Begleiten Sie die Kinder auf eine Traumreise. Schaffen Sie Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen, Geborgenheit zu erfahren, sich auszuprobieren und zu entspannen. Schaffen Sie Angebote, in denen die Kinder möglichst vielfältige Sinneserfahrungen erleben können.
1 - 3 Jahre
MO
Ab 1 Jahr. Für Kleinkinder ist es herrlich, zu matschen und zu schm ... Angebot ansehen
DI
Ab 2 Jahren. Seifenblasen wirken anziehend und faszinierend auf die ... Angebot ansehen
MI
Ab 1 Jahr. Traumreisen eignen sich zur Entspannung und zum Einschla ... Angebot ansehen
DO
Ab 1 Jahr. In diesem Angebot wird insbesondere der Hörsinn angespro ... Angebot ansehen
FR
Ab 2 Jahren. Dieses Angebot weckt den Künstler- und Forschergeist d ... Angebot ansehen
Ab 1 Jahr. Für Kleinkinder ist es herrlich, zu matschen und zu schm ...
So wird’s gemacht:
Als Vorbereitung zu diesem Angebot befestigen Sie den Spiegel in Kinderhöhe an einer Wand. Am günstigsten ist es, wenn die Kinder im Stehen daran arbeiten können. Bei der oben angegebenen Spiegelgröße lassen Sie immer nur ein Kind am Spiegel arbeiten. Dann hat das Kind ausreichend viel Fläche zur Verfügung. Das Kind kann wahlweise mit bequemer Schutzkleidung oder nackt am Spiegel schmieren. Ist das Kind bereit zu beginnen, sprühen Sie kinderhandgroß 2 „Kleckse“ Rasierschaum auf den Spiegel. Das Kind kann nun beginnen, den Rasierschaum zu verschmieren, zu verreiben, vom Spiegel abzunehmen und wieder dagegenzuklatschen. Weiter kann es mit dem einzelnen Finger Spuren hinterlassen oder mit beiden Händen.
Achten Sie darauf, dass kein Rasierschaum in die Augen oder in den Mund des Kindes gelangt. Vor allem wenn das Kind noch keine Erfahrung mit Rasierschaum hat, ist dies zu beachten.
Begleiten Sie das Kind bei seiner Tätigkeit. Übt das Kind z. B. kreisende Bewegungen, so sagen Sie: Rund, rund, rund. Entsprechend ist z. B. hinauf, hinunter, hinauf, hinunter usw. Dadurch fühlt sich das Kind in seinem Tun bestätigt. Gleichzeitig werden die Bewegung und die Wortbedeutung miteinander verknüpft. Als Nächstes können Sie das Kind auf sein Spiegelbild aufmerksam machen. Dies gelingt, indem Sie sagen: „Schau mal, das bist ja Du! Da ist ja die Paula“, o. Ä. Zeichnen Sie den Kopfumriss anhand des Spiegelbildes in den Rasierschaum. So erfährt das Kind etwas über seine Größe. Für Kinder in diesem Alter ist es noch nicht selbstverständlich, sich selbst im Spiegel zu erkennen.
Beim Schmieren können auch schöne Muster entstehen. Fotografieren Sie diese, und betrachten Sie sie später mit dem jeweiligen Künstler. Findet das Kind die nötige Ruhe, kann es sich in diese Tätigkeit versinken. Zum Schluss gehen Sie mit dem Kind zum Händewaschen. Den übrigen Rasierschaum können Sie mit einem feuchten Tuch vom Spiegel wischen.
Das wird gebraucht:
Ab 2 Jahren. Seifenblasen wirken anziehend und faszinierend auf die ...
So wird’s gemacht:
Sie bereiten das Angebot vor, indem Sie zunächst die Seifenblasenlauge selbst herstellen. Dazu erwärmen Sie das Wasser und lösen den Zucker darin auf. Dann mischen Sie die Neutralseife mit dem Tapetenkleister und geben dies in die Zuckerlösung. Rühren Sie mit dem Löffel, bis sich alles gründlich vermischt hat. Die Lauge sollte mehrere Stunden, z. B. über Nacht, ruhen und ist am nächsten Tag gebrauchsfertig. Stellen Sie auch die Seifenblasenringe selber her, indem Sie Pfeifenreiniger an einer Seite zu einem Kreis biegen. Die Pfeifenreiniger sind flexibel zu formen, und durch den flauschigen Stoff bleibt die Lauge entsprechend daran hängen.
So geht’s weiter:
Heften Sie im Kreativbereich Ihrer Kita ein möglichst großflächiges Papier in Kinderhöhe an die Wand. Fixieren Sie das Papier mit dem Klebeband, und legen Sie – wenn nötig – den Boden mit Zeitungen aus. Durch diese Vorbereitung haben die Kinder später ausreichend Platz, um sich zu bewegen. Mischen Sie die Lebensmittelfarbe in die Lauge. Stellen Sie die Lauge in einer Plastikschüssel auf einen Tisch in Kinderhöhe. Geben Sie jedem teilnehmenden Kind einen Pfeifenreiniger, und versammeln Sie sich um die Schüssel mit der Lauge. Sie erklären den Kindern wie folgt: Nun taucht ihr den Pfeifenreiniger in die Seifenlauge. Dann dreht Ihr Euch zum Papier an der Wand. Stellt Euch ganz dicht davor. Pustet durch den Kreis. Dann fliegen die Seifenblasen los, bis sie auf dem Papier zerplatzen.
Wenn es den Kindern noch nicht gelingt, entsprechend zu pusten, helfen Sie den Kindern dabei. Gleichzeitig ist dieses Angebot dann eine gute Übung für die Kinder. Wer möchte, kann sich bei jeder Seifenblase, die auf dem Blatt landet, etwas wünschen. Zur Anschaulichkeit machen Sie den Kindern den Vorgang einmal selbst vor. Plopp, plopp. Die Seifenblasen zerplatzen. Was bleibt von ihnen übrig? Ein runder Farbklecks. Gegebenenfalls helfen Sie den Kindern beim Halten und Tunken. Ist das Bild fertig oder zu nass, und besteht die Gefahr, dass es reißt, hängen Sie ein neues Papier an die Wand. Achten Sie darauf, dass die Kinder die Lauge nicht trinken.
Als Variante können Sie auch mehrere Farben in verschiedenen Plastikschüsseln anbieten. Die Aktion kann auch an einer Wand im Garten durchgeführt werden.
Das wird gebraucht:
Ab 1 Jahr. Traumreisen eignen sich zur Entspannung und zum Einschla ...
Gestalten Sie den Raum, indem Sie für möglichst gedämpftes Licht sorgen, z. B. durch Stehlampen. Arrangieren Sie die Decken und Kissen so im Raum, dass für jedes Kind ein eigener Bereich entsteht. Somit erhält jedes Kind seinen individuellen Freiraum. Wird es von den Kindern gewünscht, können sie aber auch eng beieinanderliegen.
Haben Sie keinen kompletten Raum zur Verfügung, nutzen Sie Zeiten im Tagesablauf, in denen die Gruppenatmosphäre möglichst entspannt ist. Nur dann können die Kinder auch zur Ruhe kommen.
Bieten Sie den Kindern an, sich hinzusetzen oder hinzulegen. Orientieren Sie sich dabei an den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder. Wenn jedes seinen Platz gefunden hat, geht es los. Als einleitendes Ritual bietet es sich an, eine Kerze anzuzünden. Das Anzünden einer Kerze können Sie besonders spannend gestalten, indem Sie Streichhölzer benutzen. Wenn Sie der Aufmerksamkeit der Kinder sicher sind, schlagen Sie die Zimbel. Dies ist ein zusätzliches Signal für die Kinder.
Der mittlere Teil des folgenden Textes ist nur beispielhaft zu verstehen. Beziehen Sie sich hier auf die jeweiligen Erlebnisse Ihres Kindergartentages. Sprechen Sie den Text langsam und mit vielen Pausen. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich selbst in einer entspannten Haltung befinden.
| Wir kommen nun gemeinsam zur Ruhe. Ich erzähle Euch eine Geschichte. Hört gut zu.
Gemütlich liegst Du auf Deinen Kissen. Die Decke umschließt Deinen Körper. Arme und Hände schauen heraus. Wenn Du möchtest, kannst Du sie einmal hochheben. Nun lässt Du sie vorsichtig wieder heruntergleiten. Was hast Du heute alles erlebt? Gemeinsam waren wir im Garten. Dort haben wir Schnecken beobachtet. Die Schnecken sind ganz langsam gekrabbelt. Im Morgenkreis haben wir den 3. Geburtstag von Paula gefeiert. Zum Mittagessen gab es heute Milchreis. Das hat Euch allen sehr gut geschmeckt. Tobias und Lisa haben einen Turm aus Holzklötzen gebaut. Julia ist zum ersten Mal die Rampe im Gruppenraum hinaufgekrabbelt… Wir haben alle viel erlebt und sind nun müde geworden. Gemütlich ist es hier bei uns im Raum. Die Decke umschließt noch Deinen Körper. Warm und weich fühlt sie sich an. Nach einem schönen Tag genießt Du es jetzt, Dich auszuruhen. Wie in der Nacht ist es nun still. Du ruhst. Dein Körper entspannt sich. Dein kleiner Zeh und alle die andern Winzlinge an Deinem Fuß. Deine Beine, Deine Knie, Dein Po, Dein Bauch, Deine Brust, Deine Arme und Hände, Dein Kopf, Dein Mund, Deine Nase, Deine Ohren und Deine Augen. Wenn du möchtest, schließt Du die Augen und schläfst ein. Ich bin die Sonne, die kommt und Dich später wieder wach kitzelt. |
Die Traumreise wird besonders ansprechend für die Kinder, wenn sie von ruhiger Musik und gedämpftem Licht begleitet wird.
Ab 1 Jahr. In diesem Angebot wird insbesondere der Hörsinn angespro ...
Ziehen Sie den Luftballon an seiner Öffnung möglichst weit auseinander, und stecken Sie das Messingglöckchen hindurch. Dann pumpen Sie den Luftballon mit der Luftpumpe auf.
Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Sitzkreis auf den Boden. Dann legen Sie die Luftballons in die Mitte des Kreises. Nacheinander fordern Sie jedes Kind auf, sich einen Luftballon aus der Mitte auszusuchen und mit zurück zu seinem Platz zu nehmen.
Sind alle Kinder mit ihrem Luftballon auf ihrem Platz im Sitzkreis angekommen, besprechen Sie mit den Kindern, was Sie gehört und gesehen haben. Wie hört sich der Luftballon denn an? Welche Farbe hat er? Machen Sie die Kinder darauf aufmerksam, dass sie das Instrument bzw. den Gegenstand, der die Klänge erzeugt, durch den Luftballon hindurch sehen können.
Dann lassen Sie die Kinder mit den Ballons experimentieren. Es darf gerollt, geschubst, geworfen und gestreichelt werden. Nehmen Sie zwischendurch immer Kontakt zu einzelnen Kindern auf, und begleiten Sie deren Tätigkeiten verbal. So prägen sich diese für das Kind besser ein.
Nach dieser ersten Phase versuchen Sie mit den Kindern, laute und leise Klänge zu erzeugen. Wird der Ballon schnell bewegt, sind die Klänge laut. Bewegen Sie ihn vorsichtiger, werden leise Klänge erzeugt.
Um diese Phase zu intensivieren, können Sie im Anschluss folgenden Text dazu sprechen:
| Text |
Bewegung |
| Mein großer, meiner schöner, mein „gelber“ Luftballon |
mit der einen Hand den Luftballon festhalten, mit der anderen Hand darüber streicheln Möglich ist es auch, den Luftballon in beide Hände zu nehmen und abwechselnd darüber zu streichen. |
| klingt laut und immer lauter und wird nicht müd davon. |
mit beiden Händen den Luftballon umschließen und schnell hin- und herbewegen |
| Mein großer, mein schöner, mein „gelber“ Luftballon |
mit beiden Händen den Luftballon umschließen und langsam hin- und herbewegen |
| klingt leis und immer leiser ich hör nichts mehr davon. |
Zum Schluss ist kein Klingeln mehr zu hören. Die Kinder drücken den Luftballon vorsichtig auf den Boden |
Zum Schluss dieser Aktion stellen Sie einen Korb in die Mitte des Kreises. Fordern Sie die Kinder auf, den Luftballon wieder hineinzulegen.
Lassen Sie ein oder 2 Luftballons für die Kinder zugänglich im Regal liegen. Dann können sie auch in den Freispielphasen entsprechende Klangerfahrungen mit diesem Instrument sammeln.
Ab 2 Jahren. Dieses Angebot weckt den Künstler- und Forschergeist d ...
Bereiten Sie den Arbeitsplatz für die Kinder vor. Stellen Sie zunächst die Schüssel mit dem Wasser in der Mitte eines Tisches auf. Achten Sie darauf, dass die Kinder im Stehen am Tisch malen können. Legen Sie an jeden Arbeitsplatz am Tisch ein schwarzes Tonpapier im DIN-A4-Format. Daneben legen Sie einen Wachsmalstift und einen Pinsel. Dann können Sie mit dem Angebot beginnen.
„Liebe Kinder, heute sind wir in der Schule der magischen Maler. Vor Euch liegt eine schwarze Pappe. Mit dem schwarzen Wachsmaler dürft Ihr nun die Pappe bemalen.“
Besonders anschaulich ist es, wenn Sie den Kindern die entsprechende
Tätigkeit vormachen. Bestimmt sind die Kinder erstaunt darüber, dass die Striche nicht zu erkennen sind. Vielleicht ist es auch nötig, die Kinder zu trösten, da diese möglicherweise enttäuscht sind. Muntern Sie die Kinder mit einem Zauberspruch auf: Ene, meine, einerlei, Pinsel mit Wasser und Schluss mit der Zauberei!
Haben alle Kinder mit den Wachsmalern etwas auf die Pappe gemalt, fordern Sie die Kinder auf, den Pinsel in das Wasser zu tauchen. „Nehmt den Pinsel in die Hand, und taucht ihn in die Schüssel mit Wasser. Dann malt Ihr das Wasser über die schwarze Pappe. Oh! Was passiert da?“ Tatsächlich, das Gemalte wird sichtbar! Die Kinder werden erstaunt sein und vermutlich noch mehr malen wollen.