Sprache ist der Dreh- und Angelpunkt in der Auseinandersetzung mit der Welt. Vor allem in Verbindung mit Bewegung finden Sie verschiedene lustige, aber auch herausfordernde Spiele, mit denen Sie die Sprachentwicklung fördern können. Die Jüngsten unterhalten sich anhand einer selbst gebauten Spiellandschaft mit Ihnen über ihr Lieblingstier, weiter geht es mit einem bärigen Bewegungsspiel. In einem Legespiel können die Begriffe für Zahlen, Buchstaben und vieles mehr spielerisch erarbeitet werden. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Sprachspiele“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Eingebettet in eine Spielsituation, die sich an den Interessen des jew ... Angebot ansehen
DI
Heute stellen die Jüngsten ihre Lieblingsbücher im Morgenkreis vor. Da ... Angebot ansehen
MI
Gespannt lauschen die Kinder Ihren Worten, wenn Sie ihnen eine Geschic ... Angebot ansehen
DO
Sie erweitern den Wortschatz der Jüngsten, wenn Sie den Kindern neue B ... Angebot ansehen
FR
Mit diesem Spiel toben die Kinder sich nicht nur richtig aus, sie lern ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
Eine gut trainierte Mundmuskulatur ist wesentlich für die Sprachentwic ... Angebot ansehen
Beim Zuhören dieser zauberhaften Reaktionsgeschichte werden die Kinder ... Angebot ansehen
Beim Ampelspiel werden die Kinder zu Reimaufpassern und müssen herausf ... Angebot ansehen
Verwandeln Sie den Spieleklassiker „Stille Post“ in ein lustiges Malsp ... Angebot ansehen
Die Kinder schlüpfen bei diesem lustigen Sprachspiel in die Rolle eine ... Angebot ansehen
Eingebettet in eine Spielsituation, die sich an den Interessen des jew ...
Breiten Sie die Decke auf dem Boden aus. Legen Sie das Tablett mittig darauf und die übrigen Spielgegenstände daneben.
Setzen Sie sich mit dem Kind gemeinsam auf den Boden. In der Mitte breiten Sie die Spielsachen und das Tablett aus.
Dann kann es auch schon losgehen. Sie erklären dem Kind z. B.: „Jonas, du spielst ja gern mit Kühen. Lass uns doch zusammen eine Landschaft mit Kühen aufbauen.“
Davon ausgehend nehmen Jonas und Sie die verschiedenen Spielutensilien in die Hand und platzieren sie auf dem Tablett. In der Interaktion mit dem Kind legen Sie den Fokus auf die sprachliche Interaktion, indem Sie
Das Kind erweitert somit spielerisch und anhand seines Spielinteresses seinen Wortschatz.
Heute stellen die Jüngsten ihre Lieblingsbücher im Morgenkreis vor. Da ...
Bitten Sie die Eltern der Kinder etwa 14 Tage, bevor Sie das Angebot durchführen, darum, das Lieblingsbuch ihres Kindes mit zur Kita zu bringen.
Sie versammeln sich mit den Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. Die Bücher der einzelnen Kinder legen Sie zunächst in der Kreismitte bereit. Dann fordern Sie nacheinander die Kinder auf, ihr Buch aus der Kreismitte zu nehmen und zu sagen, wie es heißt. Hier sind Einwortsätze in Ordnung – der Rest wird ggf. von Ihnen ergänzt.
Anschließend stellt das Kind sein Buch für alle gut sichtbar auf den Stuhl in der Kreismitte. Alle Kinder erleben in diesem Angebot, dass jedes Kind der Gruppe gern liest bzw. ein Lieblingsbuch hat. Indem jedes Kind (wenn auch nur mit einem Wort) vor der Gruppe spricht, erhält es mehr Selbstbewusstsein und lernt Stück für Stück, dass es mit seinen Worten etwas erreichen und ausdrücken kann. Zur Erinnerung machen Sie ein Foto für das Portfolio des Kindes. Später notieren Sie zu dem Foto, was das Kind gesagt hat. So können Sie das Gesagte immer wieder gemeinsam mit dem Kind wiederholen.
Zum Schluss wählen Sie ein Buch aus und betrachten es gemeinsam mit den Kindern. Dabei achten Sie darauf, dass die Kinder sich sprachlich beteiligen. Dies gelingt z. B., indem Sie sagen: „Was hat der Bär aufgehoben?“, „Wo ist jetzt der Apfel?“ usw.
Auf diese Weise werden die Kinder sprachlich aktiv und lernen Stück für Stück neue Worte dazu.
Im Laufe der Woche betrachten Sie auch die anderen Bücher, die von den Kindern mitgebracht wurden.
Gespannt lauschen die Kinder Ihren Worten, wenn Sie ihnen eine Geschic ...
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. Dann lesen Sie den Kindern die folgende Geschichte aus der linken Spalte vor. Die Bewegungen aus der rechten Spalte können Sie dann gemeinsam mit den Kindern umsetzen. Auf diese Weise lernen alle Kinder, die Bedeutung des Textes zu verstehen, und erweitern ihr Vokabular.
Bewegungsgeschichte: „Kleiner Bär“
| Text: | Bewegungen: |
| Es war einmal ein kleiner Bär, der wachte aus dem Winterschlaf auf und streckte sich erst einmal kräftig. | Alle strecken ihre Arme über dem Kopf aus, gähnen und strecken sich kräftig. |
| Dann streckte der Bär seinen Kopf zum Höhlenhausgang hinaus und blickte verdutzt heraus. | Alle bewegen den Kopf von links nach rechts und schauen verdutzt hinaus. |
| Er blinzelte mit den Augen in das für ihn grelle Tageslicht. War es schon Sommer? Oder noch Winter? Er traute seinen Augen nicht! | Alle öffnen und schließen die Augen und/oder halten sich die Hand über die Augen. |
| Dann sah er, dass Schneeflocken vom Himmel fielen und auf dem Boden lagen. Nun wusste der Bär: Es ist Winter. Da ging er wieder schlafen. | Alle strecken die Finger über dem Kopf aus, bewegen diese hin und her und bewegen sie bis auf den Boden. Nun legen alle die Handinnenflächen gegeneinander und unter das Kinn. |
Sie erweitern den Wortschatz der Jüngsten, wenn Sie den Kindern neue B ...
Wählen Sie anhand der aktuellen Interessen der Kinder 4 Gegenstände aus.
Versammeln Sie sich mit einer Kleingruppe aus maximal 4 Kindern um die auf dem Boden ausgebreiteten Spielgegenstände.
Nacheinander wählen die Kinder einen Gegenstand aus und nehmen ihn in die Hand. Kennen die Kinder noch nicht den Namen für den jeweiligen Gegenstand, benennen Sie diesen für die Kinder.
Wenn die Kinder alle Gegenstände benennen können, beginnt das eigentliche Spiel:
Die Kinder legen die Gegenstände in ihrer Kreismitte auf den Boden. Dann nennen Sie eine Begriffsbezeichnung, z. B. die Ziffer „Eins“. Die Kinder müssen nun schnell reagieren. Wer findet die Ziffer „Eins“ als Erstes? Dieses Kind darf dann den jeweiligen Gegenstand bei sich liegen lassen bzw. hat diese Runde gewonnen.
Wenn alle Gegenstände genommen wurden, können die Kinder die Gegenstände erneut auf dem Boden verteilen und das Spiel beginnt von Neuem.
Mit diesem Spiel toben die Kinder sich nicht nur richtig aus, sie lern ...
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem Stehkreis. Dann sprechen Sie den Text aus der linken Spalte und führen dazu die Bewegungen aus der rechten Spalte aus.
Bewegungsspiel: Wilde Worte
| Text: | Bewegungen: |
| Hallo, hallo! Wir winken uns zu! | Alle winken sich mit beiden Händen zu. |
| Wir singen Schubidubidubidu! | Alle singen: „Schubidubidubidu!“ |
| Wir hüpfen in die Höhe und wackeln mit dem Po. | Alle hüpfen in die Höhe und wackeln anschließend mit dem Po. |
| Hallo, hallo! Wir winken uns zu! | Alle winken sich mit beiden Händen zu. |
| Wir singen Schubidubidubidu! | Alle singen: „Schubidubidubidu!“ |
| Wir laufen auf der Stelle! Schnell und immer schneller! | Die Kinder laufen so schnell wie möglich auf der Stelle. |
| Hallo, hallo! Wir winken uns zu! | Alle winken sich mit beiden Händen zu. |
| Wir singen Schubidubidubidu! | Alle singen: „Schubidubidubidu!“ |
| Wir klatschen in die Hände. Wir klatschen laut Applaus! | Alle Kinder klatschen freudig in die Hände! |
| Hallo, hallo! Wir winken uns zu! | Alle winken sich mit beiden Händen zu. |
| Wir singen Schubidubidubidu! | Alle singen: „Schubidubidubidu!“ |
Eine gut trainierte Mundmuskulatur ist wesentlich für die Sprachentwic ...
Begrüßen Sie 4 Kinder zu einem lustigen Luftballonspiel. Das Ziel: Eine Reihe von Bechern möglichst schnell ineinanderstapeln.
Zeigen Sie den Kindern die Becher und die Luftballons. Entwickeln sie eine Idee, wie sie die Becher ineinanderstapeln können, ohne die Becher mit den Händen zu stapeln?
Jedes Kind erhält von Ihnen 4 Becher und einen Luftballon. Die Kinder stellen die Becher in einer Reihe nebeneinander auf.
Erzählen Sie den Kindern, dass die Becher nur mithilfe des Luftballons ineinandergestapelt werden sollen.
Zeigen Sie den Kindern die Transporttechnik:
Um die Becher zu bewegen, nehmen die Kinder den offenen Bereich eines Luftballons in den Mund und führen den nicht aufgepusteten Ballon in den letzten Becher der Reihe. (Für die Führung des Ballons dürfen die Hände benutzt werden.)
Jetzt pusten die Kinder etwas Luft in den Ballon. Dieser füllt sich mit Luft und wird größer. Das Volumen des Ballons sorgt dafür, dass die Kinder den Becher jetzt mithilfe des Ballons hochnehmen und in den ersten Becher der Reihe stapeln können.
Dafür lassen sie einfach wieder die Luft aus dem Ballon heraus, sodass dieser in den anderen Becher fällt.
Alle anderen Becher werden nach dem gleichen Prinzip transportiert.
Wer hat zuerst alle Becher ineinandergestapelt?
Variieren Sie den Schwierigkeitsgrad durch die Anzahl und Abstände der einzelnen Becher.
pro Kind:
Beim Zuhören dieser zauberhaften Reaktionsgeschichte werden die Kinder ...
Legen Sie von jeder Farbe mindestens eine Serviette in der Kreismitte bereit. Passen Sie die Gesamtanzahl der Servietten an die teilnehmenden Kinder an, sodass jedes Kind mindestens eine Serviette/Krepppapierstreifen zur Verfügung hat.
Treffen Sie sich mit 6 Kindern in einem gemütlichen Sitzkreis. Jedes Kind wählt ein Tuch aus der Kreismitte aus.
Benennen Sie gemeinsam mit den Kindern die einzelnen Farben.
Erzählen Sie den Kindern, dass sie gleich eine Geschichte hören. Immer wenn eine Farbe genannt wird, halten die Kinder die Serviette oder den Krepppapierstreifen in der entsprechenden Farbe hoch in die Luft.
Hören die Kinder „alle Farben“, werden alle Farben gleichzeitig in die Luft gehoben.
Lesen Sie die Geschichte langsam vor und machen Sie an den jeweiligen Stellen eine kleine Pause.
Vor langer Zeit lebte die kleine Fee Farbenfroh in einem fernen Land. Sie war sehr traurig, denn ihr einst so leuchtbuntes Land hatte all seine Farben verloren und nun war es ganz grau und dunkel im Feenland. Wie das geschehen konnte? Ein kleiner grüner Drache hatte einen gelben Feuerstrahl losgelassen und alle Farben waren verbrannt.
Auch an diesem Morgen wachte die Fee Farbenfroh auf und fragte sich: „Wo ist nur der blaue Himmel mit seinen weißen Wolken und der gelb leuchtenden Sonne geblieben? Und wo ist die grüne Wiese hin, auf der sich rote, gelbe und sogar blaue Blumen tummelten?“ Selbst die fröhlichen Schmetterlinge, die in allen Farben schimmerten, flogen nicht mehr von Blume zu Blume. Das ganze Land sah so traurig aus.
Die kleine Fee Farbenfroh beschloss, dass sich etwas ändern musste, und suchte ihren Nachbarn, den Zauberer, auf.
Der Zauberer setzte sich seinen grünen Zauberhut auf und nahm sein blaues Zauberbuch zur Hand. Er blätterte in seinem blauen Zauberbuch, bis er das passende Rezept fand. Er bat die kleine Fee um Hilfe und gemeinsam kochten sie einen Zaubersaft. Sie nahmen einen orangen Zaubertopf aus dem blauen Küchenschrank und stellten ihn auf die roten Flammen des Feuers. Gemeinsam gaben sie die benötigten Zutaten in den orangen Zaubertopf: Als Erstes gaben sie blaues Wasser in den orangen Topf, dann kamen die Blätter einer roten Blume hinzu und der gelbgoldene Honig der fleißigen Gartenbienen. Zum Schluss fügten sie noch eine Handvoll roter Johannisbeeren, den weißen Schleim einer Schnecke und einen grünen Frosch hinzu. Alles zusammen wurde kurz aufgekocht und schon war der Zaubersaft fertig.
Jetzt mussten der Zauberer und die kleine Fee den Zaubersaft trinken und den passenden Spruch sagen: „Hokus Pokus, Zauberei, alle Farben kommt herbei“
Der Zauberer und die kleine Fee wurden plötzlich ganz grün und blau im Gesicht, und ein wenig schwindelig wurde ihnen auch. Oje, hoffentlich hatten sie die richtigen Zutaten und den passenden Zauberspruch gewählt.
Doch schon nach kurzer Zeit begann das Land, wieder in allen Farben zu leuchten. Der Himmel wurde wieder blau, die gelbe Sonne strahlte vom blauen Himmel und die grüne Wiese mit ihren roten, blauen und gelben Blumen begann, wieder farbenfroh zu leuchten. Ach, wie herrlich war es anzusehen, dass alle Farben nach und nach wiederkamen und das Land kunterbunt leuchtete. Die kleine Fee war glücklich und dankte dem Zauberer sehr für seine Hilfe.
Beim Ampelspiel werden die Kinder zu Reimaufpassern und müssen herausf ...
Schneiden Sie für jedes Kind eine rote und eine grüne Karte aus Tonkarton zurecht.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Sitzkreis und geben Sie jedem Kind eine rote und eine grüne Farbkarte.
Erzählen Sie den Kindern, dass Rot für falsch und Grün für richtig steht.
Immer wenn die Kinder ein richtiges Reimpaar, wie z. B. Hund und Mund, hören, halten sie die grüne Karte hoch, und wenn die genannten Wörter sich nicht reimen, etwa Hose und Blume, heben sie die rote Karte.
Üben Sie dies gemeinsam mit den Kindern, bis alle Kinder die Spielregel verstanden haben.
Nennen Sie den Kindern immer 2 Wörter, die sich manchmal reimen und manchmal nicht. Warten Sie so lange ab, bis alle Kinder eine Farbkarte in der Luft halten. Geben Sie den Kindern auch die Möglichkeit, ihre Entscheidung selbstständig zu korrigieren.
Vielleicht traut sich auch ein Kind, 2 Wörter zu nennen?
Verwandeln Sie den Spieleklassiker „Stille Post“ in ein lustiges Malsp ...
Befestigen Sie das Malpapier nebeneinander an einer Wand oder legen Sie es auf den Boden.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Raum und bitten Sie die Kinder, sich in Kleingruppen von 3 bis 4 Kindern zusammenzufinden.
Alle Kleingruppen stellen sich im Abstand von 3 bis 4 Metern zu dem Malpapier in Reihen hintereinander auf. Das vorderste Kind in der Reihe bekommt einen Stift.
Gehen Sie nun jeweils zum letzten Kind der jeweiligen Reihe und flüstern Sie ihm ein Wort ins Ohr. Das Kind flüstert das gehörte Wort an das jeweilige Kind vor ihm weiter. Ist das Wort beim vordersten Kind in der Reihe mit dem Stift angekommen, läuft es zum Malpapier und malt das gehörte Wort auf das Gruppenbild.
Sind alle Kinder mit dem Malen fertig, lüften Sie das Geheimnis und verraten das Wort, das Sie mit der „Stillen Post“ losgeschickt haben.
Achten Sie darauf, einfache Wörter, wie z. B. Ball, Sonne, Wolke auszuwählen.
Spielen Sie das Spiel klassisch und ohne zu malen im Kreis.
Die Kinder schlüpfen bei diesem lustigen Sprachspiel in die Rolle eine ...
Treffen Sie sich mit 10 Kindern auf dem Außengelände und bitten Sie die Kinder, sich paarweise zusammenzufinden.
Erzählen Sie den Kindern, dass jeweils ein Kind in die Rolle einer Kamera schlüpft und sein Partner den jeweiligen Fotografen darstellt.
Erläutern Sie den Kindern folgende Spielaufgabe:
Das Kamerakind schließt, wenn möglich, die Augen und wird von seinem Fotografen vorsichtig über das Außengelände zu einem Gegenstand geführt. Der Fotograf drückt den Auslöser seiner Kamera, indem er dem Kamerakind auf die Schulter tippt. Die Kamera öffnet ihre Augen und betrachtet den Bildausschnitt. Die Kamera „entwickelt“ das Foto, indem sie ihre Augen wieder schließt und mit geschlossenen Augen erzählt, was sie gesehen hat.
Motivieren Sie die Kamerakinder, möglichst detailliert zu beschreiben, was sie sehen.
Dann werden die Rollen getauscht und eine neue Fotorunde beginnt.
Wenn alle Kleingruppen das gleiche Bildmotiv auswählen, können die Kamerakinder ihre Beobachtungen untereinander ergänzen.
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