In unserer Winterwoche entdecken wir gemeinsam die Welt der Wintervögel. Draußen wird es kälter, die Tage kürzer und viele Tiere bereiten sich auf die frostige Zeit vor. Einige Vögel genießen jedoch die kalte Jahreszeit. Spielerisch lernen die Kinder, welche Wintervögel es gibt, wie sie aussehen und wie sie klingen könnten. Lassen Sie die Kinder mit ganzheitlichen Spiel- und Lernangeboten über die Tierwelt staunen. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Wintervögel entdecken“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Bringen Sie das Wochenthema mithilfe einer Klanggeschichte näher. Die ... Angebot ansehen
DI
Laden Sie die Kinder zu einem themenspezifischen Memoryspiel ein! Durc ... Angebot ansehen
MI
Die Kinder schlüpfen heute in die Rolle eines Wintervogels! Fliegen Si ... Angebot ansehen
DO
Der Wintervogel braucht seine Federn, damit er nicht friert. Gestalten ... Angebot ansehen
FR
Singen Sie gemeinsam ein passendes Lied zum Wochenthema! Das Lied förd ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
Welche gefiederten Freunde begegnen uns im Winter? In einem Gesprächsk ... Angebot ansehen
In diesem Bastelangebot lassen die Kinder tolle Futterstationen für di ... Angebot ansehen
Bei diesem Bewegungsspiel lernen die Kinder spielerisch den Unterschie ... Angebot ansehen
Alle Wintervögel sind schon da! Beim Wintervogel-Bingo lernen die Kind ... Angebot ansehen
Die Kinder haben bereits verschiedene heimische Wintervögel kennengele ... Angebot ansehen
Bringen Sie das Wochenthema mithilfe einer Klanggeschichte näher. Die ...
Drucken Sie die Vorlagen aus. Laminieren Sie die Bildkarten und schneiden Sie sie für eine bessere Stabilität aus.
Treffen Sie sich mit 4 Kindern im Sitzkreis.
Sie beginnen bei dem Kind links neben Ihnen und verteilen reihum die folgenden Bildkarten mit dem passenden Instrument:
Durch die Visualisierung erleichtern Sie den Kindern das Verständnis für das Wochenthema.
Benennen Sie jeden Vogel beim Verteilen, das Kind spielt den passenden Klang. Sie erklären, dass jedes Kind reihum nach jedem Satz sein Instrument spielt.
Die Triangel, die den Beginn der Geschichte begleitet, wird von Ihnen gespielt. Das erleichtert das Lernen am Modell und die Kinder haben einen angeleiteten Einstieg in das Angebot.
Lesen Sie dann die Geschichte langsam vor. Bauen Sie Blickkontakt zu dem Kind auf, das an der Reihe ist. Dadurch, dass es reihum geht, erleichtert das die Durchführung und schafft einen altersgerechten Zugang. Bei der letzten Strophe sagen Sie, dass alle zusammen ihre Klänge spielen.
Unsere Wintervögel
Es ist ein kalter Wintermorgen. Der Schnee glitzert. (Triangel)
Das Rotkehlchen erwacht. Es schüttelt seine Federn aus. (Rassel)
Oben auf dem Baum hüpft die Blaumeise von Ast zu Ast. (Glockenspiel)
Die Amsel kommt angeflogen. (Handtrommel reiben)
Die Kohlmeise sitzt im Futterhaus und pickt zufrieden die Körner auf. (Klanghölzer)
Alle Vögel genießen den schönen Wintertag und fliegen vor Freude zusammen durch die Lüfte. (alle Instrumente gemeinsam)
Wiederholen Sie die Geschichte noch einmal. Mit etwas Übung verstehen die Kinder die Idee der Verbindung zwischen Klang und dem jeweiligen Vogel immer besser.
Machen Sie nach Möglichkeit im Anschluss einen kleinen Spaziergang oder schauen Sie gemeinsam aus dem Fenster. Vielleicht entdecken die Kinder die Wintervögel in der Natur.
Achten Sie auf ein langsames Sprechtempo und ausreichende Pausen am Satzende, damit die Kinder Zeit für die Umsetzung haben.
Pro Kind:
Laden Sie die Kinder zu einem themenspezifischen Memoryspiel ein! Durc ...
Drucken Sie die Vorlage doppelt aus. Schneiden Sie die Karten aus und laminieren Sie sie für eine nachhaltige Nutzbarkeit. Dann alle Karten erneut ausschneiden. Stapeln Sie die Karten und fixieren Sie alles mit einem Gummiband.
Treffen Sie sich mit einem Kind an einem geeigneten Tisch im Gruppen- oder Nebenraum.
Verfahren Sie nach dem Spielprinzip von Memory: Das Kind beginnt und deckt nacheinander 2 Karten auf. Sie benennen dabei unbedingt immer den Namen des jeweiligen Vogels.
Das verbessert die Merkfähigkeit und die Verknüpfung des Namens mit dem Aussehen des Tieres.
Ist es ein Paar, ist das Kind noch einmal an der Reihe. Sind es 2 verschiedene Vögel, sind Sie dran. Das Spiel endet, wenn alle Karten aufgedeckt sind. Aufgepasst! Kohlmeise und Blaumeise ähneln sich. Hier ist genaues Hinsehen gefragt!
Wer sammelt die meisten Wintervogel-Paare?
Die Kinder schlüpfen heute in die Rolle eines Wintervogels! Fliegen Si ...
Verteilen Sie 5 Reifen am Rand des Bewegungsraumes. Achten Sie darauf, dass zwischen den Reifen ausreichend Platz ist, damit die Kinder sich frei bewegen können.
Legen Sie in je einen Reifen ein Bild von dem Memoryspiel.
Treffen Sie sich mit 5 Kindern im Bewegungsraum.
Die Kinder sind heute Wintervögel und fliegen durch die Luft. Doch aufgepasst! Wenn es dunkel wird, ertönt die Trommel und alle Vögel müssen schnell in ihre Nester fliegen.
Geben Sie jedem Kind eine Wäscheklammer mit je einem Vogelbild.
Am Ende sollten das Rotkehlchen, die Amsel, die Blaumeise, der Haussperling und die Kohlmeise verteilt sein. Die Kinder sollen sich ihr Bild genau ansehen. Dann helfen Sie bei Bedarf dabei, das Bild mit der Wäscheklammer am unteren Rand des Oberteils des Kindes zu befestigen.
Zuerst suchen die Kinder das passende Nest. Dabei helfen ihnen die vorab ausgelegten Bilder in den Reifen. Erkennen sie ihr Vogelbild wieder? Benennen Sie die Vögel noch einmal mit dem korrekten Namen. Das Kind stellt sich dann in den jeweiligen Reifen.
Erklären Sie das Spiel: Sie sagen „Auf die Plätze, fertig, flieg‘“ und die Kinder laufen mit ausgebreiteten Armen durch den Raum. Sie lassen ausreichend Zeit und schlagen dann einmal laut auf die Trommel. Die Aufgabe der Kinder ist es dann, so schnell wie möglich in ihr Nest zurückzukehren. Wenn alle im richtigen Reifen stehen, kommt die nächste Runde.
Spielen Sie mehrere Runden und variieren Sie mit der Dauer, wann Sie auf die Trommel schlagen.
Nach der letzten Runde bleiben die Kinder im Reifen sitzen. Atmen Sie gemeinsam einmal tief ein und aus, bevor das Angebot endet.
Fördern Sie mit diesem leichten Spiel Orientierung, Bewegung und die Freude am Wochenthema!
Achten Sie darauf, dass die Kinder mit rutschfesten Socken oder Turnschläppchen teilnehmen. Das reduziert die Verletzungsgefahr.
Besprechen Sie im Vorhinein wichtige Verhaltensregeln: achtsamer Umgang, nicht schubsen oder absichtlich umrennen usw.
Pro Kind:
Der Wintervogel braucht seine Federn, damit er nicht friert. Gestalten ...
Drucken Sie die Vorlage aus und schneiden Sie sie aus.
Treffen Sie sich mit 2 Kindern am Tisch.
Erzählen Sie, dass der Vogel sich auf den Winter vorbereitet und warme Federn braucht. Der Einstieg animiert die Kinder zur Mitarbeit.
Bieten Sie jedem Kind vorab die Möglichkeit, die Federn anzufassen. Das sensibilisiert die Kinder für taktile Reize und verdeutlicht, wie sich das Federkleid eines Vogels anfühlt.
Die Kinder suchen sich eine Farbe des Pappkartons aus. Nutzen Sie die Schablone des Vogels, um ihn mithilfe eines Bleistiftes auf den Karton zu übertragen. Schneiden Sie den Vogel aus. Kleiner Tipp: Nutzen Sie eine Helferschere. So binden Sie die Kinder aktiv in das Ausschneiden ein und üben gemeinsam!
Das Kind klebt das Wackelauge auf. Den Rest des Vogels beklebt das Kind mithilfe des Klebestiftes mit den Federn. Geben Sie hier ausreichend Gestaltungsfreiraum!
Dann das Eisstäbchen mittig und unterhalb des Vogels mit dem Flüssigkleber auf der Rückseite aufkleben und gut trocknen lassen. Achten Sie darauf, dass Sie das Eisstäbchen bis maximal zur Hälfte aufkleben, damit das Kind die Stabfigur gut festhalten kann.
Fertig sind die Wintervogel-Eisstäbchen-Figuren, mit denen die Kinder im Kita-Alltag spielen können.
Achten Sie darauf, dass die Kinder die Materialien nicht in den Mund nehmen.
Pro Kind:
Singen Sie gemeinsam ein passendes Lied zum Wochenthema! Das Lied förd ...
Drucken Sie den Liedtext aus und lernen Sie ihn auswendig. Das erleichtert die Durchführung.
Treffen Sie sich mit der Großgruppe im Sitzkreis.
Singen Sie das Lied einmal vor und orientieren Sie sich an der Melodie von „Alle meine Entchen“:
Alle Wintervögel
Alle Wintervögel fliegen durch den Schnee, fliegen durch den Schnee.
Ruft die Amsel fröhlich: „Winter, juche!“
Alle Wintervögel picken Körner auf, picken Körner auf.
Die Meise sucht am Futterhaus und landet dann darauf.
Alle Wintervögel freuen sich so sehr, freuen sich so sehr.
Rotkehlchen sagt leise: „Winter, komm doch her!“
Alle Wintervögel kuscheln warm im Nest, kuscheln warm im Nest.
Zeigen ihre Federn, machen dann ein Fest.
Verbinden Sie das Lied mit Bewegungen. Fragen Sie die Gruppe, wer in die Rolle der Amsel, der Meise und des Rotkehlchens schlüpfen möchte. Das jeweilige Kind steht dann passend zu der Strophe auf und geht durch den Kreis. Bei der letzten Strophe laufen die 3 Kinder gemeinsam durch den Kreis.
Welche gefiederten Freunde begegnen uns im Winter? In einem Gesprächsk ...
Drucken Sie die Vogelbilder und Symbolkarten aus dem Zusatzmaterial aus und laminieren Sie diese. Schneiden Sie die einzelnen Bilder auseinander. Bereiten Sie einen Gesprächskreis vor, indem Sie die Bilder in die Mitte des Kreises legen und die Symbolkarten verdeckt bereithalten.
Versammeln Sie sich mit den Kindern im Gesprächskreis und leiten Sie das Wochenthema ein, indem Sie auf die Vogelbilder aufmerksam machen. Motivieren Sie die Kinder, das Aussehen der Vögel zu beschreiben, indem Sie passende Fragen dazu stellen.
Beispiel: „Wie sehen die Vögel aus? Welche Farben haben sie? Und sind sie eher groß oder klein? Wie sieht der Schnabel aus?“
Finden Sie heraus, ob die Kinder schon Vogelarten benennen können:„Welche Wintervögel kennt ihr schon? Wisst ihr, wie man diesen Vogel nennt?“
Um sich mit den verschiedenen Vogelarten vertraut zu machen, kommen die Symbolkarten zum Einsatz. Jedem Vogel ist ein Symbol zugeordnet, das eins ihrer Merkmale beschreibt.
Legen Sie alle Symbole in der Mitte des Gesprächskreises aus, sodass die Kinder sie gut sehen können, und erklären Sie, dass jedes der Symbole zu einem der Vögel passt.
Dann fangen Sie an, die Symbole zusammen mit den Kindern den Vogelbildern zuzuordnen, indem Sie einen der Vögel beschreiben und ein Merkmal dazu nennen, während Sie das Bild des Vogels hochhalten.
Fragen Sie die Kinder, welches der Symbole auf dem Boden zu diesem Vogel und seiner Beschreibung passt. Das Kind, das zuerst das richtige Symbol nennt, darf es mit einer Holzklammer an das passende Vogelbild kleben. Nennen Sie auch immer den Vogelnamen dazu, sobald ein Symbol zugeordnet wurde, um die Kinder mit den Namen vertraut zu machen. (Beispiel: „Ich bin die Amsel.“)
Halten Sie anschließend das nächste Bild hoch und sagen Sie ein Merkmal zu diesem Vogel. Lassen Sie die Kinder das zugehörige Symbol erraten und setzen Sie dies so lange fort, bis alle Symbole einem Vogel zugeordnet wurden.
So verknüpfen die Kinder jeden Wintervogel direkt mit einem Merkmal und bekommen gleichzeitig eine visuelle Stütze. Das hilft ihnen, Gelerntes besser zu verinnerlichen und sich die unterschiedlichen Vogelarten zu merken.
Beispiele:
Die Vogel-Bilder mit zugeordneten Symbolen können Sie zum Schluss zusammen mit den Kindern im Gruppenraum aufhängen. So haben die Kinder die Möglichkeit. noch einmal nachzusehen, welche Wintervögel sie schon kennengelernt haben, und dieses Wissen zu verinnerlichen.
Nutzen Sie die Bilder für ein Memoryspiel
In diesem Bastelangebot lassen die Kinder tolle Futterstationen für di ...
Bereiten Sie die Papprollen vor, indem Sie mit einer spitzen Schere Löcher in jede Papprolle stechen. Halten Sie die Papprolle vertikal vor sich und stechen Sie dann an der oberen Seite 2 sich gegenüberliegende Löcher in die Pappe (der Abstand zum Rand sollte ca. 1 cm betragen).
Wiederholen Sie dies am unteren Rand der Papprolle. Hier können Sie statt 2 Löchern auch 4 Löcher einstechen. So können später sogar 2 sich überkreuzende Zweige angebracht werden, um den Vögeln mehr Sitzflächen zu bieten.
Füllen Sie das Wildvogelfutter in eine flache Schüssel und stellen Sie diese zusammen mit den vorbereiteten Papprollen am Basteltisch bereit. Legen Sie auch die restlichen Materialien für die Kinder bereit.
Versammeln Sie sich mit 4 Kindern am Basteltisch und lassen Sie jedes Kind eine Papprolle mit Erdnussbutter bestreichen. Achten Sie hierbei darauf, dass die Löcher ausgespart bleiben. Anschließend leiten Sie die Kinder dazu an, ihre mit Fett bestrichene Papprolle durch die Schüssel mit Körnern zu rollen, sodass sie rundum mit Vogelfutter beklebt ist.
Leiten Sie die Kinder dann dazu an, sich ein Stück Kordel abzuschneiden (ca. 20 cm – kürzer oder länger ist aber auch in Ordnung), und helfen Sie ihnen dabei, diese durch die Löcher zu fädeln und festzuknoten, sodass die Futterstation später an der Kordel aufgehängt werden kann.
Zum Schluss werden die Zweige durch die Löcher gesteckt und schon ist die Vogelfutterstation fertig und kann an einem passenden Ort aufgehängt werden!
Und neugierig kann beobachtet werden, welche Vögel zu Besuch kommen.
Platzieren Sie die Futterstation an einem sicheren Ort, der den Vögeln Schutz bietet und trocken bleibt. Ein Platz in der Nähe von Bäumen oder Sträuchern eignet sich gut.
Lassen Sie die Kinder eine gemeinsame größere Futterstation für den Außenbereich basteln, indem Sie gemeinsam die gebastelten Futterstationen zusammenknoten, sodass immer 2 bis 3 Papprollen untereinanderhängen. Hierbei wird die Teamfähigkeit der Kinder gefördert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
pro Kind:
Bei diesem Bewegungsspiel lernen die Kinder spielerisch den Unterschie ...
Drucken Sie das Zusatzmaterial aus, laminieren Sie es ein und schneiden Sie die einzelnen Bilder auseinander.
Drucken Sie außerdem den Reim aus dem Zusatzmaterial aus und lesen Sie ihn ein paar Mal durch.
Bereiten Sie 2 Orte im Gruppenraum vor, die sinnbildlich für den Süden und für ein Winternest im Heimatort stehen. Legen Sie die gelben Tücher in eine Ecke des Gruppenraums und platzieren Sie eins der ausgedruckten Sonnen-Symbole davor, indem Sie es mit Klebeband auf dem Boden fixieren. Für das „Winternest“ legen Sie die weißen Tücher in die Mitte des Gruppenraums und kleben eins der Schneeflocken-Symbole daneben.
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem kurzen Gesprächskreis im vorbereiteten Raum und besprechen Sie mit ihnen, welche der Vögel, die auf den Bildern zu sehen sind, sie schon kennen.
Machen Sie die Kinder dann mit dem Thema Zugvögel vertraut und erklären Sie ihnen, dass manche Vögel im Winter, wenn es ihnen hier zu kalt wird, in den Süden fliegen, wo es warm ist. Vielleicht haben manche Kinder schon einmal Zugvögel am Himmel gesehen?
Nehmen Sie beispielsweise ein Foto eines Vogels in die Hand und fragen Sie die Kinder: „Was denkt ihr – bleibt er hier, wenn es kalt wird, oder fliegt er fort in den Süden, wo es warm ist?“
Sortieren Sie die Vogelbilder zusammen mit den Kindern danach, welche Vögel im Winter hierbleiben und welche der Vögel in den Süden ziehen. Sagen Sie den folgenden Merkreim mehrmals auf und animieren Sie auch die Kinder, mitzusprechen. Ordnen Sie dabei auch die Symbole (Schneeflocke und Sonne) zu und kleben Sie diese mit doppelseitigem Klebeband auf die Vogelbilder. Durch die visuelle Verknüpfung werden die Informationen für die Kinder sichtbarer und unterstützt sie darin, das Gelernte zu verinnerlichen und wiederzuerkennen.
„Amsel, Spatz und Meise klein,
bleiben hier zur Winterzeit.
Rotkehlchen ruft leis’ und klar:
„Ich bleib‘ auch im Winter da!“
Doch Storch und Kranich fliegen fort,
ganz weit – an einen warmen Ort.
Nachtigall und Kuckuck kommen mit,
und singen im Süden dann ihr Lied.“
Knüpfen Sie mit einem kleinen Bewegungsspiel an. Machen Sie die Kinder auf die beiden vorbereiteten Ecken aufmerksam – die „Sonnen-Ecke“ und die „Winter-Ecke“. Sammeln Sie die Vogelbilder aus dem Gesprächskreis wieder ein und entfernen Sie die aufgeklebten Symbole.
Leiten Sie die Kinder dazu an, sich in der Mitte des Raumes zu versammeln, und motivieren Sie sie, nun gedanklich in die Rollen der Wintervögel zu schlüpfen. Erklären Sie, dass Sie gleich Vogelbilder hochhalten und die Kinder dann entscheiden sollen, ob dieser Vogel gern im Winter hierbleibt und somit im Winternest stehen bleibt oder lieber in den Süden, ins Warme, zieht und in die „Sonnen-Ecke“ fliegt.
Wenn alle Kinder bereit sind, zählen Sie:
„1, 2, 3 – wer bleibt hier, wer fliegt vorbei?
4, 5, 6 – such dir deinen Platz, ganz fix!“
Dann sollten alle Kinder als Vogel im Raum unterwegs sein und sich einen Ort zum Überwintern wählen. Wenn alle Kinder in einer der Ecken sind, lösen Sie die richtige Antwort auf.
Alle Kinder, die falsch stehen, „fliegen“ schnell zum richtigen Ort, und Sie platzieren das Vogelbild ebenfalls dort.
Dann versammeln sich alle wieder in der Mitte des Gruppenraums, und Sie halten das nächste Vogelbild gut sichtbar für alle Kinder hoch. Sagen Sie auch immer den Vogelnamen dazu, z. B. „Ich habe eine Amsel entdeckt! Wo willst du im Winter sein, liebe Amsel?“
Wenn alle Vogelbilder dem richtigen Ort zugeordnet wurden, haben die Kinder die Möglichkeit, die Bilder zu betrachten und zu verinnerlichen, welche Vögel in den Süden geflogen und welche im Winternest geblieben sind, um in der Kälte zu überwintern.
Alle Wintervögel sind schon da! Beim Wintervogel-Bingo lernen die Kind ...
Drucken Sie das Zusatzmaterial aus und laminieren Sie es ein. Schneiden Sie die einzelnen Vogelkarten auseinander. Legen Sie die Bingotafeln, alle Vogelkarten und die Knöpfe zum Abdecken auf dem Tisch bereit.
Versammeln Sie sich mit 6 Kindern zum Spielen am Tisch.
Verteilen Sie an jedes Kind eine Bingotafel sowie 9 Knöpfe. Die gemischten Vogelkarten liegen verdeckt vor Ihnen auf dem Tisch.
Geben Sie den Kindern eine kurze Einführung in das Spiel und erklären Sie, dass sie Wintervogel-Bingo spielen und hierbei Konzentration und genaues Hinsehen gefordert ist.
Ziel des Spiels ist es, eine komplette Reihe (senkrecht oder waagerecht) an Vögeln abgedeckt zu haben – dann wurde ein „Bingo“ erreicht.
Legen Sie zu Beginn mit den Kindern fest, welches Wort oder welchen Satz sie sagen, wenn ein „Bingo“ erreicht wurde, wie z. B.: „Alle Wintervögel sind da“ oder ganz einfach „Pieps!“ oder „Bingo“.
Der Spielablauf beginnt damit, dass Sie eine Vogelkarte vom Stapel nehmen und diese den Kindern deutlich zeigen. Sagen Sie dazu auch immer den Vogelnamen: „Ich habe ein Rotkehlchen gefunden!“
Motivieren Sie die Kinder dazu, nun auf ihrer Bingotafel Ausschau nach dem Rotkehlchen zu halten. Wenn der richtige Vogel entdeckt wurde, darf das Kind diesen mit einem Knopf abdecken. Dann geht’s weiter! Ziehen Sie eine weitere Vogelkarte und präsentieren Sie diese den Kindern, sodass jedes Kind gut erkennen kann, um welchen Wintervogel es sich handelt.
Wenn ein Kind alle Vögel einer Reihe abgedeckt hat, ruft es das festgelegte Wort oder den Satz.
Finden Sie einen Abschluss des Spiels, indem das Kind oder die Kinder, die ein „Bingo“ erreicht haben, sagen, welche Wintervögel sie in der Reihe entdeckt haben oder welcher Vogel ihnen am besten gefällt.
Die Kinder haben bereits verschiedene heimische Wintervögel kennengele ...
Drucken Sie für jedes Kind eine Vogelvorlage auf festem, weißem Papier aus und schneiden Sie diese aus oder lassen Sie ältere Kinder ihre Schablone selbst ausschneiden.
Bereiten Sie gemeinsam mit den Kindern bunte Papierschnipsel vor, indem Sie das Seidenpapier in ca. 2 cm (für das „Gefieder“) und 5 cm (für die „Schwanzfedern“) lange Stücke schneiden oder zerreißen.
Die Breite der Papierstücke sollte ungefähr 0,5 bis 1 cm betragen. Sammeln Sie die vorbereiteten Papierschnipsel in einer Schüssel auf dem Basteltisch.
Auf die Moosgummi-Bogen zeichnen Sie mehrere Dreiecke auf, die später als „Schnabel“ aufgeklebt werden können, und legen diese ebenfalls am Basteltisch bereit.
Treffen Sie sich mit 6 Kindern am Basteltisch und verteilen Sie an jedes Kind eine der Vogel-Vorlagen.
Beginnen Sie damit, die Kinder nach ihrem Lieblingsvogel zu fragen – vielleicht gefällt ihnen einer der heimischen Wintervögel besonders oder sie kennen andere Vögel. Erklären Sie den Kindern, dass sie jetzt ihren Lieblingsvogel basteln können, indem sie die Vorlage vor ihnen mit Federn aus Seidenpapier bestücken. Hier ist auch Raum für Fantasie und vielleicht entstehen ganz eigene Fantasievögel.
Als Erstes das Gefieder!
Zeigen Sie den Kindern, wie sie ihre Vorlage mit den Seidenpapierschnipseln bekleben können und so die Federn des Vogels gestalten. Wenn ein Kind beispielsweise ein Rotkehlchen basteln möchte, leiten Sie es dazu an, mehrere Stücke des roten Seidenpapiers an der passenden Stelle und an den restlichen Stellen braunes Papier aufzukleben.
Am Ende unterstützen Sie die Kinder darin, einen passenden Schnabel aus dem Moosgummi auszuschneiden und diesen aufzukleben. Wer möchte, kann dann noch Wackelaugen aufkleben.
Jetzt sind die Lieblingsvögel fertig und können auf einem gemeinsamen Gruppenbild aufgeklebt oder mit nach Hause genommen werden.
Bastelscheren sollten nur unter Aufsicht eines Erwachsenen benutzt werden.
Wenn jedes Kind seinen Lieblingsvogel gebastelt hat, malen Sie einen großen Baum auf ein dickes DIN-A2-großes Papier. Malen Sie mehrere Äste, auf denen die gestalteten Lieblingsvögel der Kinder Platz finden können. So entsteht ein gemeinsames buntes Vogelbild.
Pro Kind: