Geborgenheit zu erleben ist ein natürliches und (über-)lebensnotwendiges Bedürfnis von jungen Kindern und Babys. Die Qualität der Beziehung zu einer Bezugserzieherin ist somit von enormer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. Hat das Kind Vertrauen zu seiner Bezugserzieherin, kann sie ihm die notwendige Geborgenheit und Nähe geben. Die Erzieherin erkennt die Wünsche und Bedürfnisse des Heranwachsenden und kann diese beantworten. Somit erfährt das Kind eine Sicherheit, die es ihm ermöglicht, mit Freude und Neugier die Welt um es herum zu erkunden.
1 - 3 Jahre
MO
Ab 1 Jahr. Das folgende Streichelspiel bzw. Fingerspiel erleichtert ... Angebot ansehen
DI
Ab 2 Jahren. Das Licht einer Kerze ist für die ganz Kleinen immer w ... Angebot ansehen
Ab 1,5 Jahren. Die Tastempfindungen beim Gestalten mit den Händen s ... Angebot ansehen
DO
Das folgende Bewegungsspiel können Sie gezielt im Morgenkreis einsetze ... Angebot ansehen
FR
Ab 1,5 Jahren. Im folgenden Angebot sensibilisieren Sie den Geruchs ... Angebot ansehen
Ab 1 Jahr. Das folgende Streichelspiel bzw. Fingerspiel erleichtert ...
Singen Sie nach der bekannten Melodie von: „Bruder Jakob“
| Text |
Bewegung |
| Kleine Katze, kleine Katze, schleicht hinauf, schleicht hinauf, schleicht nun auch hinunter, schleicht nun auch hinunter, |
Am Arm/Bein/Bauch des Kindes mit den Fingern hinauf und hinunterkrabbeln. |
| maunz, maunz, maunz, maunz, maunz, maunz |
|
| Kleine Katze, kleine Katze, maunzt ins Ohr, maunzt ins Ohr, maunzt dort rein ganz leise, maunzt dort rein ganz leise, |
sanft ins Ohr singen |
| maunz, maunz, maunz, maunz, maunz, maunz |
|
| Kleine Katze, kleine Katze, streicht die Tatz’, streicht die Tatz’, streichelt sie ganz sanft, streichelt sie ganz sanft, |
Handinnenflächen des Kindes kitzeln |
| maunz, maunz, maunz, maunz, maunz, maunz. |
Für dieses Fingerspiel werden keine Materialien benötigt.
Ab 2 Jahren. Das Licht einer Kerze ist für die ganz Kleinen immer w ...
Bereiten Sie das Angebot vor, indem Sie die oben genannten Gegenstände auf einem Tisch in Arbeitshöhe der Kinder ausbreiten. Legen Sie die Wachsplatten ca. 15 Minuten vor Beginn des Angebotes auf die Heizung oder an einen warmen Ort. Durch die Wärme werden die Wachsplatten warm und lassen sich leichter ausstechen.
Versammeln Sie sich mit den Kindern um den Tisch, und wählen Sie die Motive. Anschließend nimmt sich jedes Kind eine Wachsplatte in der Farbe seiner Wahl. Die Kinder legen die Wachsplatten dann direkt vor sich auf den Tisch. Die Ausstechförmchen werden ähnlich wie beim Plätzchenbacken auf die Wachsplatte gelegt. Dann sollten die Kinder das Förmchen mit beiden Händen umschließen und sich mit dem Gewicht ihres Körpers darauf aufstützen. An dieser Stelle müssen Sie den Kindern sicherlich Hilfestellung geben. Wenn das Wachs von dem Förmchen durchtrennt wurde, schieben Sie das Wachs gemeinsam mit dem Kind etwas hin und her. Dann löst sich das ausgestochene Wachs leichter aus der Form. Im nächsten Schritt nimmt das Kind sein ausgestochenes Motiv in die Hand und klebt es auf die Kerze. Dazu wählt es sich eine Stelle auf der Kerze aus, legt sein Wachsstück darauf und drückt es mit beiden Händen fest gegen die Kerze. Halten Sie die Kerze fest, damit ein Gegendruck entsteht. Die Kinder und Sie entscheiden gemeinsam, wann die Kerze fertig gestaltet ist.
Im Anschluss sollten Sie die Kerze anzünden und noch einmal mit den Kindern betrachten. Besonders viel Spaß werden die Kinder daran haben, wenn Sie die Kerze an Geburtstagen oder zu anderen besonderen Gelegenheiten anzünden.
Ab 1,5 Jahren. Die Tastempfindungen beim Gestalten mit den Händen s ...
Bereiten Sie das Angebot vor, indem Sie etwas Sand in eine Sandwanne geben. Diese stellen Sie auf einen Tisch in Arbeitshöhe der Kinder neben die Schieferplatte. Arbeiten Sie mit max. 2 Kindern. So können Sie besonders intensiv in den Austausch bzw. in die gemeinsame Interaktion eintreten. Die Kinder verteilen den Sand nach Belieben auf der Schieferplatte. Lassen Sie den Kindern dabei ausreichend Zeit zum Experimentieren. Die Kinder lassen dann den Sand z. B. durch einen Trichter auf den schwarzen Untergrund laufen oder verteilen ihn direkt mit den Fingern darauf. Sie können den Kindern Hilfestellung dabei geben, den Sand möglichst gleichmäßig zu verteilen. Hat noch kein Kind damit begonnen, mit dem Finger Muster in den Sand zu ziehen, machen Sie es einmal vor. Gemeinsam mit dem Kind können Sie kleine Kunstwerke aus Sand gestalten. Das Schwarz der Schieferplatte lässt das Bild dann besonders plastisch erscheinen.
Durch den Farbkontrast des hellen Sandes mit der schwarzen Platte werden Muster und Spuren für die Kinder besonders deutlich. Mögliche Muster sind z. B. ein Kreis, ein Dreieck, ein Viereck, eine Sonne, ein Kreuz, eine Ellipse, ein Kreuz im Kreis, eine Spirale u. v. m. Ganz bestimmt haben Ihre Kinder eigene Vorstellungen im Hinblick auf die Gestaltung ihres Bildes. Des Weiteren können Sie motorische Übungen mit den Kindern initiieren, indem Sie z. B. waagrechte Linien von links nach rechts, von oben nach unten, von unten nach oben, unterbrochene Linien, diagonale Linien usw. ziehen.
Die einzelnen Bilder lassen sich jederzeit wieder verwischen. Fotografieren Sie die Kunstwerke, so bleiben diese erhalten. In einem hölzernen Bilderrahmen wirken die Sandfotos besonders dekorativ.
Das folgende Bewegungsspiel können Sie gezielt im Morgenkreis einsetze ...
Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Sitzkreis. Nehmen Sie den Ball in die Hand, nennen Sie den Namen eines Kindes, und rollen Sie diesem Kind den Ball zu. Das Kind nimmt den Ball entgegen. Vielleicht fängt es ihn, vielleicht wird der Ball automatisch vom Körper des Kindes gestoppt, oder das Kind bewegt sich auf den Ball zu, wenn es seinen Namen hört. Wenn das Kind, das den Ball entgegennimmt, bereits sprechen kann, nennt es den Namen eines anderen Kindes aus dem Kreis und rollt ihm ebenfalls den Ball zu. Nonverbal wird der Ball per Blickkontakt über den Boden weitergerollt. Achten Sie als Spielleitung darauf, dass alle Kinder einmal den Ball zugerollt bekommen bzw. diesen von sich wegrollen dürfen.
Eine Variante des Spieles ergibt sich, wenn Sie den Ball von den Kindern möglichst schnell von einem zum anderen rollen lassen. Dabei werden weder Namen genannt, noch wird Blickkontakt gesucht. Es geht darum, möglichst schnell zu reagieren und den Ball wieder loszuwerden. Für diese Spielvariante müssen die Kinder im Umgang mit dem Ball bereits etwas geübter sein.
Ab 1,5 Jahren. Im folgenden Angebot sensibilisieren Sie den Geruchs ...
So wird’s gemacht:
Bereiten Sie das Angebot vor, indem Sie über das bereits „fertige“ Kissen den 2. Kissenbezug mit Reißverschluss ziehen. Stellen Sie die unterschiedlichen Kräuter in kleinen Schalen auf einen Tisch in Arbeitshöhe der Kinder. Arbeiten Sie immer nur mit einem Kind. Die Kinder können dann nach Belieben ihre individuelle Kräutermischung in den Zwischenraum zwischen 1.und 2. Kissenbezug füllen.
Nehmen Sie sich ganz besonders viel Zeit für das gemeinsame Einfüllen der Kräuter. So wird sich das Kind vor dem Schlafen oder Kuscheln mit dem Kissen an viele gute Momente mit Ihnen als Bezugsperson erinnern.
Betrachten Sie die verschiedenen Kräuter in ihrer Beschaffenheit, und riechen Sie gemeinsam ihren Duft. Die Kinder können die Kräuter riechen, fühlen und sehen. Lassen Sie dem Kind Zeit für das sinnliche Experimentieren.
Nutzen Sie das Kissen z. B. als „Kita-Kissen“ für den Mittagsschlaf, oder sammeln Sie die Kissen in einem Korb, der den Kindern auch im Freispiel zur Verfügung steht.
Das wird gebraucht: