Montag
Wochenplan 21.09 - 27.09.2026
Hören und Sehen
In diesem Wochenfahrplan stehen die Wahrnehmungsbereiche Hören und Sehen im Vordergrund. Sie bereiten verschiedenste Wahrnehmungsspiele für die Kinder vor und fordern die jeweiligen Sinne heraus. Das gelingt Ihnen z. B. mit dem Hör- und Sehmemory, mit einer selbst gebastelten Kamera, die die Welt ganz bunt zeigt, oder in einem Bewegungsspiel, in dem es um schnelles Hören und Reagieren geht. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Hören und Sehen“ finden Sie im neuen Wochenplan.
Angebote des Wochenplans
U3 Kinder 1–3 Jahre
-
Montag
Sie schärfen den Hör- und den Sehsinn der Jüngsten, wenn Sie ihnen die ... -
Dienstag
Wahrnehmungsspiel: Die Welt ist bunt
Mit dieser selbst gebastelten Kamera aus Papier und Pappe zaubern Sie ... -
Mittwoch
Geräuscheturnen
Mit diesem Bewegungsspiel sorgen Sie für Spaß und gute Laune. Ganz neb ... -
Donnerstag
Wer hört den Dieb?
Wer erwischt den Dieb? Bei diesem spannenden Spiel wird der Hörsinn he ... -
Freitag
Suchbild: Schau genau!
Mit diesen Suchbildern fordern Sie den Sehsinn der Jüngsten heraus. Nu ...
Ü3 Kinder 3–6 Jahre
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Klangexperimente
Im heutigen Angebot werden die Kinder zu Klang-Experten. Dabei experim ...
Montag
-
Ohren spitzen auf dem Klangweg
Die Orientierung im Alltag geschieht überwiegend über die Augen. Im he ...
Dienstag
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Windspiel aus Kochlöffeln
Im Sommer lieben wir Windspiele besonders. Wir sind mehr draußen und l ...
Mittwoch
-
Seh-Memory – 1 Paar und 1 Bewegung
Memory ist bei vielen Kindern beliebt und alle möchten gewinnen und di ...
Donnerstag
-
Malen nach Klängen
Beim Lauschen von Musik wird heute nicht mit dem Körper reagiert, sond ...
Freitag
Hör- und Sehmemory
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration
Sie schärfen den Hör- und den Sehsinn der Jüngsten, wenn Sie ihnen die ...
Vorbereitung
Laden Sie die MP3s auf Ihr Abspielgerät herunter und drucken Sie das Zusatzmaterial in Farbe aus. Dann schneiden Sie die Tiermotive entlang der Linien aus und laminieren diese zur besseren Haltbarkeit. Legen Sie alle Karten im Karton für die Kinder bereit.
So wirds gemacht
Versammeln Sie sich mit 5 Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. In die Kreismitte stellen Sie den Karton mit den Bildkarten. Die Kinder entnehmen dem Karton die Karten und betrachten die Tiere. Nacheinander benennen Sie gemeinsam mit den Kindern die verschiedenen Tiere.
Jetzt spielen Sie die MP3s nacheinander für die Kinder ab. Mit Ihrer Hilfe ordnen die Kinder die Tierstimmen den jeweiligen Bildkarten wie folgt zu:
- Hahn: Kikeriki
- Kuh: Muh, Muh
- Vogel: Piep, Piep
- Hund: Wau, Wau
- Katze: Miau, Miau
Anschließend werden die Karten wieder in den Karton zurückgelegt und das Spiel kann von Neuem beginnen.
Variation der Durchführung
Sie legen eine Bildkarte vor den beiden Kindern auf den Boden. Wer von beiden zuerst das passende Tiergeräusch machen kann, erhält die Karten.
Das wird gebraucht
- 1 Ausdruck des Zusatzmaterials „Tiere“
- 1 Download der MP3s „Tiergeräusche“ aus dem Zusatzmaterial
- 1 Abspielgerät für die MP3s
- 1 Schere
- 1 Karton
- 1 Laminiergerät samt Folien
Downloads
- Mo_PKP September 26 ZM U3
- Mo_Hör- und Sehmemory_Hahn
- Mo_Hör- und Sehmemory_Hund
- Mo_Hör- und Sehmemory_Katze
- Mo_Hör- und Sehmemory_Kuh
- Mo_Hör- und Sehmemory_Vogel
Wahrnehmungsspiel: Die Welt ist bunt
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration, MINT
Mit dieser selbst gebastelten Kamera aus Papier und Pappe zaubern Sie ...
Vorbereitung
Breiten Sie die Zeitungen als Schutz auf einem Tisch aus. Schneiden Sie aus den beiden Pappstücken mittig ein Loch aus. Achten Sie darauf, dass der kreisrunde Ausschnitt auf beiden Pappen an der gleichen Stelle ist. Dann legen Sie die übrigen Materialien für das Kind auf den Zeitungen bereit.
So wirds gemacht
Laden Sie immer 2 Kinder gemeinsam zum Basteln ein.
Zuerst füllen Sie die jeweilige Lieblingsfingerfarbe der Kinder auf 2 Pappteller.
- Schritt: Jedes Kind malt seine beiden Pappstücke mit den runden Ausschnitten in seiner Lieblingsfarbe von einer Seite an.
- Schritt: Wenn alles getrocknet ist, legt das Kind ein Pappstück mit der farbigen Seite nach unten auf die Zeitungen. Als Nächstes streicht es die Oberseite mit Kleber ein und klebt das Transparentpapier darauf fest.
- Schritt: Anschließend streicht es auch den äußeren Rand des Transparentpapiers mit Kleber ein und setzt das 2. Pappstück mit der nicht angemalten Seite nach unten darauf. Fertig ist die Kamera.
Die Kinder können nun ihre Kamera mit sich tragen, stehen bleiben und einen Blick durch die Kamera in seiner Lieblingsfarbe werfen. So sammelt das Kind individuelle und einmalige Eindrücke aus seiner Umwelt.
Noch vielfältiger werden diese visuellen Erlebnisse, wenn die Kinder ihre Kameras untereinander tauschen. So erleben die Kinder die Welt in verschiedenen Farben.
Zur Erinnerung machen Sie ein Foto vom Kind, wie es durch seine selbst gebastelte Kamera schaut.
Das wird gebraucht
- alte Zeitungen
- 1 Cuttermesser
- 1 Kamera
- 1 Ausdruck des Zusatzmaterials „Bastelanleitung Kamera“
Pro Kind benötigen Sie:
- 2 Stücke Pappe von einem Pappkarton in DIN A5
- 1 Pinsel
- 1 Pappteller mit Fingerfarbe in der Wunschfarbe des Kindes
- 1 Transparentpapier in Größe DIN A5 in der Wunschfarbe des Kindes
- 1 Klebestift
Downloads
- Di_PKP September 26 ZM U3
Geräuscheturnen
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration, Körper, Bewegung und Gesundheit
Mit diesem Bewegungsspiel sorgen Sie für Spaß und gute Laune. Ganz neb ...
Vorbereitung
Sie bereiten das Spiel vor, indem Sie in jede Raumecke im Turnraum einen Turnkasten platzieren. Unter den Turnkasten stellen Sie jeweils eine Eieruhr oder Timer.
So wirds gemacht
Versammeln Sie sich mit max. 10 Kindern im Bewegungsraum Ihrer Kita. Dann erklären Sie den Kindern:
„In jeder Raumecke ist ein Turnkasten, wie ihr seht. Unter dem Turnkasten ist ein Geräusch versteckt. Ich spiele es euch jetzt einmal vor.“
Jetzt gehen Sie zu einer beliebigen Raumecke. Stellen die Eieruhr oder den Timer auf wenige Sekunden und spielen den Kindern das Geräusch vor. Anschließend erklären Sie weiter:
„Das Spiel geht so: Alle Kinder laufen in der Raummitte umher. Wenn ihr die Eieruhr (oder den Timer) klingeln hört, lauft ihr zu der Raumecke, aus der das Geräusch kommt.“
Dann kann das Spiel beginnen. Die Kinder laufen in der Hallenmitte herum, bis sie ein Geräusch hören. Sie beobachten die Kinder ganz genau. Wer läuft sofort in die richtige Raumecke? Wer ist irritiert? Wer orientiert sich an den anderen Kindern? Auf diese Weise sammeln Sie verschiedenste Eindrücke über den Hörsinn der Kinder. Gleichzeitig trainieren die Kinder ihren Hörsinn.
Das wird gebraucht
- 4 kleine Turnkästen
- 4 Eieruhren oder Timer
Wer hört den Dieb?
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration, Körper, Bewegung und Gesundheit
Wer erwischt den Dieb? Bei diesem spannenden Spiel wird der Hörsinn he ...
So wirds gemacht
Versammeln Sie sich mit 10 Kindern in einem Sitzkreis auf dem Boden. Ein Kind setzt sich in die Kreismitte. Sie klemmen die 3 Wäscheklammern an seiner Kleidung fest. Das Kind schließt die Augen oder setzt die Schlafmaske auf. Alternativ kann das Kind auch seine Hände vor die Augen legen. Ist auch das nicht möglich, kann sich das Kind mit dem Rücken zu den sich anschleichenden Kindern drehen.
Anschließend tippen Sie ein Kind aus dem Kreis an, das der Dieb sein möchte. Auf Ihr Handzeichen hin schleicht sich das Kind an das Kind in der Mitte an. Hört das Kind in der Mitte, dass das 2. Kind sich anschleicht, darf es etwas sagen oder nach dem Kind greifen. Dann versucht ein neues Kind sein Glück, eine oder mehrere Wäscheklammern zu erwischen. Wenn alle Wäscheklammern geklaut wurden, darf sich ein neues Kind in die Mitte setzen und das Spiel beginnt von vorn.
Wichtig
Achten Sie darauf, dass das Kind in der Mitte keine Angst/Bedenken hat, die Augen zu schließen.
Das wird gebraucht
- 3 Wäscheklammern
- 1 Schlafmaske
Suchbild: Schau genau!
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration, Kunst und Gestalten
Mit diesen Suchbildern fordern Sie den Sehsinn der Jüngsten heraus. Nu ...
Vorbereitung
Drucken Sie pro Kind eine Datei aus dem Zusatzmaterial aus. Dann legen Sie die Dateien zusammen mit den Buntstiften für die Kinder auf einem Tisch im Gruppenraum bereit.
So wirds gemacht
Dieses Angebot erfordert viel Konzentration und Ihre Begleitung und ist daher für nur 1 Kind geeignet. Das Kind setzt sich neben Sie an einen Tisch im Gruppenraum. Dann wählt es eins der Bilder aus dem Zusatzmaterial aus. Gemeinsam besprechen Sie, was darauf zu sehen ist, und benennen Sie die Bilddetails. Dann sucht das Kind die am Rand dargestellten Suchobjekte auf dem Bild. Mit Ihrer Begleitung entdeckt das Kind die gesuchten Gegenstände und Objekte auf der Abbildung. Anschließend kann es sie nach seinen Vorstellungen anmalen.
Neben der Konzentration auf den Sehsinn profitiert das Kind in diesem Angebot von der 1:1-Situation mit Ihnen auch im Hinblick auf die Wortschatzerweiterung des Kindes.
Das wird gebraucht
Pro Kind benötigen Sie:
- 1 Ausdruck aus dem Zusatzmaterial „Suchbild 1, Suchbild 2, Suchbild 3“
- Buntstifte
Downloads
- Fr_PKP September 26 ZM U3
Klangexperimente
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration, MINT
Im heutigen Angebot werden die Kinder zu Klang-Experten. Dabei experim ...
So wirds gemacht
Sie sitzen mit 6 Kindern im Kreis und warten, bis die Kinder zur Ruhe gekommen sind. Legen Sie eine Handtrommel in die Kreismitte und schlagen Sie einmal kräftig darauf.
Fragen Sie die Kinder:
- „Was könnt ihr hören?“
- „Könnt ihr das entstandene Geräusch auch sehen?“
- „Wo befindet sich das Geräusch?“
Schlagen Sie die Trommel ein weiteres Mal an und geben Sie den Kindern erneut die Möglichkeit, genau hinzuhören und ihre Wahrnehmungen und Beobachtungen zu äußern.
Die Trommel wird ein weiteres Mal angeschlagen. Jetzt halten Sie jedoch direkt nach dem Anschlagen ein Kissen vor die Trommel.
Fragen Sie die Kinder:
- „Klingt es genauso wie eben?“
- „Was ist anders?“
- „Woran könnte es liegen?“
Die Kinder äußern ihre Vermutungen, bevor mit einem anderen Klangexperiment weitergemacht wird:
Bitten Sie 3 Kinder, gemeinsam in die Hände zu klatschen. Für den Klangvergleich kriechen die 3 Kinder unter eine Decke und klatschen erneut.
Die anderen Kinder hören genau hin und vergleichen das Klatschen miteinander.
- Klingt das Klatschen im Raum genauso wie unter der Decke?
- Warum hört sich das Klatschen unter der Decke anders an?
Erklären Sie den Kindern, dass ein Geräusch durch die Luft reist. Einige Gegenstände lassen das Geräusch einfach weiterreisen. Andere Gegenstände bremsen das Geräusch etwas aus. Dadurch verändert sich der Klang des Geräusches. Ein Kissen dämpft den Schall und eine Metallschüssel reflektiert den Schall, sodass die Resonanzen verstärkt werden können.
Mit diesem Wissen wollen die Kinder sicherlich weiter experimentieren. Beginnen Sie, zu summen, und animieren Sie die Kinder, ebenfalls wie die Bienen zu summen.
Beim Summen halten sich alle die Hand vor den Mund. Sehr schnell wird hörbar, wie das Summen sich plötzlich anders anhört.
Nehmen Sie die Metallschüssel und summen Sie in die Schüssel hinein.
Hören die Kinder den Unterschied? Lassen Sie die Kinder nacheinander in die Metallschüssel summen, um auch hier den direkten Vergleich wahrzunehmen.
Zum Abschluss motivieren Sie die Kinder, im weiteren Tagesgeschehen besonders auf Geräusche zu achten und bei Interesse weiter zu experimentieren.
Variation der Durchführung
Motivieren Sie die Kinder, im Freispiel verschiedene Klangräume zu bauen. Unter einer Decke könnte beispielsweise eine Flüsterhöhle entstehen und im Außenbereich eine Donnerhöhle, wo es besonders laut zugehen darf.
Das wird gebraucht
- 1 Decke
- 1 Kissen
- 1 Handtrommel
- 1 große Metallschüssel
Ohren spitzen auf dem Klangweg
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration
Die Orientierung im Alltag geschieht überwiegend über die Augen. Im he ...
Vorbereitung
Legen Sie in einer Ecke des Bewegungsraums mit den Seilen einen Weg. Dieser sollte ca. 60 bis 80 cm breit sein, damit die Kinder sicher in ihm gehen können. Bauen Sie den Weg überwiegend gerade und mit nur 1 bis 2 Kurven.
Innerhalb des Weges stellen Sie kleine, ungefährliche Hindernisse auf. Stellen Sie einen Schuhkarton auf den Weg, den die Kinder umgehen müssen. Legen Sie an einer anderen Stelle eine Bodenmatte, damit die Kinder einen anderen Untergrund begehen können. An einer anderen Stelle stellen Sie 2 Hütchen mit etwas Abstand zueinander auf.
So wirds gemacht
Suchen Sie mit 6 Kindern den Bewegungsraum auf und setzen Sie sich kreisförmig auf den Boden. Legen Sie die verschiedenen Klanginstrumente in die Kreismitte und probieren Sie diese gemeinsam mit den Kindern aus. Vergleichen Sie mit den Kindern die Klanginstrumente.
- Welches klingt laut/leise/hoch/tief?
Fragen Sie die Kinder, wie sie im Alltag ihren Weg finden: Dafür nutzen wir unsere Augen. Wir erkennen Wege und Hindernisse, die wir umgehen können. An einer Ampel zeigt uns die Farbe, ob wir gehen dürfen oder anhalten müssen. Was passiert aber, wenn wir unsere Augen nicht nutzen können? Fragen Sie die Kinder, ob sie schon einmal eine Ampel mit einem Signalton gehört haben. Hier bekommen blinde Menschen mit Sehbehinderung ein akustisches Signal, damit sie wissen, ob sie gefahrlos die Straße überqueren können.
Das wollen Sie heute gemeinsam ausprobieren.
Als Vorbereitung für den Klangweg üben Sie mit den Kindern spielerisch das Richtungshören. Bitten Sie die Kinder, ihre Augen zu schließen oder diese mit den Händen zu verdecken. Wählen Sie ein Klanginstrument aus und stellen Sie sich an verschiedene Stellen im Raum. Läuten Sie beispielsweise mit dem Glöckchen und bitten Sie die Kinder, mit dem Finger in die Richtung zu zeigen, aus der sie das Geräusch vermuten. Dann öffnen die Kinder ihre Augen und kontrollieren selbstständig, ob sie richtig lagen.
Verändern Sie Ihre Position im Raum und erzeugen Sie erneut ein Geräusch. Variieren Sie zwischen vorn, hinten, nah und weiter entfernt.
Jetzt bitten Sie die Kinder, sich paarweise zusammenzufinden. Unterstützen Sie bei der Paarfindung. Es ist wichtig, dass die Kinder sich gegenseitig vertrauen können.
Jedes Paar erhält ein Klanginstrument. Ein Kind ist der Klangführer. Das andere Kind ist Klangforscher und schließt die Augen.
Der Klangführer erzeugt in regelmäßigen Abständen ein Geräusch und bewegt sich langsam durch den Raum. Der Klangforscher versucht, seinem Klangführer zu folgen. Danach wechseln die Kinder die Rollen.
Dann geht es auf den abenteuerlichen Weg über den Klangweg. Gehen Sie zunächst mit allen Kindern den Klangweg mit geöffneten Augen ab. Dabei bekommen die Kinder schon ein Gefühl für den Weg und die vorhandenen Hindernisse.
Wer traut sich, mit geschlossenen Augen über den Klangweg geführt zu werden? Und wer traut sich zu, das Kind mithilfe einer Rassel über den Klangweg zu führen?
Bieten Sie dem Kind an, sich die Augen verbinden zu lassen oder die Schlafmaske zu nutzen. Möchte das Kind dies nicht, schließt es die Augen.
Tipp: Kindern, die sich mit geschlossenen oder verbundenen Augen unwohl fühlen, bieten Sie an, eine Kappe aufzuziehen. Diese schränkt den Blick nach unten ein, ohne die Augen vollständig zu verdecken.
Der Klangführer geht langsam durch den Klangweg. Er spricht nicht, sondern zeigt den Weg nur, indem er die Rassel regelmäßig bewegt. Er hat das andere Kind gut im Blick und beobachtet auch, ob es auf dem richtigen Weg ist.
Das Kind mit den geschlossenen Augen folgt ausschließlich dem Rasselgeräusch.
Unterstützen Sie die Kinder, indem Sie neben dem Kind mit geschlossenen Augen gehen. So sichern Sie zusätzlich den Weg. Bei Unsicherheiten sagen Sie mit ruhiger Stimme: „Bleib noch einmal kurz stehen. Hör noch einmal genau hin. Wo kommt das Geräusch her?“
Gibt es weitere Kinder, die in die Rollen des Klangführers und Klangforschers schlüpfen wollen?
Reflektieren Sie abschließend mit allen Kindern das Angebot:
- „Wie war es für euch, nichts sehen zu können?“
- „Wie habt ihr euch dabei gefühlt?“
- „Wann war es schwierig?“
- „Was hat euch geholfen?“
Das wird gebraucht
- 2 Seile, etwa 5 m lang
- 1 Schuhkarton
- 1 flache Bodenmatte
- 2 Hütchen/Pylonen
- 1 kleines Glöckchen
- 1 Rassel
- 2 Klangstäbe
- 1 Handtrommel
- 1 Augenbinde/Kappe
Windspiel aus Kochlöffeln
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration, Kunst und Gestalten
Im Sommer lieben wir Windspiele besonders. Wir sind mehr draußen und l ...
Vorbereitung
Besorgen Sie die Materialien und legen Sie diese im Kreativbereich bereit.
So wirds gemacht
Versammeln Sie sich mit 5 Kindern am Tisch und zeigen Sie ihnen die Kochlöffel. Erzählen Sie, dass jedes Kind einen Kochlöffel in den gewünschten Farben und Mustern anmalen darf, damit später aus allen Löffeln ein großes Windspiel entstehen kann.
Durch die Bewegung des Windes berühren sich die Holzlöffel und es entsteht ein sanfter Klang.
Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, ob es ein abgesprochenes Farbkonzept für das Windspiel geben soll. Eine Möglichkeit wäre, sich auf eine Grundfarbe, wie z. B. Blau, zu einigen. Dann bemalen alle Kinder ihre Holzlöffel in verschiedenen Blautönen.
Die Kinder mögen es lieber bunt und individuell? Dann wählt jedes Kind einen Kochlöffel aus und malt ihn in den gewünschten Farben und Mustern an.
Nach dem Trocknen der Farbe befestigen Sie die Löffel so an einem Ast oder einem Metallring, dass die Löffel sich bei Bewegung durch den Wind berühren können.
Begeben Sie sich mit den Kindern auf die Suche nach einem Platz für das Windspiel auf dem Außengelände und hängen Sie es gemeinsam auf.
Dann können alle für einen Moment dem schönen, sanften Klang des fertigen Windspiels lauschen.
Das wird gebraucht
- 5 Holzkochlöffel (idealerweise mit Loch im Griff)
- 4–5 verschiedenfarbige Acrylfarben
- pro Farbe 2 Pinsel
- 1 Rolle wetterfeste Schnur
- 1 kleiner Ast/Metallring
- 1 Malunterlage
Seh-Memory – 1 Paar und 1 Bewegung
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration
Memory ist bei vielen Kindern beliebt und alle möchten gewinnen und di ...
So wirds gemacht
Gehen Sie mit 10 bis 14 Kindern in den Bewegungsraum oder bei gutem Wetter auf das Außengelände.
Erzählen Sie den Kindern, dass sie gleich Memory spielen, aber ohne Karten. Es finden sich 2 Kinder paarweise zusammen, die im Spiel eine prägnante Geste/Bewegung ausführen und somit als Paar zu erkennen sind.
2 Kinder werden als Spieler ausgewählt und kurz vor die Tür gebeten. Die anderen Kinder finden sich paarweise zusammen und überlegen sich eine Bewegung oder Geste, die sie im folgenden Spiel ausführen bzw. einnehmen wollen. Es ist egal, ob die Kinder sich eine statische Figur aussuchen oder eine Bewegung. Wichtig ist nur, dass die Kinder sich ihre ausgedachte Bewegung merken und auf Abruf ausführen können.
Beispiele für Paare:
- die Zunge herausstrecken
- in die Hocke gehen
- Hampelmann machen
- mit dem Kopf nicken
Unterstützen Sie die Kinder bei der Auswahl einer Bewegung und achten Sie darauf, dass es keine doppelten Paare gibt.
Alle Kinder verteilen sich bunt durcheinander und die 2 Spieler werden wieder hineingerufen.
Ähnlich wie bei einem Memory-Spiel beginnt nun ein Kind, eine Karte (Kind) aufzudecken. Das geschieht, indem der Spieler einem Kind seiner Wahl auf die Schulter tippt. Das angetippte Kind gibt nun seine Bewegung preis.
Derselbe Spieler geht danach zu einem weiteren Kind und tippt es an. Auch dieses Kind präsentiert seine Bewegung.
Stimmen beide Bewegungen überein, hat der Spieler ein „Paar“ entdeckt und darf weiterspielen.
Das entdeckte Paar verlässt das Spielfeld und geht zu einem abgesprochenen Platz, damit anschließend sichtbar wird, welcher Spieler die meisten Pärchen gefunden und somit gewonnen hat.
Passen die Bewegungen nicht zusammen, verstummen die angetippten Kinder wieder und der andere Spieler versucht sein Glück.
Das Spiel endet, wenn alle Paare gefunden wurden.
Variation der Durchführung
Schwieriger wird es, wenn nur minimale Bewegungen stattfinden. Alle Kinder stehen verteilt und wie eingefroren im Raum. Wird ein Kind angetippt, blinzelt es beispielsweise mit den Augen, bewegt einen Finger etc.
Das wird gebraucht
Für dieses Angebot brauchen Sie keine weiteren Materialien.
Malen nach Klängen
Bildungsbereich: Sinneswahrnehmung und Konzentration, Musik, Kunst und Gestalten
Beim Lauschen von Musik wird heute nicht mit dem Körper reagiert, sond ...
Vorbereitung
Wählen Sie 3 Musikstücke mit deutlich unterschiedlichem Charakter aus – beispielsweise ein ruhiges klassisches Musikstück, afrikanische Trommeln und ein Musikstück mit Naturklängen, wie z. B. Meeresrauschen. Die einzelnen Musikstücke sollten ca. 2 bis 3 Minuten lang sein.
Legen Sie für jedes Kind ein Malpapier bereit und legen Sie die Wachsmalstifte mittig auf den Tisch.
Stellen Sie sicher, dass die Musik abspielbereit ist.
So wirds gemacht
Bitten Sie 4 Kinder, sich zunächst einmal bequem hinzusetzen. Erzählen Sie, dass sie gleich verschiedene Musikstücke hören und dazu malen dürfen.
Um die Kinder einzustimmen, kommen Sie zu den folgenden Fragen ins Gespräch:
Welche Farbe würden die Kinder wählen, um ein leises, entspanntes Geräusch darzustellen? Welche Farbe wird gewählt, wenn es laut wird? Gibt es eine Farbe, die ein Hüpfen darstellen kann?
Schnell stellen die Kinder fest, dass es hier kein Richtig und Falsch gibt und jeder etwas anderes assoziiert. Das ist ganz normal und in Ordnung.
Erzählen Sie den Kindern, dass sie gleich nacheinander 3 verschiedene Musikstücke hören. Zu jedem Musikstück wählen die Kinder intuitiv eine oder mehrere Farben und geben sich den Klängen der Musik hin. Welche Muster, Formen, Linien wollen aufs Papier? Dabei entstehen Klangbilder. Weisen Sie die Kinder darauf hin, dass es nicht darum geht, Gegenstände zu malen, sondern den Klang der Musik zu verbildlichen.
Spielen Sie das erste Musikstück ab. Die Kinder lauschen den Klängen und malen intuitiv ihr ganz persönliches Klangbild.
Ist die Musik zu Ende, legen die Kinder ihr Bild beiseite und erhalten von Ihnen ein neues Blatt Papier.
Beschriften Sie die Klangbilder auf der Rückseite mit dem Namen des Kindes und den Nummern des Musikstücks.
Musikstück 2
Fragen Sie die Kinder vor dem Start: „Jetzt hört ihr eine andere Musik. Wieder wählt ihr Farben, die ihr mit der Musik verbindet, und malt, was euch spontan einfällt. Glaubt ihr, dieses Bild wird genauso aussehen wie das erste Bild?“
Spielen Sie das 2. Musikstück ab und verfahren Sie genauso wie beim ersten Musikstück.
Ist das Lied verklungen, geben Sie den Kindern ein neues Blatt und das letzte Klangbild entsteht.
Zum Abschluss legen Sie alle Klangbilder auf den Boden. Die Kinder schauen sich alle Bilder an. Motivieren Sie die Kinder, ihre Beobachtungen zu beschreiben.
Fragen Sie beispielsweise:
- „Sehen alle Bilder gleich aus?“
- „Woran unterscheiden sie sich?“
- „Warum sehen die Bilder unterschiedlich aus?“
- „Welche Bilder könnten zur gleichen Musik gehören?“
Setzen Sie sich mit den Kindern um die Bilder herum. Bitten Sie die Kinder, ihr Bild vom ersten Musikstück zu sich zu nehmen.
Die Kinder dürfen ihr Bild zeigen und erzählen, warum sie die jeweiligen Farben und Muster gewählt oder wie sie sich beim Malen gefühlt haben.
Dann werden alle Bilder vom Musikstück 1 nebeneinandergelegt.
Verfahren Sie so auch mit den Bildern von Musikstück 2 und 3, sodass am Ende 3 Bildergruppen zu sehen sind.
Fassen Sie noch einmal zusammen: „Heute haben wir erlebt, dass Musik nicht nur gehört, sondern auch sichtbar gemacht werden kann. Außerdem haben wir gesehen, dass wir alle verschiedene Wahrnehmungen und Ausdrucksmöglichkeiten haben.“
Abschließend entsteht aus den Bildern der Kinder eine Galerie der Klänge. Hängen Sie die einzelnen Klangbilder gruppenweise zusammen und den jeweiligen Musiktitel über die Bilder.
Vielleicht haben die Kinder auch Freude daran, sich eigene Fantasienamen auszudenken, wie z. B. „Tanzender Regen“, „Wilde Trommelmusik“ etc.
Wichtig
Alle Kinder malen ohne Druck und Vorgaben.
Variation der Durchführung
- Die Kinder erhalten nur ein Blatt Papier und malen ein Klangbild zu den verschiedenen Musikstücken.
- Hören Sie die verschiedenen Lieder mit den Kindern zunächst an, ohne zu malen, und lassen Sie die Kinder verbal beschreiben, wie die Musik sich anhört und welche Farben und Muster sie hierfür auswählen würden.
- Ohne Malen: Die Kinder bewegen ihren Körper intuitiv nach den verschiedenen Klängen der Musik.
Das wird gebraucht
- Wachsmalstifte in verschiedenen Farben
- 1 Handy/Tablet mit vorbereiteter Playlist
- 1 Lautsprecher
- 1 Malunterlage
Pro Kind:
- 3 weiße Blätter, DIN A3
1–3 Jahre
3–6 Jahre