In ihrer Alltagswelt sind die Kinder von harten und weichen Gegenständen und Materialien umgeben. Ausgehend davon bieten Sie den Kindern in den folgenden Angeboten die Möglichkeit, sich gezielt mit diesen Unterscheidungen auseinander zu setzen. Sie benötigen Schwämme, Watte, Tücher und Teppichfliesen, um weiche Erfahrungen zu ermöglichen. Ton und ein paar Steine bieten den Kindern Wahrnehmungserfahrungen aus härteren Materialien. Mit Ihrer Unterstützung und Vorbereitung lassen sich daraus mathematische, bewegungsintensive, kreative und wahrnehmungsorientierte Angebote gestalten.
1 - 3 Jahre
MO
Ab 1 Jahr und 6 Monaten. Das Bauen mit verschiedenen Materialien re ... Angebot ansehen
DI
Ab 1 Jahr und 6 Monaten. Kleinkinder erleben die Welt vor allem übe ... Angebot ansehen
MI
Ab 2 Jahren und 6 Monaten. In diesem Spiel können die Kinder Geborg ... Angebot ansehen
DO
Ab 2 Jahren. Die Kinder erfahren die Härte und Schwere von Ton und ... Angebot ansehen
FR
Ab 2 Jahren. In diesem Angebot erfahren die Kinder die Beschaffenhe ... Angebot ansehen
Ab 1 Jahr und 6 Monaten. Das Bauen mit verschiedenen Materialien re ...
Breiten Sie den Teppich auf dem Fußboden des Gruppenraumes aus. Auf den weichen Teppich legen Sie die Schwämme. Dann setzen Sie einen Impuls für die Kinder, indem Sie selbst mit dem Bauen beginnen. Beispielsweise konstruieren Sie einen Turm. Sicherlich werden die Kinder neugierig und kommen zu Ihnen auf den Teppich. Der Teppich markiert somit den Platz, an dem mit den Schwämmen gebaut wird. Die Kinder greifen nach den Schwämmen. Sorgen Sie für eine ausreichende Materialmenge, damit die Kinder möglichst kreativ arbeiten können.
Setzen Sie folgende Impulse zur Materialerfahrung:
Wichtig ist, dass Sie zu den oben genannten Sätzen die entsprechende Tätigkeit ausführen. So können die Kinder die Bewegungen nachahmen.
Wenn die Kinder sich etwas mit dem Material vertraut gemacht haben, kann das Bauen beginnen.
Ab 1 Jahr und 6 Monaten. Kleinkinder erleben die Welt vor allem übe ...
Bereiten Sie das Angebot zunächst vor, indem Sie ein Planschbecken mit der Luftpumpe aufpumpen. Dann füllen Sie das Becken mit den Schwämmen. Das Planschbecken können Sie im Gruppenraum oder auch auf einer Wiese aufstellen.
Je nach Größe des Beckens können 4-5 Kinder zusammen darin spielen.
Das weiche Material verschafft den Kindern Sicherheit in ihren Bewegungsabläufen. Wenn sie fallen, werden sie sich aufgrund des weichen Materials nicht verletzen. Der Rand des Planschbeckens ist ebenfalls weich. Somit haben alle Materialien den gleichen Charakter, und dem Toben und ausgelassenem Spiel sind keine Grenzen mehr gesetzt.
Ab 2 Jahren und 6 Monaten. In diesem Spiel können die Kinder Geborg ...
Setzen Sie sich mit max. 5 Kindern in einen Sitzkreis auf den Boden. Durch eine kleinere Gruppe verkürzen sich die Wartezeiten während des Spiels für die einzelnen Kinder. In der Kreismitte steht der Korb mit den oben genannten Materialien auf dem Boden. Die Kinder entnehmen nach und nach die weichen Materialien und befühlen diese mit den Händen, oder sie streicheln sich damit gegenseitig über den Körper.
Dann beginnt das eigentliche Spiel. 1 Kind legt sich in die Kreismitte auf den Bauch.
Sie sagen: „Der Tom ist jetzt unsere Pizza. Was brauchen wir alles zum Pizza backen?“
Vielleicht nennen einige Kinder schon verschiedene Lebensmittel. Dann geht es weiter.
„Nun müssen wir unsere Pizza belegen. Jeder darf etwas auf Toms Rücken legen. Ganz vorsichtig, damit wir Tom nicht verletzen.“
Die Kinder belegen Toms Rücken nun im Wechsel mit den verschiedenen Materialien. Beispielsweise ein Chiffontuch als Tomatensoße, welche mit dem Schwamm gleichmäßig auf dem Rücken verteilt werden muss.
Die Kinder können die Berührungen am intensivsten wahrnehmen, wenn der Oberkörper nackt ist. Darüber hinaus können die Kinder versuchen, die Materialien auf Toms Rücken zu stapeln, bis alles wieder hinunter fällt. Dann ist das nächste Kind die Pizza und legt sich in die Mitte.
Ab 2 Jahren. Die Kinder erfahren die Härte und Schwere von Ton und ...
Platzieren Sie den Ton auf einem Tisch in Arbeitshöhe der Kinder. An 2 Tischenden platzieren Sie die Becher mit den Schaschlikspießen.
Achtung! Schneiden Sie zunächst die Spitzen aller Schaschlikspieße ab. So kann sich niemand daran verletzen.
Insgesamt 4 Kinder können an dem Angebot teilnehmen. So kann jedes Kind an einer Seite des Tisches stehen und den Tonklumpen gut erreichen.
Erklären Sie den Kindern die Aufgabe: „Heute wollen wir einen großen Igel aus Ton und Schaschlikspießen bauen. Dazu müsst ihr die Schaschlikspieße in den Ton drücken. Unser Igel braucht ganz viele Stacheln. Er wird ganz stachelig, wenn ihr alle Spieße in den Ton hineinsteckt.“
Die Kinder nehmen die Spieße aus den Bechern und stecken diese in den Tonklumpen. Nach und nach bekommt der Ton mehr und mehr Stacheln. Bevor der Igel fertig ist, liegt ein hartes Stück Arbeit vor den Kindern.
Gemeinsam mit den Kindern können Sie dem Igel Nase, Mund und Augen formen.
Ab 2 Jahren. In diesem Angebot erfahren die Kinder die Beschaffenhe ...
Bereiten Sie das Angebot zunächst vor. Suchen Sie sich einen Raum, der den Kindern viel Bewegungsfreiheit ermöglicht. Füllen Sie die 5 Deckel der Schuhkartons mit Kieselsteinen auf. Dann legen Sie im Wechsel 1 Teppichfliese und 1 Schuhkartondeckel mit Kieselsteinen auf den Boden. So entsteht der harte und weiche Wahrnehmungspfad.
Dann laden Sie die Kinder zu Ihrem Angebot ein. Alle ziehen die Schuhe und die Socken aus. Das Betreten des Pfades mit nackten Füßen ermöglicht die intensivste Form der Wahrnehmungserfahrung.
Die Kinder gehen nacheinander über den Wahrnehmungspfad. Unterstützen Sie die Kinder dabei, indem Sie sie beispielsweise zunächst an die Hand nehmen. Vor allem zu Beginn der Übung können Ängste vor der unbekannten Erfahrung bei den Kindern entstehen. Zur Unterstützung und Motivation können auch Sie mit nackten Füßen über den Pfad gehen und den Kindern durch Ihr Vorbild eventuelle Ängste nehmen. Die Kinder können den Pfad zunächst auch mit den Händen erkunden.
Wenn alle Kinder über den Wahrnehmungspfad gelaufen sind, verbalisieren Sie mit den Kindern gemeinsam deren Erfahrungen.
Anschließend können die Kinder die Übung noch beliebig oft wiederholen.