In dieser Woche wird nichts weggeschmissen. Getreu dem Motto „Aus alt mach neu“ erfahren die Kinder, wie verschiedenste Gegenstände eine zweite oder dritte Verwendung finden. Damit erweitern Sie das Wissen der Kinder zum Thema Nachhaltigkeit. Gemeinsam gestalten Sie mit den Kindern eine Kugelbahn aus Karton, ein Buchstabenmemory aus Zeitungsausschnitten und ein Eisstabmikado. Sicherlich staunen die Kinder auch, wenn sie mit Ihnen ein Spielhäuschen aus Milchkartons bauen. Diese und weitere Praxisangebote zum Thema „Reparieren statt wegwerfen“ finden Sie im neuen Wochenplan.
1 - 3 Jahre
MO
Wenn die Kleinkinder bei der Erstellung einer Kugelbahn aus Pappkarton ... Angebot ansehen
DI
Mit diesem schnell hergestellten Memoryspiel aus Zeitungsausschnitten ... Angebot ansehen
MI
Indem die Kleinkinder Eisstäbe aus Holz mit bunten Fingerfarben bemale ... Angebot ansehen
DO
Mit Ihrer Hilfe gestalten die Kinder aus gesäuberten Verpackungsteilen ... Angebot ansehen
FR
Das wird eine großartige Überraschung für die Kinder: ein Spielhaus au ... Angebot ansehen
3 - 6 Jahre
Zum Einstieg in die Woche sensibilisieren Sie die Kinder für das Thema ... Angebot ansehen
Leere Dosen landen heute nicht im Müll, sondern werden zu einem Gemein ... Angebot ansehen
Kinder lieben es häufig, Sachen auseinanderzubauen und Dinge genau zu ... Angebot ansehen
Aus alten Resten von Wachsstiften entstehen bunte Fensterbilder! Das G ... Angebot ansehen
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Wenn die Kleinkinder bei der Erstellung einer Kugelbahn aus Pappkarton ...
Breiten Sie die Zeitungen als Schutz auf dem Boden aus.
Kleben Sie mit der Heißklebepistole die Kugelbahn zusammen. Die Kinder können Ihnen mit entsprechendem Sicherheitsabstand zuschauen. Zuerst kleben Sie die beiden Pappstücke (6 cm × 42 cm) an die langen Seiten der DIN-A3-Pappe. Als Nächstes kleben Sie die beiden Pappstücke (6 cm × 29,7 cm) an die schmalen Seiten des Kartons an. Fertig ist das Grundgerüst der Kugelbahn.
Nun können Sie die 6 übrigen Kartonstücke (10 cm × 3 cm) als Laufbahnen für die Kugeln befestigen. Dazu kleben Sie die Kartonstücke versetzt zu beiden langen Seiten an den Pappkartonrand an. Anschließend kleben Sie die beiden Seifenschachteln mit der offenen Seite nach oben links und rechts in 2 gegenüberliegende Ecken.
Zum Schluss können die Kinder 3 Fingerfarben wählen, die Sie auf den Pappteller geben. Anschließend können die Kinder die Farben mit den Pinseln nach ihren Vorstellungen auf der Pappe verteilen.
Wenn alles getrocknet ist, können die Kinder das Spiel mit der Kugelbahn beginnen. Dazu legen Sie einen Tischtennisball auf eine Bahn und betrachten, wie er immer weiter nach unten rollt. Mit ein bisschen Glück landet der Tischtennisball in einer der beiden Seifenschachteln.
Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht in Kontakt mit der Heißklebepistole kommen.
Gemeinsam mit den Kindern legen Sie die beiden Seile wellenförmig, im Abstand von etwa 20 cm, auf den Boden in Ihrem Bewegungsraum. Die Kinder können dann den Ball vorsichtig entlang der Seile kullern lassen.
Für 1 Kugelbahn benötigen Sie:
Für die Variante:
Mit diesem schnell hergestellten Memoryspiel aus Zeitungsausschnitten ...
Breiten Sie einen Teil der alten Zeitungen als Schutz auf einem Tisch aus. Legen Sie die übrigen Zeitungen als Stapel zu den weiteren Materialien dazu.
Versammeln Sie sich im Wechsel immer mit 2 Kindern gemeinsam am Tisch mit den vorbereiteten Materialien.
Zuerst malen die Kinder die Bierdeckel von einer Seite mit der weißen Fingerfarbe an. Wenn diese Seite getrocknet ist, streichen die Kinder die zweite Seite mit der weißen Farbe ein.
Während des Trocknens blättern Sie mit den Kindern durch die Zeitungen und sprechen mit ihnen über die verschiedenen Abbildungen, wie z. B. Autos, Busse, Bäume, Menschen.
Die Kinder schneiden dann mit Ihrer Hilfe die verschiedenen Abbildungen aus. Damit das Memoryspiel funktionieren kann, schneiden die Kinder immer 2 Abbildungen pro Motiv aus, z. B. 2 Autos, 2 Bäume. Auch wenn es dann nicht die exakt gleichen Abbildungen sind, sind es die gleichen Gegenstände, etwa ein rotes und ein blaues Auto oder ein Kirschbaum und ein Kastanienbaum.
Die Kinder kleben die Bildausschnitte nun auf die Bierdeckel. Wenn der Kleber getrocknet ist, kann das Zeitungsmemory gespielt werden.
Dazu betrachten die Kinder und Sie die verschiedenen Abbildungen auf den Bierdeckeln und benennen diese. Dann legen die Kinder die Deckel mit der beklebten Seite nach unten auf den Boden. Im Wechsel deckt jedes Kind 2 Memorykarten auf. Deckt das Kind ein Pärchen auf, darf es dieses behalten und sein Glück erneut versuchen.
Das Kind mit den meisten Pärchen hat gewonnen. Hier stehen aber der Spaß und das erste Interesse an Buchstaben im Vordergrund.
Nach dem Spiel kommen die Memorykarten zur Aufbewahrung in den Schuhkarton.
Pro Kind benötigen Sie:
Indem die Kleinkinder Eisstäbe aus Holz mit bunten Fingerfarben bemale ...
Beziehen Sie die Eltern in Ihr Angebot mit ein und bitten Sie darum, gesäuberte und getrocknete Eisstiele mit zur Kita zu bringen.
Am Tag des Angebotes breiten Sie die Zeitungen als Schutz auf einem Tisch für die Kinder aus. Legen Sie auch die übrigen Materialien auf den Tisch.
Die Kinder versammeln sich um den Tisch mit den vorbereiteten Materialien.
Dann kann es auch schon losgehen. Die Kinder malen eine Seite der Eisstiele mit den Fingerfarben kunterbunt an.
Anschließend legen Sie die Eisstiele zum Trocknen in die Sonne. Nach wenigen Minuten können die Kinder dann die zweite Seite der Eisstiele bunt anmalen. Wenn auch diese getrocknet sind, kann das Mikadospiel beginnen.
Sie nehmen dazu alle Mikadostäbe (angemalte Eisstiele) in die Hand und öffnen diese. Daraufhin fallen alle Mikadostäbe kreuz und quer durcheinander. Die Kinder können nun die Stäbe wieder einsammeln, ohne dabei einen anderen zu bewegen. Wer auf diese Weise die meisten Eisstiele erhält, hat gewonnen.
Da die Eisstiele breiter sind als gewöhnliche Mikadostäbe, können die Kleinkinder viel besser damit hantieren und sich üben.
Pro Kind benötigen Sie:
Mit Ihrer Hilfe gestalten die Kinder aus gesäuberten Verpackungsteilen ...
Legen Sie die oben genannten Materialien auf einem Tisch für die Kinder bereit. Drucken Sie auch die Bastelanleitung in Farbe für die Kinder aus.
Versammeln Sie sich mit den Kindern um den Tisch mit den vorbereiteten Materialien. Legen Sie die Bastelanleitung dazu. Wenn Sie die einzelnen Schritte erläutern, können Sie den Kindern die entsprechende Bebilderung dazu zeigen. Der Bau des Bootes ist in 5 Minuten erledigt und es ergeben sich zahlreiche Spielanlässe damit.
7 Mini-Schritte zum Recycling-Boot
Wenn sich keine flache Pfütze finden lässt, füllen Sie die oben angegebene flache Wanne mit Wasser. Das Kind kann das Boot bei schönem Wetter draußen schwimmen lassen.
Die Kinder können mit der Tragfähigkeit des Bootes experimentieren und es mit den verschiedensten Gegenständen beladen. Begleiten Sie das Experiment sprachlich, so können die Kinder die Lerninhalte besser verinnerlichen:
Lassen Sie das Kind nicht ohne Aufsicht mit dem Boot am und im Wasser spielen.
Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand, wenn Sie mit der Heißklebepistole arbeiten.
Für 1 Boot benötigen Sie:
Das wird eine großartige Überraschung für die Kinder: ein Spielhaus au ...
Beziehen Sie die Eltern in Ihr Vorhaben mit ein. Schätzen Sie ab, wie lange Ihre Eltern zum Sammeln von Milchkartons benötigen, um rund 200 Stück zu erhalten. Stellen Sie mindestens 3 Wochen, bevor Sie das Angebot mit den Kindern umsetzen möchten, einen großen Pappkarton vor Ihrer Gruppentür auf. Vielleicht können Sie auch die Eltern der Nachbargruppen um Milchkartonspenden bitten. Bitten Sie die Eltern um Spenden ihrer leeren und gespülten Milchkartons. Sicherlich bekommen Sie schnell eine Menge zusammen.
Legen Sie zunächst gemeinsam mit den Kindern einen etwa 1 m × 2 m großen Umriss aus leeren Milchkartons auf den Boden.
Lassen Sie die Kinder eine Weile mit den Kartons bauen und spielen. Auf diese Weise sammeln sie wichtige Konstruktionserfahrungen.
Nachdem die Kinder ein bisschen geübt haben, kann das echte Bauprojekt starten. Die Kinder legen den Grundriss des Hauses auf den Boden.
Nacheinander verbinden sie dann zunächst die kurzen Seiten der aneinanderstoßenden Milchkartons, indem die Kinder diese mit Kleister einstreichen und fest zusammendrücken.
Mit Ihrer Hilfe verbinden die Kinder dann die erste Milchkartonreihe mit 2 Streifen doppelseitigem Klebeband. Dann streichen die Kinder wieder die kurzen Seiten der Milchkartons mit Kleister ein und setzen eine der langen Seiten der Kartons auf die untere Reihe mit dem doppelseitigen Klebeband auf.
Achten Sie darauf, dass die Kinder die Milchkartons eng aneinandersetzen. Die oberen Milchkartonreihen setzen die Kinder dann auf die gleiche Weise zusammen. Nach den Vorstellungen der Kinder helfen Sie ihnen dabei, eine Aussparung für ein Fenster und eine Tür zu lassen (siehe Titelbild).
Nun bestreichen Sie die äußere Faltkante der obersten Milchkartonreihe mit Heißkleber und kleben die Pappe schräg darauf. Eine Kollegin hält die Pappe oben fest, bis Sie die zweite Pappe auf der anderen Hausseite auf die gleiche Weise angeklebt haben.
Zum Schluss bestreichen Sie noch die beiden oberen Kanten der beiden Pappen mit dem Heißkleber. Zur besseren Haltbarkeit nutzen Sie auch hier das doppelseitige Klebeband als Verbindung der beiden Pappen.
Wenn alles stabil ist, laden Sie die Kinder zum Spielen in ihr Recycling-Spielhaus ein. Zahlreiche Spiel- und Versteckmöglichkeiten ergeben sich nun für die Kinder während der Freispielphase in Ihrem Gruppenraum. Aufgrund seiner Größe sollte das Haus von max. 2 Kindern gleichzeitig bespielt werden.
Achten Sie auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand, wenn Sie mit der Heißklebepistole arbeiten.
Für 1 Spielhaus benötigen Sie:
Pro Kind benötigen Sie:
Zum Einstieg in die Woche sensibilisieren Sie die Kinder für das Thema ...
Sammeln Sie vorbereitend intakte und kaputte Gegenstände aus dem Gruppenraum und legen Sie diese in einen Wäschekorb.
Treffen Sie sich mit den Kindern im Kreis. Zum Einstieg in das Thema zeigen Sie den Kindern einen kaputten Gegenstand (z. B. ein gerissenes Perlenarmband) und sagen:
„Heute Morgen ist mir mein Lieblingsarmband kaputtgegangen. Habt ihr eine Idee, was ich jetzt tun kann? Muss ich es jetzt wegschmeißen?“
Sicherlich kommen die Kinder auf die Idee, dass man das Armband reparieren kann, indem die Perlen neu aufgefädelt werden.
Mögliche Impulsfragen ermöglichen den Kindern, tiefer in das Thema einzusteigen:
Geben Sie den Kindern den Raum, zu erzählen und eigene bzw. familiäre Erfahrungen mitzuteilen.
Zeigen Sie den Kindern den Korb mit den Gegenständen. Fordern Sie die Kinder auf, der Reihe nach einen Gegenstand aus dem Korb zu nehmen. Der ausgewählte Gegenstand wird genau angeschaut. Ist dieser intakt? Oder gibt es vielleicht etwas zu reparieren.
Motivieren Sie die Kinder, die Gegenstände auf das entsprechende Tuch zu legen. Auf dem grünen Tuch werden die intakten Gegenstände gesammelt und auf dem roten Tuch die defekten.
Wurden alle Gegenstände aus dem Korb zugeordnet, schauen Sie sich gemeinsam mit den Kindern nacheinander die defekten Gegenstände an.
Richten Sie einen „Reparaturtisch“ ein. Hier können Sie mithilfe der Kinder in Kleingruppen kleinere Reparaturen vornehmen oder diese für das Angebot am Mittwoch zur Seite legen.
Leere Dosen landen heute nicht im Müll, sondern werden zu einem Gemein ...
Sammeln Sie vorbereitend leere Lebensmitteldosen und entfernen Sie mithilfe der Kinder die Etiketten. Achten Sie darauf, dass die Dosen einen schnittsicheren Rand haben, oder bekleben Sie die Schnittkante mit Klebeband, um Verletzungen zu verhindern.
Zeigen Sie den Kindern die leeren Dosen. Erläutern Sie, dass diese normalerweise im Müll landen. Das muss aber nicht sein, denn die leeren Dosen können noch für andere Zwecke umfunktioniert werden.
Entwickeln Sie gemeinsam mit den Kindern Ideen, wie die Dosen noch weiter genutzt werden können.
Um das Aussehen der Dosen aufzupeppen, bemalt jedes Kind eine Dose in den gewünschten Farben und Mustern.
Die getrockneten Dosen können beispielsweise für das Spiel „Dosenwerfen“ genutzt oder aber auch als Stiftebox, Besteckbox etc. verwendet werden.
Nach dem Trocknen können Sie dann gemeinsam mit den Kindern eine Runde Dosenwerfen spielen.
Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, was aus den Dosen noch werden kann, beispielsweise eine Stiftebox, ein Dosentelefon etc.
Kinder lieben es häufig, Sachen auseinanderzubauen und Dinge genau zu ...
Treffen Sie sich mit 6 bis 8 Kindern und erzählen Sie ihnen von der Idee, eine Reparatur-Werkstatt einzurichten. Hier können die Kinder später im Rollenspiel aktiv werden. Und wer weiß? Vielleicht werden auch die einen oder anderen Gegenstände wirklich repariert.
Erarbeiten Sie mit den Kindern, was es für eine Reparatur-Werkstatt braucht.
Gehen Sie möglichst individuell auf die Ideen und Bedürfnisse der Kinder ein.
Richten Sie gemeinsam eine Werkstatt ein und begleiten Sie die Kinder im Rollenspiel.
Wer beginnt als Reparateur und was können die Kunden zur Reparatur bringen? Hier ist die Fantasie der Kinder gefragt. Es werden beispielsweise Spielsachen aus dem Gruppenraum gesammelt oder die Kinder nutzen die vorbereitete Kiste mit „defekten“ Gegenständen.
Wie können die Kinder in den verschiedenen Rollen miteinander kommunizieren? Begleiten Sie auch hier individuell und situationsabhängig.
Das Rollenspiel eignet sich sehr gut, um ein Anliegen vorzubringen und es so zu erläutern, dass mein Gegenüber (Reparateur) die Sachlage erfassen kann.
Beispielsweise sagt der Kunde nicht nur: „Das ist kaputt“, sondern erläutert, was genau nicht mehr funktioniert bzw. defekt ist.
Hierbei erleben die Kinder, wie wichtig Sprache im Alltag ist.
Wichtig ist, dass hier kein Ergebnis im Vordergrund steht, sondern das Miteinander im Rollenspiel.
Aus alten Resten von Wachsstiften entstehen bunte Fensterbilder! Das G ...
Treffen Sie sich mit einem Kind am Tisch im Neben- oder Kreativraum.
Öffnen Sie die Laminierfolie und legen Sie sie hochkant vor das Kind. Jetzt wählt das Kind aus den Resten der Wachsmalstifte seine Lieblingsfarben aus, die dann vorsichtig mithilfe der Käsereibe über der geöffneten Folie gerieben werden. Achten Sie darauf, dass die fein geriebenen Teile möglichst mittig auf der Laminierfolie landen. Unterstützen Sie das Kind nur bei Bedarf bei diesem Handlungsschritt und achten Sie darauf, dass die Reibe möglichst nah über der Folie bleibt. Jetzt wird nach Lust und Laune geraspelt und die bunten Farben werden miteinander vermischt. Beachten Sie, dass die Schicht nicht zu dick wird.
Jetzt erhitzen Sie das Bügeleisen und stellen die Bügelunterlage bereit. Legen Sie die zusammengeklappte Folie vorsichtig auf die Unterlage und verdecken Sie sie vollständig mit dem Backpapier. Bügeln Sie vorsichtig und gleichmäßig darüber, bis das Wachs geschmolzen ist. Die Kinder dürfen hier gern beobachten, Sie übernehmen aber das Bügeln.
Im Anschluss schneidet das Kind mit der Schere Kreise aus der Folie aus. Diese müssen nicht gleichmäßig groß oder genau sein. Falls die Kinder aber unsicher sind, können Sie einen Kreis mit einem Folienstift vorzeichnen.
Benutzen Sie jetzt zusammen mit dem Kind den Locher, um je oberhalb und unterhalb der Kreise ein Loch zu stanzen. Fädeln Sie gemeinsam einen Faden durch das Loch und knoten Sie ihn mehrfach zu. Am unteren Loch und im letzten Drittel des Fadens fädeln Sie dann den nächsten Kreis ein und wiederholen das Knoten. Das Mobile sollte am Ende aus 2 bis 3 Kreisen bestehen.
Jetzt hängen Sie die fertigen Ergebnisse mit etwas Klebeband am oberen Faden an die Fenster. Bestaunen Sie zusammen das bunte Farbenspiel bei Sonnenlicht!
Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht mit dem heißen Bügeleisen in Berührung kommen. Leiten Sie das Angebot daher eng an und stellen Sie das Bügeleisen zum Erhitzen und Abkühlen außerhalb der Zugänglichkeit der Kinder.
Inklusive Anregung:
Kinder mit motorischen oder sprachlichen Einschränkungen können die Wachsmalstifte durch Greifen auswählen oder daraufzeigen. Die Fachkraft übernimmt unterstützende Handlungsschritte wie das Reiben oder Ausschneiden. Kindern mit kürzerer Aufmerksamkeitsspanne kann es helfen, während des Bügelns weitere Späne zu reiben. Durch unterschiedliche Sinneserfahrungen wie Farben sehen, Wachsspäne fühlen und Geräusche beim Reiben hören ermöglichen Sie allen Kindern einen ganzheitlichen Zugang zum Angebot. Wichtig sind ausreichend Zeit, eine ruhige Atmosphäre und individuelle Begleitung, damit jedes Kind Selbstwirksamkeit und Teilhabe erlebt.
Pro Kind:
Ein passendes Lied rundet die Themenwoche ab. Durch das Singen werden ...
Treffen Sie sich mit der Großgruppe im Sitzkreis.
Machen Sie das Lied an und singen Sie mit:
| Text | Begleitende Handlung |
| Kaputte Sachen – kein Problem Wir wollen reparieren gehen. |
– |
| Kaputt ist mein Schuh – oh Schreck. Wir werfen ihn aber nicht weg. Mit Kleber und mit etwas Zeit |
Mit dem Schuh zum Mülleimer gehen, antäuschen, ihn hineinzuwerfen, und sich mit dem Schuh wieder hinsetzen Flüssigkleber hochhalten.
Schuh vor sich abstellen. |
| Kaputt ist mein Teddy – oh Schreck. Wir werfen ihn aber nicht weg. Mit Nadel und Faden und etwas Zeit |
Mit dem Teddy zum Mülleimer gehen, antäuschen, ihn hineinzuwerfen, und sich mit dem Teddy wieder hinsetzen Nadel und Faden hochhalten.
Teddy vor sich abstellen. |
| Kaputt ist mein Buch – oh Schreck. Wir werfen es aber nicht weg.
|
Mit dem Buch zum Mülleimer gehen, antäuschen, es hineinzuwerfen, und sich mit dem Buch wieder hinsetzen. Klebeband hochhalten. Buch vor sich abstellen. |
| Kaputt ist das Auto – oh
Schreck. Mit Schrauben und mit etwas Zeit |
Mit dem Auto zum Mülleimer gehen, antäuschen, es hineinzuwerfen, und sich mit dem Auto wieder hinsetzen. Schraube hochhalten Auto vor sich abstellen. |
| Kaputt ist hier jetzt gar nichts mehr. Reparieren ist toll, ich freue mich sehr. |
– |
Das Antäuschen wird bestimmt für Aufregung sorgen, aber die Aufmerksamkeit der Kinder positiv unterstützen. Wiederholen Sie das Lied mehrfach gemeinsam.
Achten Sie darauf, dass die Kollegin die Materialien zum Reparieren bei sich behält, sodass die Kinder keinen Zugang zu riskanten Materialien haben (z. B. Nadel und Faden).
Ein Kind darf freiwillig bei jeder Strophe „antäuschen“ und ein anderes Kind im Kreis die passenden Materialien zum Reparieren hochhalten. Das verinnerlicht die Lösungsidee auf ganzheitlicher Ebene und die Kinder bekommen eine aktivere Rolle.
Inklusive Anregung:
Alle Kinder können, unabhängig von der Sprachentwicklung, teilhaben und beispielsweise zuhören und beobachten.