Gemeinsam mit den Kindern entdecken Sie in diesem Wochenfahrplan die Natur und ihre Phänomene. Wenn sich Stock und Stein in eine Natur-Band verwandeln, sorgen Sie nicht nur für gute Laune, sondern auch für den richtigen Takt und musikalische Erfahrung. Indem die Jüngsten ihre eigene Duftkreation aus Lavendel, Minze und Co. ins Glas bringen, sammeln sie jede Menge Sachwissen im Umgang mit Pflanzen. Auch die Kunst kommt beim Drucken mit Pflanzensaft nicht zu kurz. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Naturexperimente“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Die Jüngsten sammeln Klang- und/oder Takterfahrungen mit verschiedenen ... Angebot ansehen
DI
Heute bewegen die Kinder Gegenstände durch die Luft. Durch Pusten lass ... Angebot ansehen
MI
Mit diesem einfachen Lied lernen die Kinder die Kraft des Windes kenne ... Angebot ansehen
DO
Mit diesem Angebot fördern Sie vor allem den Geruchssinn der Jüngsten. ... Angebot ansehen
FR
Die Kinder sammeln vielfältige Naturerfahrungen, wenn sie Blütenblätte ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
Gesammelte Naturmaterialien werden sortiert und ihr Gewicht wird gesch ... Angebot ansehen
Kann man mit Erde malen? Sammeln Sie gemeinsam mit den Kindern Erde un ... Angebot ansehen
Bei einem spannenden Regenexperiment lernen die Kinder spielerisch den ... Angebot ansehen
Wecken Sie mit dem Bau eines Beobachtungsglases für Regenwürmer die Ne ... Angebot ansehen
Ist hier Zauberei im Spiel oder warum werden die weißen Blumen bunt? I ... Angebot ansehen
Die Jüngsten sammeln Klang- und/oder Takterfahrungen mit verschiedenen ...
Gehen Sie mit den Kindern nach draußen in den Garten und sammeln Sie gemeinsam die oben beschriebenen Naturmaterialien. Dann breiten Sie eine Picknickdecke im Gruppenraum aus und legen die Naturmaterialien in der Mitte der Decke bereit.
Die Kinder versammeln sich im Sitzkreis auf dem Boden um die Körbe mit den verschiedenen Naturmaterialien. Nacheinander entnehmen die Kinder die verschiedenen Materialien und beginnen, damit zu experimentieren.
Folgende spielerischen Erfahrungen können die Kinder mit den Materialien sammeln:
Mit Ihrer Unterstützung können die Kinder auch einen Takt klopfen.
Wenn die Kinder ausreichend Materialerfahrungen sammeln konnten, können Sie einzelne Kinder in die Mitte bitten. Diese Kinder machen dann ihr Lieblingsgeräusch oder ihren Lieblingstakt vor und die anderen Kinder können dies nachahmen.
Auf diese Weise sammeln alle Kinder verschiedenste Klangerfahrungen und wissen, wie sie diese gezielt erzeugen können. Somit haben die Kinder auch gleich ihre erste Probe als Natur-Band hinter sich.
Heute bewegen die Kinder Gegenstände durch die Luft. Durch Pusten lass ...
Legen Sie die oben genannten Gegenstände auf einem Tisch für die Kinder bereit.
Die Kinder versammeln sich zu viert um den Tisch mit den vorbereiteten Materialien. Dann kann es losgehen.
Nacheinander versuchen die Kinder, die 4 verschiedenen Gegenstände/Materialien durch Pusten zum Fliegen zu bringen.
Mit dem Klebeband markieren Sie die Startlinie für den Flug an der schmalen Seite des Tisches, nahe der Tischkante.
Das Kind legt einen Gegenstand seiner Wahl mittig auf die Startlinie, die Sie für alle Kinder geklebt haben. Indem sich das Kind nach vorn beugt und gegen bzw. unter den Gegenstand pustet, bewegt sich dieser und/oder fliegt. Markieren Sie mit dem Klebeband die Flugbahn des jeweiligen Gegenstandes. Anhand der Markierungen können die Kinder dann noch einmal nachvollziehen, welches Material am weitesten geflogen ist.
Folgende Beobachtungen sind möglich:
Mithilfe der Markierung und Ihrer verbalen Begleitung können die Kinder das Experiment besonders gut verinnerlichen.
Pro Kind benötigen Sie:
Mit diesem einfachen Lied lernen die Kinder die Kraft des Windes kenne ...
Drucken Sie den Liedtext und die Noten aus.
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. Dann singen Sie den Text aus der linken Spalte und führen dazu die Bewegungen aus der rechten Spalte aus. Die Noten/Melodie finden Sie ebenfalls im Zusatzmaterial zu diesem Wochenfahrplan.
Lied: Wind entdecken
| Liedtext: | Bewegungen zum Text: |
| Der Wind, der Wind, der weht so leicht. | Alle strecken ihre Arme neben dem Körper aus und bewegen diese auf und ab. |
| Er tanzt durch Gras und Blumen ganz seicht. | Alle gehen in die Hocke und streicheln über den Boden. |
| Die Blätter fliegen hoch hinaus, | Alle stehen wieder auf und strecken ihre Arme über dem Kopf aus. |
| der Wind spielt lustig vor dem Haus. | Alle legen ihre Fingerspitzen über dem Kopf zu einem Haus zusammen. |
| Der Wind, der Wind, der weht so leicht. | Alle strecken ihre Arme neben dem Körper aus und bewegen diese auf und ab. |
| Er tanzt durch Gras und Blumen ganz seicht. | Alle hocken sich und streicheln über den Boden. |
| Wir pusten kräftig 1, 2, 3, | Alle stellen sich wieder hin und formen mit beiden Händen einen Trichter um den Mund. |
| die Feder fliegt am Himmel frei. | Alle strecken eine Hand über dem Kopf aus und bewegen sie hin und her. |
| Der Wind, der Wind, der weht so leicht. | Alle strecken ihre Arme neben dem Körper aus und bewegen diese auf und ab. |
| Der Wind, der kitzelt unser Gesicht. | Alle kitzeln sich mit einer Hand über das Gesicht. |
| Denn stillstehen – nein, das mag er nicht! | Alle stellen sich still hin und legen ihre Arme eng an den Körper an. Alle strecken einen Zeigefinger nach vorn aus und bewegen diesen hin und her. |
Inklusive Anregung:
Kinder, die Entspannung suchen oder Beruhigung benötigen, können Sie mit diesem Tipp helfen. Diese Kinder liegen mit dem Rücken auf dem Boden. Sie singen das Lied und schwingen ein Chiffontuch über den Köpfen der Kinder. So spüren die Kinder den Wind auf dem ganzen Körper. Durch diese seichten Berührungen der Luftschwingungen und Ihren vertrauten Gesang können einzelne Kinder zur Ruhe finden.
Mit diesem Angebot fördern Sie vor allem den Geruchssinn der Jüngsten. ...
Legen Sie die Pflanzen und die Materialien auf einem Tisch für die Kinder bereit.
Die Kinder versammeln sich um den vorbereiteten Tisch. Sie erkunden die verschiedenen Pflanzenteile, indem sie daran riechen, diese ertasten und betrachten. Mit Ihrer Hilfe benennen die Kinder die Naturmaterialien und deren Farben, etwa:
Anschließend zupfen die Kinder mit den Händen die Pflanzenteile ihrer Wahl ab und füllen so viele davon in ihr Glas, bis ihnen die Duftmischung gefällt.
Zum Schluss malen die Kinder noch ihr Etikett/weißen Aufkleber mit den Buntstiften an und kleben es auf ihr Duftglas. So können sie es von den anderen Gläsern unterscheiden.
Die Kinder können ihre Geruchserfahrungen noch vertiefen, indem sie reihum an allen Duftmischungen riechen. Fragen Sie die Kinder: „Welcher Duft gefällt dir am besten?“, „Was magst du noch?“ Anschließend können auch Eltern und Geschwister eine Nase des Geruchs nehmen.
Beachten Sie mögliche Allergien der Kinder.
Erweitern Sie das Angebot, indem Sie die Minze mit heißem Wasser aufgießen. Wenn die Flüssigkeit etwas abgekühlt ist, entfernen Sie die Minzblätter und lassen die Kinder den warmen Minztee kosten.
Pro Kind benötigen Sie:
Für die Variante:
Die Kinder sammeln vielfältige Naturerfahrungen, wenn sie Blütenblätte ...
Probieren Sie vorab aus, wie stark die einzelnen Blütenblätter abfärben. Legen Sie das Papier und die Blütenblätter auf einem Tisch für die Kinder bereit.
Die Kinder legen die Blütenblätter nach ihren Vorstellungen auf das Papier. Sprechen Sie mit den Kindern über das Aussehen und die Farben der bunten Blütenblätter. So erweitern Sie ganz nebenbei auch den Wortschatz der Kinder.
Um bunte Farbspuren auf dem Papier zu hinterlassen, zerdrücken die Kinder die Blütenblätter mit den Fingern oder Händen auf dem Papier. Die zerkrümelten Blütenblätter entfernen die Kinder vom Papier. So sind ausschließlich die farbigen Abdrücke noch auf dem Papier zu sehen. Nach und nach entsteht auf diese Weise ein ganz besonderes Abbild der Natur.
Pro Kind benötigen Sie:
Gesammelte Naturmaterialien werden sortiert und ihr Gewicht wird gesch ...
Treffen Sie sich mit 6 bis 8 Kindern im Außenbereich und motivieren Sie sie zum Sammeln verschiedenster Naturmaterialien, etwa kleine Steine, Schneckenhäuser, Tannenzapfen etc.
Ergänzen Sie die Naturmaterialien bei Bedarf durch im Vorfeld gesammelte Naturschätze.
Motivieren Sie die Kinder, die gesammelten Naturmaterialien genau zu betrachten und zu benennen.
Fordern Sie die Kinder auf, die Naturmaterialien nach ihrer Größe zu sortieren und eine „Naturschlange“ zu bilden. Dafür legen die Kinder alle Naturmaterialien, der Größe nach sortiert, in einer Reihe auf den Boden.
Fragen Sie die Kinder, ob sie glauben, dass die kleinsten Gegenstände auch die leichtesten sind.
Wählen Sie 2 Gegenstände aus, die sich von der Größe deutlich unterscheiden, beispielsweise einen kleinen Stein und ein großes Blatt.
Halten Sie beide Gegenstände gut sichtbar für alle Kinder in die Höhe und fragen Sie: „Was schätzt ihr, was ist leichter oder schwerer? Der Stein oder das Blatt?“
„Wie können wir herausfinden, ob wir recht haben?“
Bauen Sie mit den Kindern nun eine Waage, indem Sie einen Kleiderbügel an einen Ast hängen und auf jede Seite des Kleiderbügels mithilfe einer Schnur einen kleinen Eimer in die Einkerbung hängen. Achten Sie auf eine Platzierung der Waage auf Kinderhöhe.
Die ausgewählten Gegenstände werden jetzt jeweils in einen Eimer gelegt, und schnell wird das Ergebnis sichtbar.
Jetzt haben die Kinder bestimmt Lust bekommen, noch weitere Gegenstände zu schätzen und das Ergebnis an der Waage zu überprüfen.
Abschließend können die Kinder die gesammelten Naturmaterialien für ein Erinnerungsbild nach der „Frottage“-Methode nutzen. Dafür legen sie ausgewählte Blätter, Baumrinden etc. auf einen festen Untergrund (z. B. Pappe) und bedecken diese mit dem Malpapier. Mit einem Buntstift wird mit leichtem Druck die Fläche über das Papier bemalt. So werden die verschiedensten Strukturen sichtbar und ein Naturbild entsteht.
Inklusionstipp: Passen Sie den Schwierigkeitsgrad wie immer an die individuellen Fähigkeiten der Kinder an. Kinder mit Förderbedarf sortieren beispielsweise nur in den beiden Kategorien „groß“ und „klein“.
Kinder mit Wahrnehmungsproblemen profitieren davon, die Materialien intensiv zu fühlen und evtl. zu beschreiben. Eine weitere Möglichkeit: Die Kinder arbeiten zu zweit oder in kleineren Gruppen zusammen (Peer-Learning).
Pro Kind:
Kann man mit Erde malen? Sammeln Sie gemeinsam mit den Kindern Erde un ...
Sammeln Sie vorbereitend mit den Kindern Erde in mindestens 4 verschiedenen Farben. Achten Sie auf möglichst kontrastreiche und farbintensive Erde. Sollten Sie in der Natur nicht fündig werden, bitten Sie Eltern und Kollegen um Mithilfe und ergänzen Sie Ihren Fundus beispielsweise in einer Gärtnerei oder einem Baumarkt.
Verteilen Sie jede Sorte auf einem Stück Zeitungspapier und lassen Sie die Erde gut trocknen.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im vorbereiteten Bereich und zeigen Sie ihnen die verschiedenen Erden.
Fragen Sie die Kinder, ob man mit den Erden malen kann? Motivieren Sie die Kinder, eigene Ideen der Umsetzung zu entwickeln.
Um mit der Erde malen zu können, wird diese im ersten Schritt zu einem feinen Farbpulver verarbeitet. Leiten Sie die Kinder an, die getrocknete Erde in einen Mörser zu geben und kleine Stöckchen, Steine etc. zu entfernen. Dann wird die Erde im Mörser fein gemahlen. Im nächsten Schritt geben die Kinder das fein gemahlene Pulver mithilfe eines Teelöffels durch ein kleines Sieb in ein Schraubglas.
Dies wiederholen die Kinder mit jeder Erde, bis sie 4 verschiedene Farbpulver vor sich stehen haben.
Um mit dem Farbpulver malen zu können, leiten Sie die Kinder an, zu jedem Farbpulver etwas Kleister hinzuzufügen und diesen zu verrühren, bis ein klumpenfreier Farbbrei entsteht.
Motivieren Sie die Kinder, mit den verschiedenen Erdfarben ein Bild entstehen zu lassen.
Pro Kind:
Für die Variante:
Bei einem spannenden Regenexperiment lernen die Kinder spielerisch den ...
Stellen Sie die benötigten Materialien bereit.
Laden Sie 4 Kinder zu einem anschaulichen Regenexperiment ein.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Außenbereich und betrachten Sie gemeinsam die Wolken am Himmel. Wie sehen diese aus? Wissen die Kinder, woraus Wolken bestehen? Erklären Sie ihnen, dass Wolken aus Wasserdampf bestehen. Was passiert, wenn zu viel Wasser in einer Wolke ist? Dann beginnt es zu regnen.
Sicherlich haben die Kinder große Lust, eigene Wolken und sogar Regen im Glas entstehen zu lassen.
Geben Sie jedem Kind 2 Gläser Wasser. Motivieren Sie die Kinder, ein Glas Wasser mithilfe der Lebensmittelfarbe blau einzufärben. Dafür geben sie einige Spritzer blaue Lebensmittelfarbe in das Wasser und rühren es mit einem Teelöffel um, bis das Wasser blau ist.
Jetzt leiten Sie die Kinder an, auf das andere klare Glas Wasser eine „Wolke“ zu setzen. Dafür sprühen sie vorsichtig etwas Rasierschaum auf die Wasseroberfläche.
Im nächsten Schritt träufeln die Kinder vorsichtig mithilfe einer Pipette blaues Wasser auf die Rasierschaum-Wolke.
Was beobachten die Kinder? Die blaue Farbe sickert durch den Schaum und fällt wie Regen im Wasserglas nach unten.
Motivieren Sie die Kinder, ihre Beobachtungen sprachlich zu beschreiben.
Pro Kind:
Wecken Sie mit dem Bau eines Beobachtungsglases für Regenwürmer die Ne ...
Bereiten Sie 2 bis 3 Tage vor dem Angebot eine kleine Lockstation für Regenwürmer vor. Dafür befeuchten Sie gemeinsam mit den Kindern ein Stück Erde mit Wasser aus der Gießkanne im Außenbereich. Dann legen die Kinder 1 bis 2 kleine Bretter und Steine auf die feuchte Erde.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern zum Bauen einer Beobachtungsstation für Regenwürmer.
Leiten Sie die Kinder zu folgenden Schritten an:
Zeigen Sie den Kindern das Glas mit dem Deckel. Sicherlich wissen die Kinder, dass die Regenwürmer später Luft benötigen. Dafür schlagen die Kinder abwechselnd mit Hammer und Nagel und mit Ihrer Hilfe Löcher in den Deckel.
Die Regenwürmer benötigen natürlich auch ein naturähnliches Umfeld. Wo leben die Regenwürmer in der Natur? (Erde) Erarbeiten Sie gemeinsam mit den Kindern, wie das aussehen könnte.
Im ersten Schritt geben die Kinder eine Handvoll Kieselsteine auf den Glasboden. Dann sammeln Sie gemeinsam mit den Kindern 2 bis 3 verschiedene Bodenarten (Gartenerde, Sand etc.).
Die Kinder geben die verschiedenen Bodenarten schichtweise in das Glas. Damit die Regenwürmer sich auch wohlfühlen, besprühen die Kinder die Erde mit Wasser, sodass diese schön feucht, aber nicht nass ist.
Auf der Suche nach Regenwürmern gehen Sie mit den Kindern zu der vorbereiteten Lockstation. Die Kinder heben vorsichtig die Bretter und Steine an und werden sicherlich staunen, was sich darunter alles tummelt. Allerlei kleine Tierchen sind zu finden, aber auch Regenwürmer? Graben Sie bei Bedarf vorsichtig ein Stück Erde um und sammeln Sie behutsam 2 bis 3 Regenwürmer ein.
Die Kinder setzen die Regenwürmer vorsichtig in das vorbereitete Glas.
Damit die Regenwürmer auch etwas zu fressen haben, füttern die Kinder die Regenwürmer. Dafür geben sie einen Esslöffel Kaffeesatz und eine Handvoll Gras in das Glas und verschließen es mit dem Deckel.
Fragen Sie die Kinder, ob es unter der Erde auch so hell ist wie im Glas. Sicherlich entwickeln die Kinder die Idee, das Glas abzudunkeln.
Damit die Kinder aber später die Regenwürmer beobachten können, geschieht dies mit einem dunklen Papier:
Die Kinder wickeln dazu das schwarze Tonpapier um das Glas, schneiden es zu und kleben es anschließend zylinderförmig zusammen. So entsteht eine „Röhre“ um das Glas herum, die immer wieder hochgenommen werden kann, um die Regenwürmer zu beobachten und zu versorgen.
Die Kinder versorgen die Regenwürmer täglich, indem sie die Erde wieder befeuchten und frisches Gras und Kaffeesatz als Futter hinzufügen.
Was beobachten die Kinder? Die Regenwürmer vermischen die verschiedenen Erdschichten und bauen sichtbare Gänge. Was gibt es noch zu beobachten?
Tipp: Mit einem roten Licht lassen sich die Regenwürmer noch besser beobachten. Bekleben Sie dafür eine Taschenlampe mit rotem Papier.
Lassen Sie nach 3 bis 5 Tagen die Regenwürmer gemeinsam mit den Kindern wieder frei.
Ist hier Zauberei im Spiel oder warum werden die weißen Blumen bunt? I ...
Besorgen Sie die Materialien und stellen Sie diese im Kreativbereich bereit.
Tipp: Fragen Sie bei einem Blumenhändler, ob er Ihnen Blumen für dieses Experiment zur Verfügung stellt.
Treffen Sie sich mit 3 Kindern im vorbereiteten Bereich und laden Sie sie zum folgenden Blumen-Experiment ein:
Im ersten Schritt zeigen Sie den Kindern die Blumen und benennen diese gemeinsam. Fragen Sie die Kinder, welche Farben die Blumen haben.
Erzählen Sie den Kindern, dass sie lieber bunte Blumen haben möchten. Entwickeln die Kinder eine Idee, wie das gehen könnte (natürlich ohne die Blüten anzumalen).
Geben Sie jedem Kind 2 Gefäße und bitten Sie sie, diese mit Wasser zu befüllen.
Motivieren Sie die Kinder, eine Farbe auszusuchen und jeweils ein Wassergefäß in der ausgewählten Farbe anzumischen.
Idealerweise wählt jedes Kind eine andere Farbe aus, sodass am Ende drei verschiedenfarbige Blumen entstehen.
Schneiden Sie den Stiel jeder Blume frisch an und verteilen Sie an jedes Kind 2 Blumen.
Die Kinder stellen jeweils eine Blume in das klare Wasser und die zweite Blume in das gefärbte Wasser.
Stellen Sie die Gläser mit den Blumen an einen sicheren Ort, an dem die Kinder die weitere Entwicklung in den nächsten Stunden und Tagen beobachten können: Die Blumen im klaren Wasser bleiben weiß. Die Blumen im gefärbten Wasser verändern ihre Blütenfarbe.
Warum ist das so? Entwickeln die Kinder eigenständig Ideen?
Erklärung: Blumen verfügen über ein Kapillarsystem, mit dem sie das Wasser aufsaugen – genauso wie wir, wenn wir Wasser trinken. Das aufgesaugte Wasser wandert über den Blumenstiel nach oben, bis es in der Blüte angekommen ist. Saugt die Blume farbiges Wasser auf, verfärbt sich die Blüte entsprechend.
Pro Kind: