Projekte in der Kita: Ganzheitliche Förderung durch kreative Aktionen

Kinder lassen sich für beinahe jedes Thema begeistern. Egal ob ein Zirkusprojekt in der Kita, der durch die Stadt reist, oder der Umschwung der Jahreszeiten – zu wirklich allem haben die Kinder Fragen. Projekte in der Kita sind der ideale Raum dafür! Bei der gemeinsamen Projektarbeit können die Kinder mit Spiel und Spaß verschiedene Schwerpunktthemen entdecken und erkunden. Doch die Aktionstage im Kindergarten wollen gut vorbereitet sein. Ein guter Grund, sich genauer mit dem Thema Projekttage auseinanderzusetzen.

Projekte in der Kita: Interessen vertiefen

Projekte und pädagogische Angebote im Kindergarten müssen sorgfältig geplant sein. Das ist häufig mit jeder Menge Aufwand verbunden. Aber: Es lohnt sich! Denn die Projektarbeit und die zugehörigen Aktionen erlauben es den Jungen und Mädchen, bestimmte Themen, welche sie besonders interessant finden, zu vertiefen. Dies bringt einen wesentlichen Vorteil mit sich: Die Kindergartenkinder entdecken schon in jungen Jahren, wie viel Spaß das Lernen machen kann. Das ist die beste Voraussetzung für die Grundschule.

Doch aus pädagogischer Sicht haben Projekte noch viel mehr Vorteile: In der Aktionswoche müssen die Kinder verschiedene Kompetenzen und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei stärken sie verschiedene Entwicklungsbereiche auf spielerische Art und Weise. Dabei deckt ein Projekt meist mehr als nur einen Bildungsbereich ab. Beim Basteln zum Projektthema verbessern die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten. Beim gemeinsamen Besprechen im Morgenkreis in der Kita lernen die Kinder, frei zu sprechen, was wiederum die die individuelle Sprachentwicklung fördert. Bei der Projektarbeit stehen also nicht nur der Spaß und das Lernen über das eigentliche Thema im Mittelpunkt, sondern auch die ganzheitliche Förderung der Jungen und Mädchen.

Der Ablauf der Kindergartenprojekte

Projekte in der Kita, Projekte im Kindergarten planen und organisieren
Infografik - Ablauf für Kindergartenprojekte © Prokita-Portal

Damit Projekte im Kindergarten zu einem vollen Erfolg werden, sollten Erzieherinnen und Erzieher bei der Planung einiges beachten. Es ist in jedem Fall sinnvoll, vor dem Projektstart einen groben Ablauf festzulegen. Vergessen Sie dabei nicht, auch Freiräume einzuplanen. Nur so haben die Kinder die Möglichkeit, ihren besonderen Interessen nachzugehen. Steht ein erster Plan, sollten auch die Eltern über die vorgesehenen Aktionen informiert werden. Anschließend stehen den Exkursionen und kreativen Aktivitäten nichts mehr im Wege.

1.      Die Projektinitiative

Projektideen entstehen häufig aus aktuellen Anlässen. Das Verbot von Plastiktüten lässt sich zum Beispiel als Aufhänger nutzten, um Nachhaltigkeits-Projekte zu gestalten. Muss ein Kindergartenkind für längere Zeit ins Krankenhaus, bietet es sich an, mit der Gruppe eine Aktionswoche über Arztbesuche durchzuführen. Die Themen sind nahezu unbegrenzt. Wichtig ist nur, dass die Kinder einen lebensnahen Bezug herstellen können – im besten Fall zu Erfahrungen, die sie bereits gesammelt haben. Je näher am Leben und je erforschbarer ein Gebiet, desto besser.

Ideen für Kindergartenprojekte, Projekte mit Kindern in der Kita
Projekte mit Kindern lassen sich immer gut in einer Wochenaktion gestalten © Oksana Shufrych - Shutterstock

Die Ideen für Projekte kommen teilweise auch von den Kids der Kindertageseinrichtung selbst. Fragen Sie doch die Gruppe, welche Bereiche die Kinder besonders interessieren. Erhalten die Kinder ein Mitbestimmungsrecht, lernen die Jungen und Mädchen mit besonders viel Spaß. Fragen Sie deshalb auch während der Projektzeit immer wieder nach den Wünschen der Kinder. So fühlen sich die Kinder weiterhin eingebunden. Kommt der Themenvorschlag von Erziehern der Kita, sollte man die Kinder zunächst für die Thematik begeistern, bevor das Projekt startet. Lustige Spiele und spannende Experimente im Kindergarten sind nur zwei Beispiele dafür, wie dies auf lockere Art und Weise geht.

2.      Projektplanung

Haben sich alle Beteiligten auf ein Projekt geeinigt, beginnt die konkrete Planung. Zunächst ist es die oberste Priorität, die Ziele und Inhalte festzulegen. Gemeinsam mit den Kollegen können Sie eine Mindmap gestalten, in der sich alle Ideen festhalten lassen. Später sollte man alle ausgewählten Aktionen in einem detaillierten Projektplan organisieren. Dieser enthält zum Beispiel eine Übersicht über folgende Dinge:

  • Geplante Aktivitäten
  • Ziele (sowohl Zwischenziele als auch Hauptziele)
  • Mögliche Gesprächspartner
  • Materialien, die zum Spielen und Basteln nötig sind
  • Ausflugsziele
  • Aufgabenverteilung im Team
  • Mögliche Zusammenarbeit mit anderen Kitas
  • Abschlusstätigkeit
  • Grober Zeitplan

Bei all der Planung dürfen Erzieher auch nicht vergessen, dass die Kinder noch Freiraum brauchen, um selbstständig zu lernen oder sich zwischendurch mit anderen Dingen abzulenken. Am besten gelingt die Umsetzung, wenn man die Kinder schon beim Planen mit einbindet. Fragen Sie die Gruppe, welche Orte die Jungen und Mädchen im Zusammenhang mit dem Projektthema schon immer mal erkunden wollten. Auch im Laufe der Projektarbeit sollte in der Kita immer genügend Spielraum sein, um die Planung anzupassen. So lässt sich sicherstellen, dass alle Interessen, die während des Projekts aufkommen, abgedeckt sind.

3.      Projektbeginn

Hauptaufgabe ist es, zum Start der Projekte eine gemeinsame Ausgangslage zu schaffen. Dazu sammeln pädagogische Fachkräfte beispielsweise im Morgenkreis alle Erfahrungen, die die Kinder bisher im Zusammenhang mit der Projektthematik gemacht haben. Durch gezieltes Fragen haben Sie die Möglichkeit, herauszufinden, wie viel die Jungen und Mädchen zu einem bestimmten Bereich wissen. Fragen Sie zum Beispiel, wie ein Arztbesuch abläuft oder welche Tiere in einem Zirkus sind. Im Anschluss an das theoretische Gespräch zum Einstieg folgt dann der Spaß in Form von praktischen Tätigkeiten. Egal ob Basteln, Bewegung oder Rollenspiele – erlaubt ist alles, was Freude macht und zur Bildung beiträgt.

4.      Einbindung der Eltern

Spätestens an dieser Stelle sollten auch die Eltern mit ins Spiel kommen. Erzieherinnen und Erzieher haben die Aufgabe, die Erziehungsberechtigten von Beginn an über ihre Vorhaben zu informieren. Dazu lassen sich neben Elternbriefen und Aushängen in der Kindertageseinrichtung auch kurze Tür- und Angelgespräche nutzen. Doch die Eltern sollten über Projekte nicht nur in Kenntnis gesetzt sein, sondern auch die Möglichkeit haben, aktiv an der Arbeit teilzunehmen. Regen Sie die Mütter und Väter auch dazu an, zu Hause über die Projekte zu sprechen. So lässt sich das Lernen auch im Elternhaus fortsetzen und die besprochene Thematik wird ein Teil des kindlichen Alltags. Nach einem Projekt zur Nachhaltigkeit können die Eltern zum Beispiel verstärkt auf die richtige Mülltrennung achten.

Eltern über Projekte in der Kita informieren
In einem Elternbrief kann man über geplante Projekte informieren © Yuliia D - Shutterstock

5.      Exkursionen und Besuche durchführen

Nun kommt der wohl spannendste Teil der Projekte – die Kinder dürfen die gewohnte Umgebung verlassen und neue Orte unter die Lupe nehmen. Egal ob ein Krankenhaus oder ein Wertstoffhof, die Kinder lernen am besten, wenn sie direkt einen Bezug zur besprochenen Einrichtung herstellen können. Idealerweise besucht man besonders spannende Orte nicht nur einmal. Beim ersten Ausflug herrscht oft sehr viel Aufregung in der Gruppe. Dies kann dazu führen, dass die Kinder nicht auf wichtige Details achten. Je nach Ausflugsziel ist es außerdem sinnvoll, die Kindergartengruppe in Kleingruppen aufzuteilen. Dadurch können die Kinder konzentriert bei der Sache bleiben.

6.      Weitere Aktivitäten durchführen

Nachdem das Interesse der Gruppe geweckt wurde, steht weiteren Projektaktivitäten nichts mehr im Wege. Vor allem kreative Aktionen, Rollenspiele und Experimente sollten einen besonders großen Raum erhalten. Beim Basteln lässt sich das Wissen über verschiedene Dinge spielerisch vertiefen. Beim Upcycling lernen die Kinder zum Beispiel etwas darüber, wie sich ausrangierte Produkte in neue nützliche Dinge verwandeln – und somit auch etwas über die Nachhaltigkeit. Rollenspiele eignen sich vor allem, um gesammelte Erfahrungen Revue passieren zu lassen und diese gegebenenfalls aufzuarbeiten.

Werden die Kids selbst zu Ärzten und Krankenpflegern, lernen diese zum Beispiel, einen Arztbesuch aus einer anderen Perspektive zu sehen. Das kann ihnen mögliche Ängste nehmen und sorgt für den nötigen Spaß bei einem ernsteren Thema. Auch Experimentieren kann das Interesse für ein Themengebiet stärken. Die kleinen Forscher dürfen selbst mit Wasser und Co. hantieren und haben die Möglichkeit, alle Sinne zum Lernen einzusetzen. Insgesamt besteht ein erfolgreiches Projekt aus einer bunten Mischung an Aktivitäten, die den Kindern dabei helfen, Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

7.      Reflexionsphase

Beim Durchführen von Projekten in der Kita ist es unerlässlich, regelmäßig den aktuellen Stand mit der Zielsetzung zu vergleichen. Sprich: Behalten Sie stets im Blick, wo Sie sich gerade befinden – und wo Sie noch hin möchten. Um den aktuellen Stand nicht aus den Augen zu verlieren, ist es sinnvoll, regelmäßig alles Revue passieren zu lassen.

Deshalb sollte die Reflexion auch nicht nur am Ende des Aktionszeitraums stattfinden, sondern währenddessen zum Projektalltag gehören. Erzieherinnen und Erzieher fragen zu diesem Zweck gezielt nach der Meinung der Kinder und berücksichtigen mögliche neue Vorschläge. Auf diese Art und Weise lässt sich die Aktion immer wieder erneut an die Bedürfnisse und das Interesse der Kinder anpassen. Selbstverständlich sollten sich auch die pädagogischen Fachkräfte der Kita untereinander im Team austauschen, um sicherzustellen, dass das Vorhaben wie geplant abläuft.

8.      Projektabschluss

Besondere Projekttage verlangen nach einem besonderen Abschluss. Nachdem die gesammelten Erfahrungen gemeinsam besprochen wurden, sind kreative Abschlussaktivitäten gefragt. Die Gruppe kann den Eltern und der Öffentlichkeit die Projektergebnisse beispielsweise während einer Abschlussfeier präsentieren. Zahlreiche Kitas dokumentieren die Projektarbeit auch für interne Zwecke.

Stellen Sie zu diesem Anlass eine sogenannte Projektdokumentation in Form von Bildern und Videos zusammen, die an die gemeinsamen Unternehmungen erinnern. Gegebenenfalls lässt sich auch ein kleines „Buch“ gestalten, in welchem alle Werke und Ergebnisse der Projektarbeit zusammengetragen sind.

Alternativ bietet sich auch eine kindergarteninterne Abschlussfeier an, zu der alle in passender Verkleidung kommen. Am Ende einer Nachhaltigkeitswoche erscheinen zum Beispiel alle Kinder in selbstgebastelten Upcycling-Kostümen. Nach einem Zirkusprojekt in der Kita dürfen sich alle als wilde Tiere verkleiden. Eine solche Feierlichkeit bietet eine Menge Spaß und einen runden Abschluss für eine spannende Projektzeit.

Projektideen für den Kindergarten

Ideen für Projekte sind so vielfältig wie die Interessen der Kinder. Sobald Erzieherinnen und Erzieher das Gefühl haben, das die Gruppe ein Thema besonders beschäftigt, kann hierzu ein Projekt durchgeführt werden. Egal ob die Kinder nach der Verkehrserziehung einen „Fußgängerführerschein“ erhalten oder ein Ernährungsprojekt mit einer eigenen „Kindersuppe“ abschließen – Beispiele für variantenreiche Projektarbeit gibt es zahlreiche. Hauptsache alle Beteiligten haben Spaß beim Lernen! Je nach Umfang erstrecken sich diese Projekte nur über einen Tag oder sogar über eine ganze Woche.

Zirkusprojekt in der Kita

Manege frei für ein ganz besonderes Projekt – das Kindertagesstätten in einen Zirkus verwandelt. Bei einem Zirkusprojekt in der Kita haben Erzieher zum einen die Möglichkeit, viele Bastelideen umzusetzen. Dabei lernen die Kinder ganz nebenbei etwas über heimische und exotische Tiere. Erzieher, die der Gruppe ein unvergessliches Erlebnis bereiten wollen, haben zudem die Option, einen Kinderzirkus in den Kindergarten einzuladen. Sprechen Sie sich mit anderen Kitas und Einrichtungen ab, damit es sich für den Wanderzirkus lohnt, in Ihre Gegend zu kommen.

Kinder als Clowns für Zirkusprojekte in der Kita, lustige Perücke für Zirkusprojekte im Kindergarten
In einem Zirkusprojekt kann man alle Kinder sämtlicher Altersstufen miteinbeziehen © Bernardo Emanuelle - Shutterstock

Echte Artisten erarbeiten dann mit den Kindern eine Zirkusshow, welche am Ende für Freunde und Verwandte ein echtes Highlight ist. Beim Balancieren und Turnen wird die motorische Entwicklung gestärkt – und das auch noch mit ganz viel Spaß. Je nach Zirkus kommen auch kleinere Tiere wie Hunde und Ziegen zum Einsatz. Dies kann vor allem für schüchterne Kinder eine gute Förderung sein, da es diesen oft leichter fällt, eine Beziehung zu den Tieren aufzubauen. Ein Zirkusprojekt in der Kita kann den Kindern also helfen, über den eigenen Schatten zu springen und einmal etwas ganz Neues zu wagen.

Abschlussfest: Kindergarten mit Ideen füllen

Die Vorbereitungen für das Abschiedsfest in der Kita lassen sich im Rahmen einer Projektwoche ebenfalls verwirklichen. Bevor es an die eigentliche Arbeit geht, müssen zunächst Ideen für das Abschlussfest im Kindergarten gesammelt werden. Hier lassen sich auch die Kinder und ihr Alltag aktiv einbeziehen: Was bewegt die Jungen und Mädchen? Was sind aktuelle Anlässe, die besondere Aufmerksamkeit verdienen?

Ein regenreiches Jahr bietet sich an, um dem Abschlussfest im Kindergarten Ideen rund um den Regen Raum zu geben. Mögliche Beispiele sind:

  • Im Reich der Regenwürmer
  • Der kleine Regentropfen und seine Reise
  • Der Jahreskreis

Neben dem Wetter eröffnen auch bahnbrechende Ereignisse Inspiration für das Abschlussfest in der Kita. So beispielsweise die jüngsten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Aufgrund der langen Schließung der Kindertagesstätten rücken Themen wie „Wiedersehen und Abschied“ oder „Arzt und Krankenhaus“ in den Fokus.

Diese Themen lassen sich nicht nur bei der Aufführung zum Sommerfest gestalterisch umsetzen. Auch während des Jahres gibt es viel Raum für abwechslungsreiche Projekte, die sich an aktuellen Anlässen orientieren.

Geschichten-Werkstatt

Das folgende Projekt ist vor allem für die sprachliche und kreative Entwicklung der Kinder vorteilhaft. In der Geschichten-Werkstatt sollen Kinder an Bücher und Literatur herangeführt werden und das, indem sich die Kinder selbst in Autoren verwandeln. Die Aktion beginnt damit, dass die Erzieher die Jungen und Mädchen dazu auffordern, eine Geschichte zu überlegen und dazu ein Bild zu malen. Anschließend dürfen die Kinder frei erzählen, was ihre Fantasie hergibt. Wichtig ist an dieser Stelle, dass pädagogische Fachkräfte Wort für Wort aufschreiben, wie die Geschichte lautet. Denn diese Werke sind der Grundstein für anschließende Aktivitäten.

Je nach Projektumfang lassen sich nun zu den Geschichten Rollenspiele gestalten, Landschaften nachbauen oder Backaktionen durchführen. Hier ist auch die Kreativität der Erzieher gefragt. Lesen Sie sich die jeweiligen Geschichten zu Hause aufmerksam durch und überlegen sie, welche kreativen Aktionen in diesem Zusammenhang möglich sind. Am Ende sind die kleinen Autoren auf jeden Fall begeistert, dass ihre Werke so viel Aufmerksamkeit erhalten.

Projekte für die Jahreszeiten

Ein besonders guter Aufhänger für Projekte sind in zahlreichen Einrichtungen auch die vier Jahreszeiten. Im Herbst bietet sich zum Beispiel ein Waldtag an, um Naturmaterialien zu sammeln, mit welchen die Gruppe im Anschluss bastelt. In diesem Zusammenhang können Erzieher der Kita zum Beispiel darauf eingehen, warum die Blätter ihre Farbe wechseln und vom Baum fallen. Im Frühling hingegen lässt sich der Garten der Kindertageseinrichtung nutzen, um den Jungen und Mädchen zu zeigen, was Pflanzen zum Wachsen benötigen. An besonderes heißen Sommertagen bietet es sich an, Projekte durchzuführen, die sich mit dem Einsparen von Wasser beschäftigen.

Multikulturelle Projekte

Besonders in den Städten wird die Gruppe der Kindergartenkinder immer bunter. Die Kinder kommen aus verschiedenen Ländern und sprechen hin und wieder sogar unterschiedliche Sprachen. Nutzen Sie dies als Anlass für eine multikulturelle Projektwoche. An einem Tag können Sie die Eltern bitten, ein Gericht aus einem Land ihrer Wahl zubereiten. Dieses versehen Sie im Kindergarten anschließend mit den Fahnen der Herkunftsländer – diese können die Kinder eventuell vorher sogar selbst malen.

So lernen die Kids früh, dass es in unterschiedlichen Teilen der Welt verschiedenes Essen gibt. Außerdem lassen sich Tanzspiele zu Musik aus aller Welt durchführen. So verstehen die Kinder, dass außer dem Essen noch weit mehr kulturelle Unterschiede existieren. Vermitteln Sie den Kindern früh, dass alle Länder gleichberechtigt und auf ihre eigene Weise interessant sind. Mit dieser Projektarbeit legen Sie einen wichtigen Grundstein für eine weltoffene und neugierige Entwicklung.

Redaktion Prokita-Portal


© Olena Yakobchuk - Shutterstock