicht und sorgsame Einweisung.
Lassen Sie den Hefeteig an einem warmen Ort für eine Stunde gehen.
Hat sich der Teig sichtbar vergrößert, laden Sie die Kinder erneut an den sauberen Arbeitsplatz ein. Davor sollten unbedingt die Hände gewaschen werden. Lassen Sie den Teig nochmals mit den Händen durchkneten. Damit dieser sich gut löst, am besten nochmals mit etwas Mehl bestäuben. Nun kann sich jedes Kind selbstständig etwas vom Teig abreißen, um aus dem Stück einen Tischtennisball großen Teigball zu formen. Der fertige Hefeball kommt dann auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech.
Zum Schluss kommt alles bei 200 °C für 15–20 min in den Backofen.
In der Zwischenzeit kann das Obst und Gemüse gewaschen und ggf. vom Strunk befreit werden. Nun wird jede Zutat in einem separaten Schälchen angerichtet, sodass ein leckeres und gesundes Buffet entsteht. Guten Appetit!
Das wird gebraucht:
Für den Hefeteig (Brotbällchen)
Gerätschaften:
Sonstige „runde Leckereien“:
Zum Wochenabschluss bietet es sich an, Ihren Kindern erneut das aktive ...
Spiel 1:
Treffen Sie sich mit den Kindern stehend im Kreis. Werfen Sie den Ball in die Höhe, und rufen Sie dabei den Namen eines der teilnehmenden Kinder. Dieses Kind darf den Ball fangen, in die Luft werfen und ebenfalls einen Namen rufen usw.
Spiel 2:
Setzen Sie sich mit den Kindern mit gegrätschten Beinen auf den Boden, sodass sich jeweils die Zehenspitzen berühren. Nun sagen Sie wieder den Namen eines Kindes und rollen den Ball gleichzeitig zwischen die Beine dieses Kindes. Nun ist dieses Kind an der Reihe.
Spiel 3:
Stellen Sie sich wieder hin (erneut im Kreis), aber diesmal mit gegrätschten Beinen, sodass sich die Beine der einzelnen Mitspieler berühren. Rollen Sie nun den Ball im Uhrzeigersinn im Slalom um die Beine herum.
Spiel 4:
Jedes Kind umfasst mit beiden Händen ein Stück des Schwungtuchs, sodass dieses gemeinsam in die Luft gehalten werden kann, ohne dass es den Boden berührt. Lassen Sie den Ball darauf tanzen, ohne dass er herunterfällt. Schafft Ihre Gruppe das auch mit mehreren Bällen?