Kleinkinder sind interessiert an Tieren und ihrer Lebensweise. Ansatzweise möchten sie schon in andere Rollen schlüpfen oder beobachtete Handlungen imitieren. Dieses Interesse können Sie für die Karnevals- bzw. Faschingsparty in Ihrer Einrichtung aufgreifen. Die Tierwelt bietet unterschiedliche Rollen zum Ausprobieren. In einem Spiel besuchen die Kinder einen Bauernhof und verwandeln sich in die Tiere, die dort leben. In einem Bewegungsangebot nehmen die Kinder die Rolle von Pferden ein, die über Hindernisse springen müssen. Kuschelig wird es mit dem kleinen Bären. Das kleine Schaf „Mäh“ lädt alle auf eine abenteuerliche Reise ein. Auch die jüngsten Kinder schlüpfen in andere Rollen. Durch das zarte Auftragen von Schminke wird aus ihrer Hand ein Käfer. Dann ist tierisch was los.
1 - 3 Jahre
MO
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DI
Ab 2 Jahren. Die Kinder verwandeln sich in ein Pferd. Sie lassen di ... Angebot ansehen
MI
Dieses Fingerspiel eignet sich zur liebevollen Interaktion mit den Jün ... Angebot ansehen
DO
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FR
Ein Teil des Körpers wird in diesem Spiel in ein Tier verwandelt und l ... Angebot ansehen
Ab 1 Jahr und 6 Monaten. Für viele Kinder sind Tiere ein interessan ...
So wird’s gemacht:
Sie sitzen mit den Kindern im Kreis auf dem Boden. In der Mitte steht ein niedriger Tisch, auf dem die oben genannten Tiere aufgestellt sind bzw. die Internetausdrucke liegen. Sie kündigen den Kindern an, dass sie sich nun in die verschiedenen Bauernhoftiere verwandeln können. Nehmen Sie zunächst die Tiere / Bilder nacheinander in die Hand, und benennen Sie das jeweilige Tier. Vielleicht können das auch schon einige der Kinder selbst. Anschließend machen die Kinder und Sie das jeweilige Geräusch dazu nach.
Kuh: „Muh“; Schaf: „Mäh“; Ziege: „Meck, Meck“; Pferd: „Hühühü“; Huhn: „Bock, Bock“; Hahn: „Kikeriki“; Hund: „Wau, Wau“; Katze: „Miau, Miau“.
So sind alle Kinder etwas vertrauter mit den verschiedenen Tieren. Dann geht es los. Reihum geht ein Kind in die Mitte und wählt ein Tier aus. Dann legt es dieses Tier auf den Boden, und alle Kinder, die möchten, können sich in das jeweilige Tier verwandeln. Die Kinder können sich entsprechend der Tierart als Zwei- oder Vierbeiner im Kreis umherbewegen und die entsprechenden Tiergeräusche dazu nachahmen. Dann geht’s rund auf dem Bauernhof.
Das wird gebraucht:
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So wird’s gemacht:
Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Kreis auf den Boden. In der Mitte haben Sie eine Turnmatte auf den Boden gelegt. Dann erklären Sie den Kindern Ihr Vorhaben:
„Wer möchte, kann sich heute in ein Pferd verwandeln und versuchen, durch diesen Reifen zu steigen!“
Dann wählen Sie ein Kind aus der Gruppe aus. Das Kind stellt sich auf die Matte und Sie halten die Stange vor das Kind. Achten Sie darauf, die Stange nur in knapper Höhe über die Turnmatte zu halten. Nun kann das Kind versuchen, darüber zu steigen. Sicherlich entwickeln die Kinder lustige und kreative Ideen, wie beispielsweise:
Das wird gebraucht:
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Sie setzen sich gemeinsam mit einem Kind in eine ruhige Spielecke Ihres Gruppenraums. Sie sprechen den Text und führen die Bewegungen dazu aus.
„Ich bin ein kleiner Bär“
Text
Umsetzung
Variante 1
Variante 2
Ich bin ein kleiner Bär
und wandere umher.
Den Zeigefinger und den kleinen Finger einer Hand leicht krümmen, und die anderen Finger berühren sich gegenseitig. Das ist der Bär. Die „Bärenhand“ hin und her bewegen.
Wenn ich morgens aufstehen muss,
gibt die Mama mir einen Kuss.
Die Hand, die den Bären darstellt, bekommt einen Kuss von Ihnen.
Mein Papa streichelt mir das Fell
und kitzelt mich noch schnell.
Die Hand, die den Bären darstellt, wird von der anderen Hand gekitzelt.
Dann spiele ich den ganzen Tag,
bis ich in mein Bettchen mag.
Beide Hände gegeneinanderlegen und an den Kopf halten.
Variante 1 können Sie mit dem Stoffteddybären durchführen.
Ich bin ein kleiner Bär
und wandere umher. (Die Bewegungen mit dem Stoffteddybär nachahmen.)
Wenn ich morgens aufstehen muss,
gibt die Mama mir einen Kuss. (Sie küssen den Teddybären, oder der Teddybär küsst das Kind.)
Mein Papa streichelt mir das Fell
und kitzelt mich noch schnell. (Sie krabbeln über den Bauch des Teddybären oder streicheln mit der Teddybärenhand über den Bauch des Kindes.)
Dann spiele ich den ganzen Tag,
bis ich in mein Bettchen mag. (Die Bewegungen mit dem Teddybären ausführen.)
Bei Variante 2 liegt das Kind auf der Wickelkommode. Sie sprechen den Text. Die Bewegungen führen Sie am Kind aus und nicht mit den Händen. Das Kind schlüpft dann in die Rolle des Teddybären.
Ich bin ein kleiner Bär
und wandere umher. (Sie wandern mit Zeige- und Mittelfinger über den Bauch des Kindes hin und her.)
Wenn ich morgens aufstehen muss,
gibt die Mama mir einen Kuss. (Sie werfen dem Kind einen Handkuss zu.)
Mein Papa streichelt mir das Fell
und kitzelt mich noch schnell. (Kitzeln Sie das Kind vorsichtig mit beiden Händen oder streicheln Sie es.)
Dann spiele ich den ganzen Tag,
bis ich in mein Bettchen mag. (Legen Sie Ihren Kopf kurz neben den des Kindes und symbolisieren so das Einschlafen.)
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Setzen Sie sich mit Ihrer Kindergruppe in einen Kreis auf den Boden. Schon kann es losgehen. Sie erklären den Kindern zunächst Ihr Vorhaben.
„Kinder, ich erzähle euch nun eine spannende und lustige Geschichte vom kleinen Schaf mit dem Namen „Mäh“. Ihr hört gut zu und achtet darauf, wie ich mich bewege. Wer mag, kann mitmachen.“
Dann erzählen Sie die Geschichte vom kleinen Schaf „Mäh“.
| „Das Schaf mit Namen Mäh“ | |
| Text |
Umsetzung |
| Es war einmal ein kleines Schaf, das hieß Mäh. Es wohnte im Stall beim Bauern Herrn Päh. Es hatte ein weißes weiches Fell, glaubt es mir. Ganz weich und hell. |
Mit beiden Händen die Arme streicheln und damit das kuschelige Fell andeuten. |
| Eines Tages rannte es fort, es wollte weg von diesem Ort. | Alle stellen sich hin und laufen im Kreis herum. |
| Oh, was ist denn das? | Stehen bleiben und in die Hocke gehen. |
| Platsch! Ein Wassergraben. Nun ist alles nass! | Auf allen vieren umhergehen und sich schütteln. |
| Doch dem Schaf Mäh macht‘s großen Spaß. | Lachen |
| Weiter geht die wilde Reise. Über Stock und über Steine. | Auf beide Beine stellen und hüpfen. |
| Schnell noch durch den Tannenwald. | Eilig im Kreis herumgehen. |
| Aufgepasst! Die Nacht kommt bald! | Stehen bleiben und Zeigefinger ausstrecken. |
| In der Ferne ist ein Licht. Vom Bauern Päh. | Mit dem Zeigefinger nach vorne deuten. |
| Ihr glaubt das nicht? | Beide Hände fragend zur Seite und in die Höhe strecken. |
| Nun läuft das Schäfchen Mäh nach Haus. Dort ruht es sich gemütlich aus. |
Alle legen sich hin und schließen für einen Moment die Augen. |
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Ein Teil des Körpers wird in diesem Spiel in ein Tier verwandelt und l ...
Laden Sie immer ein Kind nach dem anderen zu Ihrem Angebot ein. Dann geht es los. Wenn die Kinder angemalt werden möchten, cremen Sie zunächst die Handoberfläche mit einer hautfreundlichen Creme ein. So lässt sich die Farbe später leichter ablösen. Als Nächstes grundieren Sie einen roten Kreis auf der Handoberfläche. Mit dem 2. Pinsel setzen Sie schwarze Tupfen darauf. An einem Ende des Kreises zeichnen Sie einen schwarzen Kreis als Kopf und an den Seiten des großen roten Körpers deuten Sie mit schwarzen Strichen die Beinchen des Käfers an. Tupfen Sie den Pinsel immer zuerst in Wasser und dann in die Farbe.
Sie können leicht über die Farbe bzw. die Haut pusten, und der kleine Käfer kann losfliegen. Wenn die Kinder kein Interesse mehr an dem Käfer haben, können Sie ihn mit dem Feuchttuch leicht vom Handrücken abwischen.