Jetzt wird es spannend! Eine Reise zu den Sternen wartet auf Sie und die Kinder. Gemeinsam schweifen Sie in die fernste der Fernen, um Sterne, Planeten und Sonnen zu erkunden. Die Jüngsten erlangen in einer Bewegungsgeschichte erste Kenntnisse über das All. Weiter geht es mit einer selbst gebastelten Rakete, einem Legespiel zu den Sternen und einer wunderschönen Traumgeschichte über eine Reise zu den Sternen. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Wir fliegen zu den Sternen“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
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3 - 6 Jahre
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Damit die Kinder eine Vorstellung von den Sternen und dem All bekommen ...
Drucken Sie die Bewegungsgeschichte aus dem Zusatzmaterial aus.
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. Dann sprechen Sie den Text aus der linken Spalte und führen dazu die Bewegungen aus der rechten Spalte aus. Auf diese Weise erlangen die Kinder Sachwissen über das All und Raketenflüge.
Bewegungsgeschichte: Reise zu den Sternen
| Text: | Bewegungen: |
| Hurra! Heute gibt es einen lauten Knall, denn wir fliegen gleich ins All! | Die Kinder strecken die Arme jubelnd über dem Kopf aus. Dann klatschen sie 1-mal in die Hände. |
| Wir ziehen unseren Raumanzug an, damit uns nichts passieren kann. | Alle streichen sich von den Füßen den Körper aufwärts bis zu den Schultern hinauf. |
| Auch ein Helm kommt auf den Kopf. Der passt über jeden Zopf. | Alle streichen sich mit beiden Händen über den Kopf. |
| Wir steigen in die Rakete ein. Heute hat jeder Lust, dabei zu sein. | Alle machen einen imaginären Schritt in die Rakete. |
| Wir setzen uns gemütlich hin. Schnallen uns an, damit wir beim Abflug bereit sind. | Alle setzen sich gemütlich hin und schnallen ihren imaginären Gurt um. |
| Da schaut! Seht ihr all die Sterne? Die leuchten nicht mehr aus der Ferne! | Alle zeigen mit ausgestrecktem Zeigefinger umher. Dann bewegen sie diesen von links nach rechts. |
| Sie strahlen uns direkt ins Gesicht. Blenden unsere Augen mit ihrem hellen Licht. | Alle legen sich für einen kurzen Moment die Hände über die Augen. |
| Jetzt ist es Zeit! Wir fliegen wieder zur Erde zurück. Steigen aus der Rakete, und auch unsere Sternenreise ist jetzt aus. | Alle schauen auf ihre imaginäre Armbanduhr. Machen einen Schritt ins Nichts und winken zum Abschied der Reise. |
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Die Kinder schauen Ihnen zu, wie Sie die Rakete zusammenkleben. Auch wenn sie nicht mithelfen, fördern Sie damit das Sachwissen über das Bauen von Formen bei den Kindern. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Kinder nicht in Berührung mit der Heißklebepistole und dem Cuttermesser kommen können.
Sie legen den viereckigen, länglichen Karton auf den Boden. Mit dem Cuttermesser schneiden Sie in eine der 4 Seiten eine Tür/Öffnung der Rakete. Mit der Heißklebepistole kleben Sie an die übrigen 3 Seiten an der Unterseite des Kartons 3 Tragflächen an.
Jetzt breiten Sie die Zeitungen als Schutz auf dem Boden aus und stellen die Rakete darauf. Die Kinder können nun alle zusammen die Rakete in ihrer Wunschfarbe anmalen. Wenn alles getrocknet ist, können Sie den Bau der Rakete wie folgt fortsetzen.
Sie rollen die orange Pappe in DIN A3 zu einer Schultüte bzw. zu einer Raketenspitze auf. Stellen Sie nun die Rakete senkrecht in den Raum. Die Tragflächenteile und die Tür befinden sich in Bodennähe. Oben auf dem Rand der Rakete verteilen Sie dann den Heißkleber und setzen die Raketenspitze darauf. Wenn alles getrocknet ist, ist die Rakete auch schon fertig. (Siehe Foto zu diesem Wochenfahrplan.)
Nacheinander können die Kinder in die Rakete hineinschauen oder kurz hineinklettern. Zur Erinnerung können Sie Fotos für die Portfolios der Kinder machen.
Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht mit der Heißklebepistole und dem Cuttermesser in Berührung kommen können.
Für 1 Rakete benötigen Sie:
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Drucken Sie die Datei aus dem Zusatzmaterial als Vorlage für die Sterne aus. Dann fertigen Sie aus der Vorlage eine Sternenschablone und übertragen den Stern ca. 20-mal auf die gelbe Pappe. Dazu nutzen Sie den Bleistift.
Schneiden Sie die 20 Sterne aus und laminieren Sie alles zur besseren Haltbarkeit. Zum Schluss verteilen Sie die Klettpunkte auf der dunkelblauen Pappe und kleben auf jeden Stern ebenfalls einen Klettpunkt auf. Legen Sie die vorbereiteten Sterne in einem Körbchen bereit.
Versammeln Sie sich mit 4 Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden.
Erklären Sie den Kindern: „Das ist unser Nachthimmel. Was fehlt? Genau! Die Sterne fehlen noch. Ihr könnt sie aber noch aufkleben.“
Nun beginnen die Kinder damit, die laminierten Sterne mit den Klettpunkten auf die dunkelblaue Pappe zu kletten. Damit fördern Sie die Feinmotorik der Jüngsten.
Wenn der Nachthimmel fertig ist, d. h. alle Sterne aufgeklebt sind, können die Kinder die Sterne wieder abnehmen und in das Körbchen legen. Das Spiel kann dann wieder von vorn beginnen.
Wenn die Kleinkinder eine Rakete mit bunten Stiften anmalen, fördern S ...
Drucken Sie das Ausmalbild aus dem Zusatzmaterial für die Kinder in Größe DIN A4 aus. Legen Sie die Buntstifte und die Ausdrucke auf einem Tisch für die Kinder bereit.
Die Kinder setzen sich vor ihr Ausmalbild mit der Rakete. Sie wählen die Farben nach ihren Vorstellungen aus und kolorieren damit die Rakete.
Während die Kinder malen, können Sie ihnen die folgenden Reime vorlesen, um das Malen bzw. die Ausdauer der Kinder beim Malen zu unterstützen:
Reime zur Rakete:
Meine Rakete fliegt heute noch ins All,
das macht einen lauten Knall!
Meine Rakete fliegt bis zu den Sternen.
Die leuchten weit hinaus in weite Fernen.
Deine Rakete ist bunt und leuchtet grell und schrill,
sodass jeder mal mit ihr fliegen will.
Deine Rakete fliegt über Häuser und Bäume bis weit in den Himmel hinaus.
Sie verlässt die Erde und fliegt zu den Sternen hinauf.
Pro Kind benötigen Sie:
Mit dieser Geschichte regen Sie nicht nur die Fantasie und Vorstellung ...
Drucken Sie die Geschichte aus dem Anhang zu diesem Wochenfahrplan aus.
Versammeln Sie sich mit den Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. Dann lesen Sie den folgenden Text für die Kinder vor. Achten Sie auf die Reaktionen der Kinder. Lesen Sie langsam, um jedem Kind die Möglichkeit zu geben, das Gehörte zu verstehen. Wenn alle gemütlich sitzen, kann es auch schon losgehen.
Vorlesegeschichte: Meine Reise zu den Sternen
Als ich noch klein war, träumte ich immer davon, Astronautin zu werden. So gern wollte ich mit meiner Rakete die Erde verlassen und das Universum rund um unseren Planeten erforschen. Ich stellte mir vor, wie ich in die Rakete stieg und mich anschnallte. Natürlich trug ich einen Helm und einen Astronautenanzug mit Sauerstoffflasche auf dem Rücken. Schließlich wusste ich auch damals schon, dass es im Weltall keine Luft zum Atmen gibt. Dann ging es auch schon los! Wie ein Pfeil raste ich mit meiner Rakete in die Höhe. Hinter mir spuckte die Rakete Feuer und vor mir tat sich der Sternenhimmel auf. Ich steuerte die Rakete vorsichtig an der Sonne vorbei, denn ich wusste: Käme ich der Sonne zu nah, würden meine Rakete und ich verbrennen. Also flog ich zu den anderen Planeten unseres Sonnensystems. Überall machte ich kurz Halt. Auf der Venus, dem Mond, dem Mars, dem Jupiter, dem Uranus, dem Neptun und dem Saturn. Wenn es möglich war, nahm ich ein kleines Andenken von jedem Planeten mit. Von allen machte ich Fotos. Dann stieg ich wieder in meine Rakete und machte mich auf die Heimreise. Aus dem Inneren der Rakete winkte ich den einzelnen Planeten und auch der Sonne zu. Hier und da grüßte ich einen Stern. Schließlich landete ich wohlbehalten und ein bisschen müde wieder auf der Erde. Immer war ich froh, wieder auf meinem Heimatplaneten zu sein. Gleichzeitig fühlte ich mich auch immer ein bisschen traurig. Schließlich fand ich es im Weltall wunderschön. Immer wenn ich gerade wieder in meine Rakete steigen wollte, weckte mich meine Mama mit den Worten: „Guten Morgen xy (hier Ihren Namen einsetzen). Zeit, aufzustehen. Wir wollen gleich in den Kindergarten.“ Dann wusste ich, ich hatte wieder nur geträumt.
Im Anschluss an die Geschichte können Sie einen Gesprächskreis eröffnen. Dazu nutzen Sie beispielsweise die folgenden Fragen:
Die Kinder lauschen gespannt den Erzählungen vom kleinen Stern, tauche ...
Drucken Sie für jedes Kind das Ausmalbild aus dem Zusatzmaterial aus und legen Sie es genauso wie Buntstifte, Glitzer und Bastelkleber am Basteltisch bereit.
Treffen Sie sich mit den Kindern am Basteltisch und verteilen Sie die Ausmalbilder. Kündigen Sie an, dass Sie gleich eine Geschichte über den Weltraum vorlesen werden – wer mag, kann nebenbei seine eigene Rakete gestalten, um damit gedanklich das Weltall zu erkunden. Die Kinder, die nur zuhören möchten, suchen sich einen gemütlichen Platz, an dem sie gut zur Ruhe kommen können.
Erwähnen Sie zu Beginn, dass während der Geschichte nur Buntstifte benutzt werden sollen. Bastelscheren und -kleber kommen nur unter Aufsicht von Ihnen zum Einsatz – es wird nach der Geschichte genügend Zeit geben, das Bild zu ergänzen.
So bleibt die Atmosphäre im Raum während des Vorlesens ruhig und konzentriert und hilft den Kindern, gedanklich ins Thema einzutauchen.
Warten Sie, bis jedes Kind einen Platz gefunden hat und zur Ruhe gekommen ist, und beginnen Sie dann, die Geschichte vorzulesen:
Der kleine Stern auf Weltraum-Reise
Hallo Kinder! Ich bin Lumi – ein hell leuchtender Stern im Weltraum.
Ihr könnt mich nachts am Himmel sehen – sowie viele andere Sterne. Wir alle sind leuchtende Kugeln, aber wir sind so weit entfernt von euch, dass ihr uns nur als leuchtende Punkte am Himmel seht. Manche Sterne ergeben sogar zusammen ein Sternenbild, vielleicht habt ihr davon schon einmal gehört oder eins am Sternenhimmel gesehen.
Hier oben im Weltraum gibt es so viel Spannendes zu entdecken! Komm, steig in deine Rakete und flieg mit mir ins All.
Ihr befindet euch auf dem Planeten Erde. Ich habe gehört, da gibt es viel Wasser, zum Beispiel Flüsse und Seen. Und ganz viele Pflanzen und Bäume. Und neben euch Menschen leben auf der Erde auch viele verschiedene Tiere. Das hört sich total spannend an und es gibt bestimmt viel zu erkunden auf der Erde.
Bestimmt kennt ihr auch den Mond. Ihr könnt ihn vor allem nachts am Himmel sehen, manchmal scheint er besonders hell und ist ganz rund – dann ist Vollmond. An manchen Tagen sieht er aus wie eine Banane, das ist dann die Mondsichel. Und manchmal sieht man ihn kaum. Aber er ist immer da, denn der Mond ist der ständige Begleiter der Erde und ist immer nah an eurem Planeten. So als würden der Mond und die Erde zusammen durch den Weltraum reisen.
Und dann gibt es noch die Sonne – sie ist besonders wichtig, denn sie schenkt euch Licht und Wärme, ohne sie wäre es viel zu kalt. Die Sonne ist wie wir Sterne, eine große Kugel aus Licht. Sie sorgt dafür, dass Pflanzen wachsen können und ihr Menschen euch wohlfühlt.
Die Erde ist ein besonderer Planet und so viele Lebewesen haben hier ihren Platz. Im Weltraum gibt es aber auch andere Planeten – sie sehen jedoch ganz anders aus als der, auf dem ihr lebt. Manche Planeten im Weltraum sind zum Beispiel blau und eiskalt. Andere sind rot und ganz warm. Der Mars zum Beispiel ist rot, und auf diesem Planeten gibt es viel Staub und Steine – es sieht dort ein bisschen aus wie in einer Wüste. Ein anderer bekannter Planet ist der Saturn – er sieht aus wie eine Kugel mit einem Ring drumherum. Dieser Ring besteht aus Eis und ganz vielen kleinen Steinen, die umherschweben.
Wie du hörst, ist der Weltraum spannend und jeder Planet ist anders.
Es gibt hier oben viel zu entdecken, und mit deiner Rakete kannst du gedanklich noch ein bisschen durch den Weltraum fliegen. Da ist auch viel Platz für Fantasie – vielleicht fliegst du zu einem besonders bunten, interessanten Planeten, auf dem du seltsame, freundliche Wesen triffst, die noch niemand kennt …
Lassen Sie die Kinder nach der Geschichte ihre Raketen zu Ende gestalten und bieten Sie ihnen an, die Bilder mit Planeten zu ergänzen, die sie aus farbigem Papier ausschneiden und gestalten können.
Wieso ist es eigentlich tagsüber hell und nachts dunkel? In diesem Ang ...
Zeichnen Sie mit einem Bleistift grobe Umrisse der Kontinente auf die Styroporkugel, um diese später von den Kindern bemalen zu lassen.
Legen Sie die Styroporkugel und alle anderen Materialien auf einem Tisch bereit.
Kommen Sie mit 5 Kindern am vorbereiteten Tisch zusammen. Bevor das Experiment beginnt, lassen Sie die Styroporkugel von den Kindern in unseren Planeten verwandeln. Zeigen Sie den Kindern, welche Flächen Wasser sind und wo auf der Erdkugel Land ist. Mit den Acrylfarben können die Kinder dann das Meer blau und die Kontinente farbig anmalen und nach Belieben Bäume, Menschen und Tiere aufmalen.
Bevor das Experiment startet, setzen sich die Kinder mit dem Planeten Erde auseinander und entdecken, wie viel Wasser und wie viel Land vorhanden ist.
Zeigen Sie den Kindern auch ungefähr die Stelle, wo Deutschland liegt, und markieren Sie diese Stelle dann mit einer Pin-Nadel, um sichtbar zu machen, wo wir uns auf der Erde befinden und dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.
Lassen Sie die Kugel etwa 30 bis 60 Minuten lang trocknen.
Wenn die Kugel getrocknet ist, treffen Sie sich wieder mit den Kindern am Tisch und bereiten den Versuch vor.
Stechen Sie den Schaschlik-Spieß vorsichtig durch die Styroporkugel, sodass der Holzstab auf jeder Seite der Kugel etwa 5 bis 10 cm herausschaut.
Reicht ein Schaschlik-Spieß nicht aus, stecken Sie von jeder Seite einen Spieß in die Styroporkugel.
Um sicherzugehen, dass die Kugel dabei nicht bricht, drehen Sie den Holzstab währenddessen und stechen Sie ihn langsam und mit leichtem Druck durch die Styroporkugel.
Erklären Sie währenddessen schon, dass die Kugel die Erde darstellt und die Taschenlampe die Sonne repräsentieren soll. „Wir wollen uns gleich anschauen, wie Tag und Nacht entstehen – wann es also hell ist auf unserem Planeten und wann dunkel.“
Dann kann das Experiment beginnen. Leiten Sie eines der Kinder dazu an, die Kugel an den beiden Enden des Holzstabs festzuhalten und sie zu drehen. Wichtig ist dabei, dass die Kugel nicht hin und her bewegt wird, sondern sich nur um ihre eigene Achse dreht. Jetzt helfen Sie einem anderen Kind dabei, die Taschenlampe so zu halten, dass sie mit einem Abstand von 30 cm auf die Kugel leuchtet. Auch die Taschenlampe sollte möglichst still gehalten werden.
Dunkeln Sie anschließend den Raum ab und schalten Sie die Taschenlampe ein. Jetzt ist eine Seite der Erdkugel beleuchtet und die andere dunkel. Entdecken Sie mit den Kindern, wie sich das Licht auf der Erdkugel verändert, wenn sich die Kugel um sich selbst dreht, und erklären Sie dabei den Zusammenhang:
Die Erde dreht sich um sich selbst und sorgt so dafür, dass immer eine Seite der Sonne zugewandt ist und somit hell ist – auf dieser Seite der Erde ist dann Tag. Die andere Seite, die von der Sonne abgewandt ist, ist dunkel – dort ist dann Nacht.
Fragen Sie die Kinder, was sie sehen.
„Wo ist es jetzt hell auf der Erde und wo dunkel?“
„Wo befinden wir uns auf der Erdkugel und ist es gerade hell oder dunkel bei uns?“
Zusammen powern sich die Kinder aus und erkunden verschiedene Fantasie ...
Suchen Sie passende Musik heraus und stellen Sie diese im Bewegungsraum bereit.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Bewegungsraum und erklären Sie ihnen den Spielablauf.
Zunächst liegen alle Kinder in der Mitte des Raums auf dem Boden und trommeln mit ihren Fingern oder Händen auf den Boden. Dabei sagen Sie laut: „Knall, knall, knall, wir fliegen jetzt ins All!“ Zählen Sie anschließend gemeinsam mit den Kindern, die schon zählen können, gemeinsam herunter: „10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0!“
Bei 0 stehen alle Kinder auf und fliegen mit ausgestreckten Armen quer durch den Raum. Irgendwann nennen Sie einen Planeten, z. B.: „Wir landen auf dem Hüpf-Planeten!“ Animieren Sie die Kinder, sich wieder in der Mitte des Raums zu versammeln und sich passend zum Planeten fortzubewegen.
Nach 10 bis 15 Sekunden wird die Rakete erneut gestartet und alle Kinder fliegen zum nächsten Planeten. Motivieren Sie die Kinder, sich wieder in der Mitte des Raums zu versammeln, sich auf den Boden zu legen und erneut zu trommeln. Alle sagen zusammen: „Knall, knall, knall, wir fliegen jetzt ins All!“
Anschließend zählen Sie wieder von 10 bis 0 herunter, und die Kinder laufen mit ausgestreckten Armen durch den Raum, bis Sie oder eines der Kinder einen Planeten nennen.
Vielleicht haben auch die Kinder kreative Vorschläge, auf welchem Planeten sie als Nächstes landen.
Beispiele:
| Planet | Bewegung |
| Krabbel-Planet | Die Kinder krabbeln auf dem Boden umher. |
| Wirbel-Planet | Die Kinder drehen sich im Kreis. |
| Rückwärts-Planet | Die Kinder laufen rückwärts durch den Raum. |
| Stille-Planet | Die Kinder laufen ganz leise und auf Zehenspitzen durch den Raum. |
| Frosch-Planet | Die Kinder springen wie Frösche durch den Raum. |
| Schlangen-Planet | Die Kinder bewegen sich liegend (kriechend) durch den Raum. |
| Roboter-Planet | Die Kinder bewegen sich mit steifen, eckigen Bewegungen wie Roboter durch den Raum. |
Begleiten Sie das Spiel mit passender Musik, um die Weltraum-Atmosphäre zu unterstreichen oder das Spiel spannender zu gestalten.
Starten Sie die Musik immer, nachdem der Countdown gezählt wurde und die Kinder mit ausgestreckten Armen durch den Raum fliegen, und stoppen Sie die Musik, wenn Sie den Planeten nennen.
Schwarzer Sand sieht nicht nur spannend aus, sondern eignet sich super ...
Drucken Sie die beiden Bilder aus dem Zusatzmaterial sowie die Formen aus. Schneiden Sie die Formenkarten auseinander, sodass Sie 5 Karten haben, die jeweils eine Form abbilden.
Bereiten Sie 4 Forscherstationen vor, indem Sie den schwarzen Sand in 4 flache Behälter füllen. 2 der Behälter sollen als „Sternen-Station“ vorbereitet werden und die 2 anderen als „Formen-Station“.
Bereiten Sie dafür mit 2 bis 3 Kindern kleine Sterne aus Tonkarton vor. Nutzen Sie dafür die Sternen-Papierstanzer und bereiten Sie insgesamt ungefähr 40 Sterne vor. Pro „Sternen-Station“ sollen ca. 20 Sterne im Sand untergemischt werden.
Füllen Sie die ausgestanzten Sterne in die beiden Sandbehälter und legen Sie auch 2 Zangen oder große Pinzetten daneben sowie 2 kleine Schüsseln, in die später die gesammelten Sterne kommen. Darüber legen Sie das ausgedruckte Sternenbild aus dem Zusatzmaterial, um die Station zu kennzeichnen.
Vor die „Formen-Station“ legen Sie einen Stapel mit den ausgedruckten Formenkarten sowie das Galaxy-Bild aus dem Zusatzmaterial.
Versammeln Sie sich mit 4 bis 6 Kindern an den Forschungsstationen.
Wenn Sie sich mit 6 Kindern treffen, dürfen 2 Kinder erst einmal zusehen und genau beobachten. Dies kann ein wichtiger Lernaspekt sein, weil die Kinder lernen, sich abzuwechseln, und das Beobachten hilft ihnen, die Aufgabe erst genau zu verstehen und zu sehen, wie andere Kinder an die Aufgabe herangehen. Wenn ein Kind an einer Station fertig ist, wird durchgewechselt. Achten Sie darauf, dass jedes Kind am Ende jede Station ausprobieren konnte.
Beschreiben Sie den Kindern zu Beginn, dass sie hier zu Galaxy-Forschern werden und entweder die Formen der Galaxy entdecken und diese mit dem Finger nachzeichnen oder mit den Zangen Sterne fangen, indem sie diese aus dem Sand sammeln. Beides erfordert viel Geduld und Konzentration.
Leiten Sie die Kinder an der Formen-Station an, sich die Form auf der Karte ganz genau anzusehen und diese dann mit dem Finger im Sand nachzumalen. Einige Kinder werden dabei Unterstützung benötigen, dann kann es hilfreich sein, wenn Sie die Form einmal im Sand vormalen und das Kind die vorgezeichnete Linie im Sand nur noch mit dem Finger nachfahren muss. Auch so lernt das Kind die Form kennen und macht gleichzeitig eine sensorisch wertvolle Erfahrung. Wenn die Form erfolgreich nachgemalt wurde, wird die Karte zur Seite gelegt, der Sand wieder geglättet und eine neue Form vom Stapel gezogen.
Unterstützen Sie die Kinder an der Sternen-Station bei Bedarf und leiten Sie sie dazu an, alle Sterne mit der Zange aus dem schwarzen Sand zu sammeln und in die Schüssel zu legen. Das Halten der Zange und das Aufsammeln der Sterne sind gute Übungen, um die Hand-Augen-Koordination und Feinmotorik der Kinder zu trainieren.
Heute lassen die Kinder magische Galaxien aus Wasserfarbe entstehen un ...
Bereiten Sie den Basteltisch vor, indem Sie den Tisch mit einer Basteldecke abdecken und die Malkittel für die Kinder bereitlegen.
Befüllen Sie die Becher mit Wasser, und stellen Sie alle Materialien am Basteltisch bereit. Die weiße Farbe legen Sie erst einmal beiseite, da diese erst zum Schluss zum Einsatz kommen sollte.
Drucken Sie die Bilder aus dem Zusatzmaterial aus, um den Kindern Beispiele einer „Wasserfarben-Galaxie“ zu zeigen.
Treffen Sie sich mit den Kindern am Basteltisch und zeigen Sie die Beispielbilder. Unterstützen Sie die Kinder darin, den Kittel anzuziehen, und verteilen Sie dann an jedes Kind ein Blatt Papier.
Jetzt darf das Papier richtig nass gemacht werden, damit die Farben weich ineinanderlaufen und der Galaxie-Effekt entsteht. Leiten Sie die Kinder an, mit einem Pinsel Wasser auf ihr Papier aufzutragen und es nass zu machen.
Dann zeigen Sie den Kindern, wie sie mit einem Küchenpapier oder einem Schwamm Wasserfarbe auf ihr nasses Papier auftragen können, indem sie die Farbe mit dem Schwamm oder dem Küchenpapier auf das Papier tupfen. Die Wasserfarbe kann natürlich auch mit einem Pinsel aufgetragen werden. Es entstehen tolle Galaxie-Effekte, egal ob die Kinder tupfen, wischen oder streichen.
Zeigen Sie den Kindern verschiedene Techniken und lassen Sie sie dann selbst ausprobieren und intuitiv zwischen den Techniken wechseln.
Wenn die Hintergründe fertig gestaltet wurden, legen Sie die Bilder für etwa 10 Minuten zum Trocknen beiseite.
Dann wird es magisch!
Finden Sie sich wieder mit den Kindern am Basteltisch zusammen. Die Kinder können jetzt mit einem Borstenpinsel (oder einer Zahnbürste) und weißer Farbe Sterne in ihrer Galaxie entstehen lassen.
Erklären und zeigen Sie den Kindern, wie sie das machen.
Verdünnen Sie hierfür die weiße Farbe mit etwas Wasser und tunken Sie dann einen Borstenpinsel in die weiße Farbe. Streichen Sie überschüssige Farbe ab – das ist wichtig, damit die weiße Farbe nicht vom Pinsel tropft und ein großer weißer Klecks entsteht. Halten Sie den Pinsel über das Bild und klopfen Sie mit dem Finger oder einem anderen Pinsel sanft gegen den Borstenpinsel, sodass weiße Sprenkel auf das Bild regnen.
Diese Technik ist für die Kinder besonders spannend und mit den Sternen-Sprenkeln bekommt jedes Bild seinen magischen Feinschliff.
pro Kind: